Veranstaltungen

Donnerstag, 23.04.2026, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Wagnergasse 26
SKYJACK <<ALles ist möglich>>
Foto Lindsay Appolis

SKYJACK-«Let The Sky Open Under Your Feet»

Marc Stucki (CH) – tenorsax
Andreas Tschopp (CH) – trombone
Kyle Shepherd (SA) – piano
Shane Cooper (SA) – bass
Jonno Sweetman (SA) – drums

https://skyjackmusic.com/videos/

Skyjack  <<ALles ist möglic>>
Die Band besteht aus drei Mitgliedern aus Südafrika und zwei aus der Schweiz. Alle sind für sich genommen von der Kritik hochgelobt, doch Skyjack ist als Ganzes ebenso grossartig wie seine Einzelteile. Shane Cooper und Kyle Shepherd wurden jeweils mit dem begehrten Standard Bank Young Artist for Jazz Award ausgezeichnet. Die Schweizer Musiker Marc Stucki und Andreas Tschopp sind zwei der gefragtesten Bläser der Schweiz, die im Laufe der Jahre schwindelerregende kreative und berufliche Höhen erreicht haben. Jonno Sweetman kam 2022 zur Band und ist einer der gefragtesten Schlagzeuger Südafrikas. Ihr Sound ist ein Kraftwerk. Alle Mitglieder steuern Kompositionen bei, die sie für die Gruppe geschrieben haben. Von tiefen afrikanischen Grooves über kraftvolle Jazz-Rides bis hin zu wunderschönen Klanglandschaften – all das ist Teil der unglaublichen Reise, die Skyjack darstellt.

Wir präsentieren die Release-Tour ihres vierten Albums, «Let The Sky Open Under Your Feet». Ihr viertes Album wird im April 2026 beim legendären südafrikanischen Label As-Shams/The Sun Records erscheinen und wird sich weiter mit zeitgenössischen Grooves und einem modernen Verständnis von Jazz auseinandersetzen.

 

Freitag, 08.05.2026, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal - Mälzerstrasse 11
CLARA VETTER TRIO
Foto: (c) Michael Gunzert

Clara Vetter Trio

Mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal Jena

Clara Vetter - Piano
Phil Donkin - Bass
Fabian Ahrends - Drums

 

Gemeinsam mit ihren Kollegen Mario Angelov und Lucas Klein ergründet die Pianistin und

Komponistin Clara Vetter ein Klangspektrum, das Verbindungen vom Jazz hin zum

Impressionismus und der Neuen Musik zieht. Eine Stimme aus dem Publikum beschrieb

ihre Musik als „Debussy crashes into Stockhausen“. Vetter sucht die Verbindungen zwischen

den Dingen, die sie inspirieren und lässt das darüber gewonnene Verständnis voll und ganz

in ihre Musik einfließen. Darin liegt auch die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit begründet,

die Vetter nachgesagt wird.

Samstag, 16.05.2026, 20:00 Uhr // Kunstverein Jena - Markt 16
LIQUID SOUL – Musik aus Luft und Wasser
Foto copyright by Dietmar-Kutte-Korth

Liquid Soul – Musik aus Luft und Wasser

Gert Anklam ( Saxophone, Wasserstichorgel, Aquarion, Sheng) und Beate Gatscha ( Wasserstichorgel, Hang, Gong, Aquarion)

https://www.liquid-soul.de

Wasser — diesem alltäglichen Symbol des Lebens verdanken die Künstler ihre musikalischen Inspirationen, die sie in ihren Kompositionen zum Ausdruck bringen. Im Mittelpunkt des Konzerts steht die Wasserstichorgel — ein musikalisches und instrumentales Novum, mit deren Hilfe die Künstler rhythmisch-harmonische Klangteppiche erzeugen. Im Zusammenspiel mit dem poetischen Saxophon von Gert Anklam erklingen, gespielt durch Beate Gatscha, andere seltene Instrumente wie das Schweizer Hang, die chinesische Mundorgel Sheng und das gläserne Aquarion. Liquid Soul lädt ein zu einer Klangreise jenseits von ausgetretenen musikalischen Pfaden und erschafft für das Publikum eine ganz eigene, faszinierende Klangwelt.  "Musik ,die auszog, das Staunen zu lehren“  ( Folker ) www.liquid-soul.de


