Veranstaltungen

Mittwoch, 22.09.2021, 20:00 Uhr // TRAFO - Nollendorfer Str. 30
Der Weg nach Oobliadooh von Fritz Rudolf Fries
Baby-Sommer-Foto-Peter-Rytz+++Rudolf-Fries-© imago stock&people

Veranstalter: Landeszentrale politische Bildung, Jazz im Paradies e.V., Lesezeichen e.V., Jenakultur, TRAFO

Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

 

Der Weg nach Oobliadooh von Fritz Rudolf Fries

Mit Helmut Böttiger – Lesung und Gespräch - Günter Baby Sommer trifft den Pianisten Simon Lucaciu - musikalische Begleitung

 

Der Roman von von Fritz Rudolf Fries ist in den frühen 60erJahren entstanden, durfte in  der DDR nicht erscheinen und wurde zuerst in der Bundesrepublik  1966 veröffentlicht. Zweifellos gehört dieser Roman zu den  bemerkenswerten Büchern deutscher Nachkriegsliteratur. Erzählt wird,  wie sich seine Akteure einem öden Leipziger Alltag entziehen. Sie  gehen nicht auf "Bitterfelder Wegen" sondern frönen ihrer  Jazz-Leidenschaft. Der Roman besinnt sich auf vielfältige  weltliterarische Traditionen und steckt voller Anspielungen auf  Traditionen des modernen Jazz. Gegenstand der Veranstaltung ist auch  das konfliktreiche Autorenschicksal von Fritz Rudolf Fries in der DDR   und nach der Wiedervereinigung. Insofern ist die Veranstaltung  einem besonderen Kapitel deutscher Kulturgeschichte gewidmet.

Zum Ablauf: In einem Gespräch mit der Schriftstellerin Nancy Hünger  wird der Autor und Literaturkritiker Helmut Böttiger in den Roman einführen und im Laufe  des Abends Auszüge vortragen. Günter Baby Sommer  und Simon Lucaciu werden Titel spielen, auf die der Roman anspielt.

 

Ticketlink:http://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500003760000

 

Weitere Informationen:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-tod-von-fritz-rudolf-fries-eine-gegenwelt-zur-ddr.1013.de.html?dram:article_id=306698LUCACIO – piano

Montag, 27.09.2021, 20:00 Uhr // Café Wagner, Wagnergasse 26
THE SEPHARDICS

in Kooperation mit ACHAVA-Festspielen
Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik, Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

THE SEPHARDICS

Besetzung
Ludger Schmidt - akustisches und elektrisches Cello
Manuela Weichenrieder (Stimme und Piano)
Patrick Hengst (Schlagzeug)
Martin Verborg (Violine und  Saxofon)

Als Vertreter des WDR spielte das Ensemble DRAj auf dem EBU Festival in Kaustinen, Finnland. Aus der dort geschlossenen Freundschaft mit dem Spanischen Vertreter, dem Rao Trio wurde das Spanisch – Deutsche Ensemble The Sephardics gegründet.

Das aktuelle Programm besteht aus sephardischen Liedern, Lieder der jüdischen Bevölkerung in Spanien. Diese wurden in einem musikalisch jazzig-rockigen Zusammenhang arrangiert und eingebunden.

Nach 3 Jahren Stillstand überlegten Manuela Weichenrieder (Voc, Piano) und Ludger Schmidt (akustisches und elektrisches Cello) die Band mit Musikern aus NRW weiterzuführen. Mit Martin Verborg (Geige und Saxophon) und Patrick Hengst (Schlagzeug) wurde The Sephardics reorganisiert und weiterentwickelt.

Die beiden spanischen Musiker German Diaz (Drehleier) und Diego Martin (Schlagzeug) partizipieren in diesem Ensemble weiterhin als Gäste.

