Veranstaltungsarchiv

Freitag, 06.03.2026, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal - Mälzerstrasse 11
DUO WROBLEWSKY & HECKEL
Foto: Wroblewsky-Heckel-Foto Martin Becker

DUO WROBLEWSKY & HECKEL
Seventies Songbook - New Songs From The Past


mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal Jena

Pascal von Wroblewsky - voc, sample pad
Jürgen Heckel - g, synth

 Tickets: https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005374000

Die Welthits der Vergangenheit zu covern ist ein beliebtes Thema. Zu Recht, denn die letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts haben einen großen Fundus bemerkenswerter Musik hinterlassen, die damals noch den Geist von Aufbruch und Rebellion verströmte - der Beginn einer Ära.
Mit dem 'Seventies Songbook' präsentiert das Team Wroblewsky/ Heckel den Höhepunkt einer mehr als 30-jährigen Zusammenarbeit und Blick zurück auf ein Jahrzehnt selbsterlebter Geschichte. Und damit nicht genug sind jetzt die Sixties im Visier.
Allerdings, Songs wie Eloise, Light My Fire oder Smoke On The Water zum x-ten mal neu aufzulegen verpflichtet zu etwas Besonderem !
Jürgen Heckel, Gitarrist und Bandleader, hatte einen Nerv für die Restaurierung vielgespielter Songs von damals entdeckt und mit Pascal von Wroblewsky die ideale Interpretin für das Besondere. Echte Nostalgiker werden sich die Ohren reiben, denn die angestaubten Originale werden ordentlich aufgemischt - mit angemessenem Respekt versteht sich. Die Songs von Deep Purple, Doors, Led Zeppelin und anderen Helden der Ära sind jedenfalls in besten Händen.

Pascal von Wroblewsky - voc, sample pad
Jürgen Heckel - g, synth

www.wroblewky.de
www.bajazzo.net/6070songbook.htm

"...Wroblewsky und Heckel erweisen sich als Dreamteam der Interpretation..."
Melodiva
"...Smoke on the water von Deep Purple, Riders on the storm von The Doors und Black dog von Led Zeppelin als Jazz?? Warum hat das noch keiner vor ihr versucht
in den vergangenen dreißig oder vierzig Jahren? Die Antwort findet sich auf dieser vom ersten bis zum letzten Ton begeisternden CD..."
Jazzpodium

Donnerstag, 26.02.2026, 20:00 Uhr // Cafe Wagner - Wagnergasse 26
OZMA / THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT
Foto:by Alex Sallé de Chou & Hervé Hiolle Leveque

OZMA / THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT

OZMA / Besetzung

  • Stéphane Scharlé: Schlagzeug, Komposition
  • Édouard Séro-Guillaume: Bass
  • Musina Ebobissé: Saxophon       
  • Dan Jouravsky: Keyboards
  • Martin Ferreyros: Gitarre

Nach fünf Jahren ohne Album kehrt OZMA mit THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT zurück – einem zutiefst persönlichen Album des Schlagzeugers und Bandleaders Stéphane Scharlé, das einen Wendepunkt in der Geschichte der Band markiert.

Paradoxerweise ist dieses Album, obwohl es Stéphane Scharlés persönlichstes Werk als Komponist ist, zugleich das, auf dem die meisten Kollaborationen mit anderen Künstler:innen zu finden sind. Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten, dem Bassisten Édouard Séro-Guillaume, hat er ein neues Team versammelt, eine musikalische Frischzellenkur: Musina Ebobissé am Saxophon, Martin Ferreyros an der Gitarre und – neu im Instrumentarium – Dan Jouravsky an den Keyboards, die die Posaune ersetzen.

Darüber hinaus versammelt das Album Gäste aus sehr unterschiedlichen musikalischen Welten und wagt eine Mischung aus Jazz, Metal und Rock – den künstlerischen Fundamenten Scharlés – sowie von Fulani-Musik, orientalischen Stimmen und Elektroklängen.

Eine massiver Soundwall aus Bass und Keyboards, ein pulsierendes Schlagzeug und ein lyrisches Thema, das von Gitarre und Saxophon gespielt wird – so entfaltet sich der titelgebende Eröffnungstrack „The Day We Decided To Live At Night“, der den Ton für das gesamte Album setzt.

Die Stücke auf THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT sind kurz und aufwändig produziert. Anders als die vorherigen OZMA-Alben, die live aufgenommen wurden, ist dieses Album als reines Studioalbum konzipiert worden. „Mit THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT nehme ich eine persönlichere künstlerische Richtung. Das Album ist eine innere Reise, die von jugendlichen Lieben und erwachsenen Aufständen erzählt.“

 Stéphane Scharlé

Was beide Thematiken – die Liebe und den Aufstand – hier miteinander verbindet, sind eine ausgeprägte Film-Noir-Atmosphäre und die Intensität der Musik. Letztere äußert sich nicht in einer ausgestellten Virtuosität oder Fusion-Kunststücken, sondern in einer sich ruhenden Präsenz, aus der heraus Druck, Melodienreichtum und lyrische Schönheit entstehen. Mit einem Bild: So als würden hier Musiker aus dem Auge des Sturms herausspielen, den die Musik selbst darstellt.

Stücke wie das rockige Fresko „To the Braves“, der Sog von „I Love Snakes“ oder das Stück „Atomic Winter“, dessen zentraler Headbanger-Part in ätherische Klanglandschaften übergeht, sind perfekte Beispiele dafür.