"Gemeinsam bilden die beiden ein Duo, das für alle Spielarten der Klangkunst prädestiniert ist.“ FAZ

Mittwoch, 27.05.2026, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Strasse 30
DANIEL ERDMANN`S  Thérapie De Couple
Fotos: Romu Ducros

DANIEL ERDMANN`S  Thérapie De Couple

Théo Ceccaldi_vl
Hélène Duret_cl
Vincent Courtois_vlc
Daniel Erdmann_ts
Robert Lucaciu_b
Eva Klesse_dr

www.daniel-erdmann.com

Thérapie de couple – die Rede ist natürlich vom Paar Deutschland-Frankreich, dem vermeintlichen Motor Europas, der hin und wieder in die Krise gerät. …. Daniel Erdmann kennt beide Seiten sehr gut, die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten, die möglichen Missverständnisse, die Psychologie der beiden Länder. „In der Paartherapie”, sagt Daniel Erdmann, „ist die Beziehung, von der wir sprechen, natürlich die deutsch-französische. Der Motor Europas hat immer mal wieder eine Ehekrise.”
Der Saxophonist und Bandleader Daniel Erdmann ist der ideale Berater, denn er kennt die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten, die möglichen Missverständnisse, die Psychologie dieser beiden Länder sehr gut. Er freut sich besonders, dass er eingeladen wurde, ein neues deutsch-französisches Sextett zusammenzustellen, und hat sich bei der Auswahl von Musikern für eine Kombination entschieden aus solchen, die er bereits sehr gut kennt – und der damit verbundenen Sicherheit – und der Einladung ganz neuer Leute, die die Lust und den Zauber der Ungewissheit mitbringen. Daniel Erdmann pendelt seit über 20 Jahren zwischen Deutschland und Frankreich. Deutsch-französische und europäische Projekte stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit, bei der er von Anfang an von Philippe Ochem und dem Jazzdor Festival unterstützt wurde. Auch für die neue Band ist Jazzdor wieder Partner und Förderer. Zu den Projekten der letzten 20 Jahre gehören Bands wie Das Kapital und Velvet Revolution, aber auch Quartette, Trios und Duos mit Heinz Sauer, Christophe Marguet, Vincent Courtois, Aki Takase, Henri Texier und vielen anderen.
Es gibt mindestens zwei Möglichkeiten, eine neue Band zu gründen. Man kann sich auf MusikerInnen stützen, mit denen man schon länger zusammenarbeitet, die man gut kennt und von denen man weiß, dass es «funktionieren» wird. Beim Komponieren kann man ihre Stärken nutzen, man kann versuchen, die Musik noch weiterzubringen, es gibt eine gewisse Sicherheit. Oder man lässt sich auf etwas Neues ein: Mit MusikerInnen, die man vielleicht schon in Konzerten oder auf Aufnahmen gehört hat, mit denen man aber noch nie « Klänge ausgetauscht » hat. Diese zweite Möglichkeit bringt Frische, neue Entdeckungen und viel Ungewissheit mit sich, aus denen magische Momente entstehen können.
Für das Sextett leistet sich Daniel Erdmann den Luxus, beide oben beschriebenen Methoden anzuwenden. Er hat das Glück, dass zwei Musiker aus Frankreich, mit denen er in den letzten Jahren viel zusammen gespielt hat, sich bereit erklärt haben, bei dem neuen Projekt mitzumachen: Der Geiger Théo Ceccaldi, Mitglied der Band Velvet Revolution, und der Cellist Vincent Courtois, mit dem Daniel Erdmann seit 2008 in diversen Bands zusammen arbeitet, zuerst im Quartett mit Frank Möbus und Samuel Rohrer, dann in Vincents Trio mit Robin Fincker und nebenbei in diversen Projekten mit MalerInnen, SchauspielerInnen, SängerInnen. All diese gemeinsamen Erfahrungen können beim Komponieren eine Basis sein, um sich einen Band-Sound vorzustellen.