Als Quartett haben The Sephardics mittlerweile eine CD eingespielt und bereiten ihre nächste Tour vor. 2019 erhielt die Band den RUTH Preis 2019 beim Rudolstadt-Festival.

http://www.sephardics.de/

 

Samstag, 02.10.2021, 22:00 Uhr // Zeiss-Planetarium
Open Ear - Collective Jazzmeile Eröffnung - Jena

"Open Ear - Collective“ der Jazzmeile Thüringen - Eröffnungskonzerte

Steffan Nagler - p
Christoph Bernewitz - g
Henning Luther - dr
Philipp Martin - b

02.10. - 15.00 Uhr - Paul Gustavus Haus - Altenburg
02.10. - 22.00 Uhr - Carl Zeiss Planetarium Jena - Special - Reise durch Raum und Zeit
03.10. - 20.00 Uhr - Theater Saalfeld / Meininger Hof   

Die Jazzmeile Thüringen bietet in diesem Jahr, dem „Open-Ear“- Gründungsmitglied Stefan Nagler und seinen erlesenen Mitstreitern eine Bühne, im Rahmen der Jazzmeile - Eröffnungskonzerte. Zu Hören ist ein Thüringen - Revival - Konglomerat, bestehend aus Christoph Bernewitz (u.a. Clueso Band), Henning Luther (u.a. Genevieve Murphy Band), Philipp Martin (u.a. Alin Coen Band) und Stefan Nagler (u.a. Bundesjazzorchester).

Auf die Zuhörer wartet ein Flug ins Ungewisse, auf die Piloten auch, dazu gehört Mut, doch alle Instrumente werden regelmäßig überprüft und wer sich an Board begibt wird belohnt. Turbulenzen werden provoziert, Notlandungen blieben bisher aus. Ein einzigartiges Zusammentreffen, handverlesene Individuen, unterschiedliche Geschichten, ein Sound.

Ganz im Sinne der Philosophie des „Le Café - Open Ear - Jazz Festivals“, bewegen sich die Akteure dieser Band mit einem Höchstmaß an Spielspass und Flexibilität zu einander. Mit beachtlicher Virtuosität, großen Ohren, offenen Herzen und dem Drang nach der Energie des Moments, begegnen sich die Musiker bei jedem Konzert aufs Neue.

Authentisch und ganz im Sinne des Jazz, verbindet das "Le Café - Picton“ seit 2017 mit seinen „Open Ear Shows“, Musiker und Spielorte weltweit.

Einst gegründet in Picton - Neuseeland, umfasst das Portfolio des Festivals mittlerweile Gastauftritte u.a. in Wellington (NZ), New York City (USA) und Tokyo (JPN) und Gastmusiker wie u.a. Ari Hoenig (USA), Anthony Tidd (USA), Koyu Suzuki (JPN), Nigel Gavin (NZ).

Infos unter :http://www.open-ear-jazz.com

 

Donnerstag, 07.10.2021, 20:00 Uhr // Café Wagner, Wagnergasse 26
KEIN SCHLUSSSTRICH-Die ERNTE begegnet Dr. ALBRECHT DÜMLING
Foto: Frank Schindelbeck

"Konzert und Diskussion im Dialog" - Jazz – Rassismus – Widerstand

Diese Veranstaltung ist Teil der stadtgesellschaftlichen Aktivitäten "Kein Schlussstrich! Jena und der
NSU-Komplex". Das vollständige Programm ist einsehbar unter: www.kein-schlussstrich-jena.de

In Kooperation mit Jazz im Paradies e.V., Lesezeichen e.V., Landeszentrale politische Bildung und jenakultur

Dr. Albrecht Dümling
Berlin - Musikwissenschaftler und –Kritiker Arbeitsschwerpunkt: Musik- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts

DIE ERNTE mit
Benjamin Weidekamp (sax, cl)
Uli Kempendorff (sax, cl)
Kaspar von Grünigen (b)
Max Andrzejewski (dr)

Die Ernte wird eingefahren! Es ist höchste Zeit, wieder ins Horn zu stoßen. Vier Jazzmusiker widmen sich einem Repertoire des 20. Jahrhunderts, das in vielen Fällen die Ernte ihrer (Krisen)Zeit war: Widerstandslieder, Arbeiterlieder, Partisanenlieder und Kampflieder gegen den Faschismus.

Die Aussaat unserer Zeit und die herrschende globale Politik wird uns womöglich eine Ernte bescheren, die kaum mehr verdaulich sein wird - nicht zuletzt in der Agrar- und Nahrungsmittelpolitik. Deshalb spielt Ernte getreu dem Motto „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Musik mit und im Protest. Ohne Liedtexte, dafür mit großer Spielfreude und allem was der Jazz dafür zu bieten hat: Improvisation, Unberechenbarkeit, Energie, Transzendenz und eine Spur Melancholie.

http://kasparvongruenigen.com/bands/ernte/

Dr. Albrecht Dümling
Berlin - Musikwissenschaftler und –Kritiker Arbeitsschwerpunkt: Musik- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts

Nach Studium u. a. der Musikwissenschaft in Essen, Wien und Berlin wurde er bei Carl Dahlhaus mit einer Arbeit über Arnold Schönberg und Stefan George promoviert. 1985 veröffentlichte er über Bertolt Brecht und dessen Beziehungen zu Komponisten. Als Kritiker schrieb er für Der Tagesspiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Musikzeitung. Über mehrere Jahre war er Jury-Mitglied im Verband der Deutschen Kritiker.

„Entartete Musik“ ist eines der Hauptbetätigungsfelder Dümlings. So war er Mitgründer der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft und von Musica reanimata, einem gemeinnützigen Verein zur Wiederbelebung, Förderung und Wiederaufführung der Musik verfemter und vergessener Komponisten. Für sein Engagement auf diesem Gebiet erhielt er im Jahr 2007 Kairos-Preis. Wissenschaftlich verbunden ist Dümling neben anderen Institutionen der Royal Holloway University of London, der Universität Melbourne und dem Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin.

Dümling ist auch Kurator der Ausstellung Entartete Musik. Eine kommentierte Rekonstruktion. Sie entstand 1988 für die Tonhalle Düsseldorf und war seitdem in etwa 50 Orten Europas zu sehen (u. a. in Frankfurt, München, Berlin, Dresden, Köln, Wien, Zürich, Amsterdam). Eine englischsprachige Version davon, 1991 für Los Angeles erstellt, wurde bislang in Boston, New York, London, Barcelona, Miami, Chicago und Tel Aviv (März 2011) präsentiert. Die spanischsprachige Version entstand 2007 für die Universität Sevilla und wurde zuletzt 2011 in Salamanca gezeigt. 2007 entstand für die Berliner Philharmonie die vierte Version unter dem Titel Das verdächtige Saxophon. „Entartete Musik“ im NS-Staat.

Seit 1995 befasste er sich mit dem deutschsprachigen Musiker-Exil in Australien, welchem er Forschungsprojekte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin sowie an der National Library of Australia widmete. Die Ergebnisse veröffentlichte er 2011 in seinem Buch „Die verschwundenen Musiker. Jüdische Flüchtlinge in Australien“, das in Deutschland wie in Australien auf gute Resonanz stieß. (Quelle: Wikipedia)

Freitag, 08.10.2021, 20:30 Uhr // KUBA-Kulturbahnhof-Spitzweidenweg 28
SANTA MACHETE
Foto-Christoph Gorke

Diese Band ist wirklich der absolute Wahnsinn!
Verborgen hinter mexikanischen Ringermasken, fahren die 7 Franzosen(ab und an auch noch Überraschungsgäste....) einen wirklich skurrilen, dabei jedoch durchweg gut tanzbaren Mix aus Afro-Soul, Cumbia-Libre, Dance-Floor, Roots-Pimiento und World-Brass.
Wir versprechen Euch eine wirklich beeindruckende Show ! Die Band präsentiert ihr neues Album GUERRERO.

Schauen: https://www.youtube.com/watch?v=9jE7yq4oqRw
Hören: https://www.youtube.com/watch?v=xBhUZffO7yo

Dienstag, 12.10.2021, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Peter Van Huffels GORILLA MASK
Foto: David Beecroft

Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 

Peter Van Huffel – Alt- & Baritonsaxophon, Effekte
Roland Fidezius – E-Bass, Effekte
Rudi Fischerlehner – Drums, Perkussion

Der kanadische Saxophonist Peter Van Huffel lebt seit zehn Jahren in Berlin und leitet dieses muskulöse Trio mit dem E-Bassisten und Schlagzeug.
Gorilla Mask kommt furios und energiegeladen daher, angetrieben von wendigen Hardrock- und Funk-Grooves, die aber dem Bandleader immer noch genug Raum geben für seine sondierenden, flinken Improvisationen, gelegentlich verstärkt durch dubbige elektronische Schnörkel.