Dieser neuen Zusammenarbeit angenommen haben, gehört zum einen die junge französische Klarinettistin Hélène Duret, die mit ihrer Band Suzanne derzeit durch alle Clubs und Festivals Frankreichs tourt. Ihr samtiger Klarinettensound verbindet sich wunderbar mit dem Saxophonsound von Daniel Erdmann. Die rhythmische Basis dieses Sextetts bilden die Schlagzeugerin Eva Klesse und der Bassist Robert Lucaciu, zwei inzwischen etablierte Größen der deutschen Jazzszene, die sich wiederum aus der Leipziger Jazzszene gut kennen.
Eine solide Rhythmusgruppe, die auch unerwartete Wege gehen kann, verschiedene Generationen und individuelle Stimmen, die sich auch in den Dienst des Gruppenklangs stellen können. Eine deutsch-französische Paartherapie voller Spielfreude mit einigen der besten MusikerInnen beider Länder. Das ist die Idee von Daniel Erdmann für dieses neue Abenteuer .

Samstag, 13.06.2026, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Strasse 30
Sylvain Darrifourcq HYPOMANIAC (with Camila Nebbia & Gonçalo Almeida)
Foto :Ajax19

mit freundlicher Unterstützung des Institut français Thüringen

HYPOMANIAC (with Camila Nebbia & Gonçalo Almeida)

Camila Nebbia - sax
Gonçalo Almeida  - b
Sylvain Darrifourcq - dr

Just erscheint bei Defkaz Records das Album “Hypomaniac” – das Debüt des Trios bestehend aus der argentinischen Saxofonistin Camila Nebbia, dem portugiesischen Kontrabassisten Gonçalo Almeida und dem französischen Schlagzeuger Sylvain Darrifourcq. Aufgenommen wurde es im März in Thessaloniki während des “Take 2“-Festivals, das von Defkaz Records in Zusammenarbeit mit dem Mikri Skini organisiert wurde.

Das Trio entfaltet hier eine energiegeladene, frei improvisierte Musik, die gleichzeitig präzise und ungestüm wirkt. Trotz der unterschiedlichen stilistischen Ansätze der Beteiligten entsteht ein homogener, in sich schlüssiger Klangkörper, in dem sich Strukturen spontan bilden und wieder auflösen. Nebbia verknüpft in ihrem Spiel die Tradition des Free Jazz mit zeitgenössischen Ausdrucksformen, Almeida treibt den Kontrabass an die Grenzen seiner Dynamik und Klangdichte, während Darrifourq mit wuchtiger, dabei stets wendiger Rhythmik den Zusammenhalt wahrt und das Geschehen, wie es auch beim Label heißt, in permanenter Spannung hält. “Hypomaniac” erscheint als LP und zum Download.

 

Sonntag, 21.06.2026, 19:30 Uhr // Villa Rosenthal, Mälzerstraße 11
Zeichen & Klänge. Jazzpiano und Live-Kalligrafie mit Olga Reznichenko und Silvio Colditz

Die Pianistin und Komponistin Olga Reznichenko zählt zu den spannenden Stimmen des jungen europäischen Jazz. Ihre Kompositionen bewegen sich souverän zwischen klassischer Moderne, Minimalismus und modernem Jazz. Sie verbinden intuitive Ansätze mit klaren Vorstellungen zu Stimmungen und Klangfarben. Komplexe harmonische und rhythmische Strukturen, subtile und  kraftvolle Momente sowie melodische Anknüpfungspunkte ergeben eine persönliche Ästhetik. 

Silvio Colditz fertigt während des Konzerts eine Kalligrafie an. Der Entstehungsprozess kann live als Projektion verfolgt werden. 