Auf ihrem jüngsten Album Brain Drain erweist sich die Rhythmusgruppe des Trios als unerbittlich und gräbt sich tief in zyklische Muster ein, die knattern und knirschen, während van Huffel alles an die Wand spielt, zwischen Post-Bop-Ausbrüchen und kehligen Schreien und Heulen.
Gorilla Mask packt die Zuhörer mit Gewalt am Hals, bietet dabei aber hochgradige Interaktion und kathartischen Ausdruck.

(Texte von Peter Margagasak)

gorillamaskmusic.com
https://www.facebook.com/gorillamasktrio/
https://www.instagram.com/gorillamaskmusic/
https://gorillamaskmusic.bandcamp.com/

 


Als Saxofonist und Improvisator steht Peter van Huffel klar in der Tradition von Albert Ayler, Peter Brötzmann und John Zorn; in der Musik aber hört man auch Einflüsse von unter anderem Black Flag, The Stooges und Rage Against the Machine. Seine Mitstreiter, Bassist Roland Fidezius und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner, kombinieren die Kraft und Autorität einer Rock-Rhythm-Section mit einer rastlosen und kreativen Energie, die sie immer wieder an den Rand des totalen Chaos taumeln lässt.

 

Mittwoch, 20.10.2021, 20:00 Uhr // TRAFO-Nollendorfer Strasse 30
ZENKER/HELBIG//: & Gäste „Kommunikationen“
Fotografen: Tina Peißker und Alejandro Juegen

Zenker/Helbig//: & Gäste - „Kommunikationen“ sind:
Norico Kimura – Gesang
Nils Alf – Klarinetten / Tenorsaxophon
Tim Helbig – exp. Instrumente / Live-Elektronik
Falk Zenker – Gitarren / Live-Looping

Jazzmeile Special 2021 – Gefördert Von Musikfonds, Neustart Kultur und  der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

weiter Konzerte:
21.10.2021-WEIMAR-MonAmi
28.10.2021-ERFURT-Thomaskirche
29.10.2021-NORDHAUSEN-Cyriaci Kapelle

Ticketlink-Jena:http://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500003625000


Die gegenwärtigen Zeiten bedürfen neuer Wege. Dies meinten zwei kreative Köpfe der Thüringer Jazz- und Improvisations-Szene, Gitarrist Falk Zenker und Perkussionist und Klang-Elektroniker Tim Helbig und gründeten ihr neues Duo-Projekt Zenker/Helbig//:. In Kombination aus Zenkers virtuoser Gitarren-Loop-Kunst und Helbigs abgefahrenen Instrumentenerfindungen und komplexer Live-Elektronik erforscht das Duo mit großer musikalischer Spiel- und Experimentierlust neues musikalisches Terrain.

Exklusiv für die Thüringer Jazzmeile 2021 kooperiert das Duo Zenker/Helbig//: mit zwei spannenden Gastmusikern: die wieder in Japan lebende Sängerin Norico Kimura mit ihren charaktervollen und experimentierfreudigen Vokalimprovisationen und der Saxophonist Nils Alf, facettenreicher und einfühlsamer Jazzmusiker.
Gemeinsam wollen die vier Musiker das spannende Thema Kommunikation musikalisch ausloten:
Verstehen oder Missverstehen, Zuhören oder Zuschreiben, Argumentieren oder in Dogmen verharren – Kommunikation ist in allen Lebensbereichen ein Schlüssel für ein erfolgreiches Miteinander, scheint jedoch vor allem gesamtgesellschaftlich gefährdet zu sein mit den zu beobachtenden zunehmenden Spaltungstendenzen.
Musik an sich beruht auf erfolgreicher Kommunikation und insbesondere ist die Improvisation beispielhaft für die Notwendigkeit des Dialogs und des gemeinsamen Diskurses.
Abstrakte freie und strukturierte Improvisationen, aufblitzende jazzige Themen, atmosphärische Klangschwelgereien und temporäre, treibende Beats verdichten sich unter Einsatz elektroakustischer Echtzeit-Klangmanipulation zu vielschichtigen Klanggebilden. Über die im Saal verteilten Lautsprecher wandern die Klänge schließlich durch den Raum und führen das Publikum auf eine spannende Hör-Entdeckungsreise.

Falk Zenker macht bereits seit mehr als 25 Jahren durch sein virtuoses Gitarrenspiel und seine modernen Kompositionen für Gitarre weit über unsere Landesgrenzen hinaus auf sich aufmerksam. Seine musikalische Vielfalt vereint Elemente des Jazz, Mittelalter, Flamenco, Klassik und zeitgenössischer Musik. Zudem tritt er seit einigen Jahren erfolgreich als Klangkünstler in Erscheinung – vielerorts sind Klanginstallationen von ihm zu erleben. Neben einer Vielzahl nationaler und internationaler Konzertreisen, kann Zenker auf zahlreiche CD-Veröffentlichen und Noten-Publikationen zurückblicken. https://falk-zenker.de


Tim Helbig ist künstlerischer Mitarbeiter an der HfM Franz Liszt Weimar am Studio für elektroakustische Musik. Sein Betätigungsfeld umfasst neben der Realisation komplexer Klanginstallationen, Kompositionen von Elektroakustischer Musik, auch ein mannigfaltiges Spiel verschiedener selbstentwickelter Instrumente im Rahmen von Live-Elektronik-Konzerten und Improvisationen. https://timhelbig.de

Die Opernsängerin Norico Kimura kann auf ein umfangreiches Bühnenwirken zurückblicken. Ihr hoher Facettenreichtum changiert zwischen klassischem Musiktheater und experimentellen Stegreif-Improvisationen. Neben Engagements im In- und Ausland (u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, an der Semper-Oper Dresden, Frankreich, Italien, Schweiz, Spanien, Japan) ist sie Mitglied im Duo „Klang-Zeichen“ (Kimura, v. Hintzenstern) sowie in Ihrer Funktion als „DADA-Botschafterin des Japanischen Kaisereichs“ Musikerin im „Ensemble der DADAMENTA“, sowie im Ensemble „syn:klang“ aktiv. Seit 2020 lebt sie wieder in Japan.

Nils Alf hat sich ebenfalls überregional als experimentierfreudiger, im Jazz verwurzelter Tenorsaxophonist und Klarinettist (Bb-Klarinette, Bassklarinette) einen bemerkenswerten Namen erarbeitet. Zu hören ist er u.a. in gemeinsamen Projekten mit Kay Kalytta (perc) und Stephan Nagler (klavier), Majofran und Sammant.

https://www.nilsalf.de


Website  zum Verlinken: https://www.falk-zenker.de/projekte/12-aktuelle-projekte/59-zenker-helbig-2

Donnerstag, 21.10.2021, 20:00 Uhr // Cafe Wagner
Luís Vicente Trio
Foto: Hugo Sales

Trio Luis Vicente - Concalo Almeida - Pedro Melo Alves

Im Rahmen von JIP40 - Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 

 

Luis Vicente - Trompete
Concalo Almeida - Bass
Pedro Melo Alves - Drums

 

Der portugiesische Trompeter  Luís Vicente ist vor allem in der frei improvisierten Musik aktiv und hat sich in den letzten Jahren zu einer der führenden europäischen Stimmen auf seinem Instrument entwickelt.
Mit seinem Trio spielt er eigene Kompositionen, in denen Struktur und Freiheit ständig umeinander kreisen und Spannung und Spiritualität einander im Gleichgewicht halten. Aus der Rezension von Stef Gijssels (Jazz Blog): "

Sonntag, 24.10.2021, 20:00 Uhr // Panoramagastätte Schlegelsberg
„normal.2021“-Axel Fischbacher Trio feat. Tamara Lukasheva und Ohad Talmor"
Fotorechte: Tamara Lukasheva by Harald Hoffmann Axel Fischbacher, Nico Brandenburg & Tim Dudek by Claudia Fischbacher Ohad Talmor by Shmoundrou

„normal.2021“ – Axel Fischbacher Trio feat. Tamara Lukasheva und Ohad Talmor"
gefördert durch Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat sowie Kulturamt Düsseldorf"

Axel Fischbacher - Guitar
Tamara Lukasheva – Vocals
Ohad Talmor – Sax
Nico Brandenburg – Bass
Tim Dudek – Drums

"Die in Odessa geborene jüdische Sängerin Tamara Lukasheva und der in Lyon
geborene jüdische Saxophonist Ohad Talmor treffen hier auf die Solisten des in
Deutschland ansässigen Axel Fischbacher Trios, Axel Fischbacher/Guitar (Berlin),
Nico Brandenburg/Bass (Düsseldorf), Tim Dudek/Drums (Köln).