Eintritt: 15,- € / 12,- € ermäßigt

Tickets gibt es auf www.lesezeichen-ev.de

Veranstalter: JenaKultur, Lese-Zeichen e. V., mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, in Kooperation mit Jazz im Paradies e.V. im Rahmen der Jazzmeile Thüringen (JMT)

Donnerstag, 10.09.2026, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Wagnergasse 26
CRUTCHES
Foto: Ferenc Schild

CRUTCHES
Kristallisierte Zufallsbegegnung, achtarmiger Bandit, vollverspiegelter Kammerpunk

Donnerstag, 10.09.2026, 20:00 Uhr

Cafe Wagner - Wagnergasse 26, Jena

Valentin Schuster - drums
Olga Reznichenko - piano
Jan Frisch - git, voc
Laure Boer - Klangkunst

Laure Boer - Klangkunst

Akrobatisch, punkig, metrisch ambivalent und mit gebrochenem Ernst kommt die Instrumentalformation „Crutches“ daher, die Rezeptionsgewohnheiten durchzukärchern. Valentin Schusters Spiel bereitet eine einzigartige Melange aus Metal und Jazz, bislang nachzuhören u.a. bei Edi Nulz und Pero Pero. Olga Reznichenko braucht kaum eine Vorstellung als tastengewordenes Furiosum der gegenwärtigen Leipziger Jazzszene und ohne Angst vor Fusion und ProgRock. Jan Frisch tanzt auf allen verfügbaren Hochzeiten zwischen Experiment und Songwritertum und ist federführender Verursacher der Crutches. Laure Boer ist Klangkünstlerin, inspiriert von Noise und traditioneller Musik schafft sie hypnotische Welten auf selbstgebauten Instrumenten. Sie komplettiert die Band seit Herbst 2023.

https://valentinschuster.com
https://olgareznichenko.com
https://janfrisch.de
https://laureboer.com
https://youtu.be/VFdZY_SjLuY

 

Sonntag, 13.09.2026, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Strasse 30
FUN HORNS 40.- ANNIVERSARY 1986 - 2026 Jahre Klangabenteuer

DA JUBILÄUMSPROGRAMM 2026 : Eine Hommage an Miles Davis zum 100. Geburtstag

Volker Holly Schlott - fl, ss, as
Jörg Huke - tb
Nikolaus Neuser - tp
Falk Breitkreuz - bclar, ts

Im Jahr 2026 feiern die Fun Horns ein doppeltes Jubiläum: Die in Ostberlin gegründete Bläserformation wird 40 Jahre alt –und widmet ihr neues Konzertprogramm dem 100. Geburtstag von Miles Davis, einem ihrer zentralen musikalischen Einflüsse.
Die Hommage gilt insbesondere dem Album Kind of Blue, das stilistisch wie emotional tiefe Spuren im Schaffen der Fun  Horns hinterlassen hat. Dieses Meisterwerk des 20. Jahrhunderts wird von der Band in einer eigenständigen Version neu beleuchtet – in der Klangsprache eines kammermusikalisch improvisierenden Bläserquartetts. Respektvoll, frei und
mit jener Offenheit, die Kind of Blue einst so revolutionär machte. Von Studiohorns bis Weltmusikreise Seit ihrer Gründung 1986 haben die Fun Horns eine außergewöhnliche Entwicklung genommen: Ursprünglich als Studiobläsersatz gedacht, fand das Ensemble schnell zu einem unverwechselbaren Live-Konzept – ganz ohne Rhythmusgruppe, aber mit enormer stilistischer Bandbreite, Groove und Spiellust.
Mehr als 12 CD-Veröffentlichungen, internationale Festivalauftritte und Tourneen durch Südamerika, Afrika, Russland,  Indien und Europa zeugen von der nachhaltigen künstlerischen Präsenz der Band. Ob auf Einladung des Goethe-Instituts in Südamerika, Afrika oder Zentralasien, als gefeierter Festival-Act der frühen 90er oder als international ausgezeichneter
Klangkörper (Preis der Deutschen Schallplattenkritik) – die Fun Horns stehen seit Jahrzehnten für ein unverwechselbares, innovatives Profil im zeitgenössischen Jazz.
Ein Ensemble mit Geschichte und Zukunft
Die Formation hat sich über vier Jahrzehnte stetig weiterentwickelt – mit neuen Mitgliedern wie Rainer Brennecke (1991), Falk Breitkreuz (1998) und Nikolaus Neuser (2012), die den Fun Horns-Sound maßgeblich mitgeprägt haben.
Trotz Veränderungen bleibt der Spirit der Band unverändert: vier eigenständige Stimmen, die sich in einem kollektiv  tmenden Klangkörper treffen – voller Energie, Humor und Tiefe.