„normal.2021“ wird neue, speziell für dieses Projekt geschriebene Kompositionen
präsentieren, die Bebop und zeitgenössischen Jazz verbinden und dabei Sounds
aus „Neuer Musik“ ebenso integrieren, wie Anklänge aus der Popmusik.
Swingend, groovend, virtuos.
Durch ihren improvisationsbetonten Charakter lebt die Musik vor Allem durch
sensibles, waches, verständiges Aufeinander hören und reagieren.

Der „Contemporary-Jazz“, den wir mit unserem „normal“-Projekt 2021 zelebrieren,
ist eine Kunstrichtung, die weltweit Kulturen verbindet, verschiedenste musikalische
Einflüsse und Stile integriert und in besonders eindrücklicher Art und Weise
zeigt, wie ein lebendiger Dialog zwischen Menschen funktionieren kann.

Die Tournee des Ensembles findet im Rahmen von „1700 jüdisches Leben in
Deutschland“ statt und schließt an ein Vorbild aus dem Jahr 2014 an. „Normal“
wurde vor sieben Jahren live im Rahmen der Jüdischen Kulturtage erfolgreich verwirklicht
und mit dem Jazzalbum „Normal“ in ausdrucksstarker Weise
dokumentiert.

 

 

Samstag, 30.10.2021, 20:00 Uhr // KUBA-Kulturbahnhof-Spitzweidenweg 28
rem EMBRYO-MAS POSTA plus Überraschungsgast aus der EMBRYO-Familie
Foto: Wordpress

A Tribute to Christian Burchhard-rem EMBRYO-MAS POSTA
Im Rahmen von JIP40 -Gefördert von: NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Carlo Mascolo – trombon(ification)
Jens Pollheide – el. bass, flutes
Lothar Stahl – drums, 1/4tone-xylophone

plus Überraschungsgast aus der EMBRYO-Familie

Lothar Stahl und Jens Pollheide waren die Rhythmusgruppe von embryo in den
1990ern und 2000ern und können auf den Alben »Nie Hau«, »Istanbul – Casablanc«
und vielen weiteren gehört werden. Während einer Italientour trafen sie den Posaunisten
Carlo Mascolo aus Altamura in Apulien und wurden schnell Freunde.
Über die Jahre haben sie wann immer möglich im Trio gespielt.
2018 starb Christian Burchard, der Gründer von embryo. 2021 wäre sein 75.
Geburtstag gewesen, und so hatten Lothar, Carlo und Jens die Idee, einige seiner
Kompositionen aufzunehmen und ein paar Tribute-Konzerte für diesen großartigen
Musiker, Komponisten und wunderbaren Menschen zu spielen. Durch die
Pandemie war es bisher leider nicht möglich, das Material live aufzuführen, wir
hoffen aber, dies im Winter 2021/Frühjahr 2022 tun zu können.
Das Album »remEMBRYO« enthält sechs Kompositionen von Christian
Burchard, eine seines Mentors Mal Waldron und eine von Jens Pollheide. Die
Stücke wurden für diese spezielle Besetzung arrangiert und glänzen durch die
Posaunenmodi!kationen von Carlo Mascolo. Wir hoffen, das die Musik dazu beitragen
möge, Christian Burchard als den einzigartigen Komponisten anzuerkennen,
der er war.


MAS POSTA haben einige ihrer Lieblingskompositionen von Embryo-Gründer Christian Burchard im Oktober 2020 aufgenommen und nehmen ihre Zuhörer mit auf eine Reise durch die Welt der Klänge..

Eigentlich sollten diese im Sommer 2021 anlässlich Christian Burchards 75. Geburtstag live präsentiert werden, die Konzerte mussten aber wegen der Pandemie auf Oktober/November 2021 verlegt werden.