 

Sonntag, 27.09.2026, 17:00 Uhr // Distelschänke, Am Jenzig 1
WENET - werner neumann electric trio
Foto: Sebastian Lauterbach und Claudia Greco


Werner Neumann – guitar
Luca Genze - bass
Tom Friedrich – drums

Die Band um den Gitarristen Werner Neumann spielte seit ihrer Gründung im Jahr 2018 europaweit an die hundert Konzerte, veröffentlichte zwei CDs („Neue Heimat“ und „Alte Liebe“) und schrieb und spielte die Musik zu zwei Produktionen mit der Sebastian Weber Dance Company. Auch wenn Jazz und Improvisation die Basis ihres Zusammenspiels ist, frönen die drei Leipziger Musiker dem Rausch des Stilbruchs. Von Reggae und Tango zu Blues und Rock, von Backbeats zu vertrackten Takten in elf Achteln, von Free zu Eingängigem, von zart und zerbrechlich bis hin zur Urgewalt brachialer Unisono-Passagen. WENET feiert den Stilbruch, verbeugt sich gleichsam vor den Songs und zelebriert den heiligen Moment im Jazz: die Improvisation, das Zusammenspiel, die Kommunikation zwischen den Musikern und zwischen Band und Publikum.
Tom Friedrich ist ein ü beraus gefragter Trommler der deutschen Jazzszene. Er spielt u.a. mit der Monika Roscher Bigband und ist Preisträger des Jazzpreises der Stadt Leipzig und des Burghausener Jazzpreises. Luca Genze ist ein angesagter Kontra- und E-Bassist, tummelt sich in der Leipziger und Berliner Szene und ersetzt bei diesem Konzert den Organisten Steffen Greisiger.
„Der Gitarrist Werner Neumann hat sich mittlerweile als einer der ausgereiftesten Virtuosen der europäischen Musikszene profiliert. Dabei ist gerade die stilistische Vielgleisigkeit Neumanns verblüffend. Gegen jeglichen Purismus ist er  gleichermaßen im Jazz, in der Fusionmusic und im Rock, auch härterer Gangarten zu Hause ... Gerade auf der Bühne kommen die verborgenen musikalischen Wurzeln Werner Neumanns deutlich zum Vorschein, wenn er beispielsweise mit übersteuerten Soundgewittern eines Jimi Hendrix durch die gemäßigte Jazzlandschaft fegt. Solche ü berraschenden Sprünge und Gegensätze im stilistischen Konzept, die jedoch nie unangebracht, sondern im Gegenteil, äußerst erfrischend wirken, sind Bestandteil des individuellen Stils des Gitarristen, der sich durch eine geschickte, gelungene Verflechtung von Rock und Jazz Herkunftslinien mit den Jahren herausformen konnte.“
(Harald Rehmann im Deutschlandfunk, Jazzfacts "Saitenfeuer“)
„Ihre Musik macht Spaß, fusioniert Tradition und Aufbruch, Amerika und Europa, Jazz und Rock, bleibt bei sich, wenn sie voller Finten ihre Fährten legt und ein Stück aus dem anderen hervorgehen lässt. Das ergibt ein facettenreiches Album wie aus einem Guss, schwelgerisch und losgehend, verträumt und attackenreich, diszipliniert und spontan, traditionell und modern, subtil und kompakt. Das zitiert Radiohead und Strawinsky, Volkslied und Lagerfeuergitarre und lässt Jon Lord, Billy Preston und Jimmy Smith aufscheinen.“
(Dr. Ulrich Steinmetzger)

„ ... und bringt auf G s Schönste Wes Montgomery, Tony Williams Lifetime und manch
anderes unter einen Hut!
(Fono Forum, jeweils vier Sterne für Musik und Klang)

„Mit diesem Trio hat WN Granden der Jazzhistorie inhaliert, um sie als Eigenes
auszuatmen. Ach, wenn man das doch endlich wieder live in den Klubs konsumieren
könnte.“
(Jazzpodium, zur Corona-Zeit)

„Nie bekommt der Zuhörer nur das eine oder das andere: Dieses Trio ist viel zu kreativ, um
sich mit dem Konzept 'ein Song – eine Stimmung' abzufinden.“
(Kulturnews)

http://wernerneumann.com/WENET/

Homepage:
http://www.wernerneumann.com/WENET/

solo snippet:
https://www.youtube.com/watch?v=rRG4gU1aWWM

ganzes Konzert:
https://www.youtube.com/watch?v=AMNL7sK-YV8&t=543s

solo snippets:
https://www.youtube.com/watch?v=imm4bJzVka https://www.youtube.com/watch?
v=8_QQ3L2OcWQ https://www.youtube.com/watch?v=-QfKoJnbRY4

 

Donnerstag, 08.10.2026, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Wagnergasse 26
RUDY LINKA TRIO
Foto: Created by SnowSoft

Rudy Linka  -  guitars
Chris van Voorst van Beest - bass guitar, voice
Rudy Royston - drums

Rudy Linka Trio is an international jazz trio led by guitarist Rudy Linka, a prominent figure on the world jazz scene. Linka's playing is characterized by melodic invention, lyricism and a deep sense of groove and space. In his music, he combines American modern jazz with European sensitivity and a personal life story.

Rudy Royston , one of the most respected drummers in contemporary jazz, known, among other things, for his collaboration with Bill Frisell. His playing is energetic, colorful and extremely musical - not just a rhythmic accompaniment, but a full-fledged partner in the trio's dialogue.

He presents himself on the double bass Chris van Voorst van Beest , a sought-after European double bassist with a solid tone and sensitive phrasing, brings stability, depth and elegance to the trio, naturally linking rhythm and harmony.

Rudy Linka Trio offers modern jazz full of emotion, freedom and communication - music that is both sophisticated and accessible, based on the strong personality of each member and their common musical language.
Rudy Linka - guitars.


 Nach seiner Ausbildung am Prager Konservatorium flüchtete Rudy Linka als 19-jähriger 1980 nach Schweden, ging zum Studium an die Berkeley School of Music nach Boston und lebt seit 1985 in New York. Zu seinen Lehrern gehörten Jim Hall, John Abercrombie und John Scofield. Inzwischen ist Linka längst selbst einer der geschmackvollsten und erfahrensten Traditionalistenseines Fachs.

Mit „American Trailer“ hat das Rudy Linka Trio im vergangenen Jahr ein wunderbar entspanntes Widmungsalbum an Freunde, Lehrer und zu Kollegen gewordene Vorbilder eingespielt, das die Brücke vom Blues zu rockigen Klängen schlägt. Allerfeinster Gitarrenjazz, der wunderbar cool groovt und lässig swingt. (Pressetext)

Mit dem sensationellen Drummer Rudy Royston (Bill Frisell, JD Allen, Dave Douglas u.a.) und seinem neuen Bassisten Christiaan van Voorst van Beest zeigt Gitarrist Rudy Linka, New Yorker Gitarrist mit tschechischen Wurzeln, erneut, welch virtuoser und leidenschaftlicher Musiker er ist.

Rudy Linka wurde von den Lesern des renommierten Down Beat Magazine zu einem der besten Gitarristen der Welt gewählt. Er nahm rund 14 CDs für Enja, Timeless, Universal oder Sony BMG Labels auf, auf denen er zusammen mit Leuten wie Paul Motian, Larry Grenadier, John Scofield und vielen anderen spielte. Bobo Stenson definierte den Begriff "modernes Klavier" bereits in den späten 1960er Jahren. Er ist einer der Gründer des "ECM-Sounds" und hat mit Legenden wie Sonny Rollins, Stan Getz und Gary Burton und vielen anderen aufgetreten.

Rudy Linka wurde am 29. Mai 1960 in Prag geboren und verliebte sich als Teenager in den Jazz. Damals borgte er sich Alben von anderen Jazz