Improvisierte Miniaturen wie „Crystal Flare“, „This is Umbra“ und der (spoiler) versteckte Track „Tropical Snow“ geben Einblick in die reichen klanglichen Möglichkeiten des neuen Instrumentariums von OZMA und die neuen künstlerischen Freiheiten des Quintetts. Die energiegeladenen Stücke wechseln sich mit ruhigen, traumartigen Momenten ab, wie etwa der sonnigen Ballade „Multiple Faces“ oder „Magnetic Mist“, einem schwerelosen Stück, das Stéphane Scharlés neues Interesse an elektronischen Klängen zeigt.

Zusammenarbeiten haben in Stéphane Scharlés Laufbahn immer eine zentrale Rolle gespielt. Die syrische Sängerin Lynn Adib verleiht mit ihrer zarten Stimme dem Stück „Amours Volatiles“, wahrscheinlich eine der schönsten Balladen von OZMA, eine zugleich mütterliche und ätherische Aura. Ohne Übergang folgt das mitreißende „Metalycra“, ein Spielfeld für die experimentelle Flötistin Delphine Joussein, Mitglied des Trios Nout, und für die scharfkantigen sieben Saiten von Thomas Ketterer, einem Metal-Gitarristen, den OZMA in seinen Anfangsjahren kennengelernt haben.

Eine weitere brüderliche Freundschaft verbindet Stéphane Scharlé mit dem Fulani-Flötisten Dramane Dembélé, den er 2008 in Burkina Faso kennengelernt und mit dem er das Quartett Sarkaba gegründet hat. Seine aufwühlenden Melodien, gespielt in Call-and-Response, verleihen dem Stück „Rapide et Furieuse“ eine strahlende Intensität und machen es zu einem der drängendsten Titel auf THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT.

Die spanische Keyboarderin und Sängerin Meritxell Neddermann, mit der Stéphane Scharlé bereits im Duo gespielt hat, veredelt das sanft-fließende Stück „Quadratisch“ mit einem Dutzend Keyboard- und Vocoder-Spuren und schenkt dem Album so ein stilles und betörendes Finale. Das visuelle Universum des Albums entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler Andrea Ciulu (@andreaciulu), der sich selbst als AI Art Explorer beschreibt. Die dreizehn Tracks werden von einem Booklet mit 20 KI-generierten Schwarz-Weiß-Bildern visuell begleitet: futuristische und zugleich verfallene urbane Landschaften, Wale, die über Wolkenkratzern schweben, verzerrte Architektur und die wiederkehrende Figur einer Schlange als Symbol des Widerstands. Eine visuelle Erzählung, die die aktuell laufenden globalen Krisen und Eskalationen in Bilder fasst.

THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT könnte der Soundtrack eines dystopischen Science-Fiction-Film Noir sein. Trotzdem versinkt die Musik nie in Melancholie oder Verzweiflung, hat zu keiner Sekunde etwas Drückendes oder Trauriges. Stattdessen übermittelt sie in ihrer Intensität, Lebendigkeit und Energie eine positive Botschaft: eine Aufforderung, sich trotz allem nicht zu verschließen, sondern sich immer wieder zu verwandeln, zu vermischen und von anderen bereichern zu lassen. THE DAY WE DECIDED TO LIVE AT NIGHT zeugt von den ständigen Übergängen, die in uns stattfinden. Und von den Erinnerungen, Sehnsüchten, Spielen, die man mit sich herumträgt, wie auch von den Versprechen, die man im Laufe eines Lebens demjenigen gemacht hat, der man geworden ist und noch werden wird, ohne je aufzuhören, der zu sein, der man einmal war.

Samstag, 10.01.2026, 20:00 Uhr // Kunstverein Jena, Markt 16
WILLERS / SCHLICHTING / MARIEN - ALLIGATOR GROOVES
Fotonachweis: Almut Schlichting: William Maail Andreas Willers: Heinrich Brinkmöller-Becker  Christian Marien: Manfred Wimmer
Andreas Willers - Gitarre
Almut Schlichting - Baritonsaxophon 
Christian Marien - Schlagzeug

Vom Mississippi zur Donau, vom Nil zur Spree – die Jazz-Alligatoren sind überall unterwegs. Mit allen Wassern gewaschen, treiben die Reptilien durch die Geschichte des Grooves und der Improvisation – von Funk bis Free Jazz, von archaisch bis avantgardistisch. Mal schnappen sie zu, mal gleiten sie lautlos dahin, immer auf der Suche nach dem perfekten musikalischen Moment.

Inspiriert vom rauhen Gesang dieser Urzeittiere haben sich die Berliner Musiker:innen Almut Schlichting, Andreas Willers und Christian Marien im Sommer 2025 spontan zu einem Trio voller Energie und Spielfreude zusammengefunden.
Schlichting und Marien spielen gemeinsam bei der Insomnia Brass Band, Willers und Marien bei Derek plays Eric – doch in dieser Konstellation treffen die drei zum ersten Mal aufeinander. 
Ein Abenteuer für Musiker:innen und Publikum gleichermaßen!
 

Hörprobe Schlichting / Marien (Insomnia Brass Band, & Anke Lucks - Posaune):
Hörprobe Willers / Marien (Derek Plays Eric, & Jan Roder - Bass)
Donnerstag, 04.12.2025, 20:00 Uhr // Cafe Wagner, Wagnergasse 26
Andreas Schaerer Anthem for no man’s land

Andreas Schaerer & A Novel of Anomaly “Anthem for No Man’s Land” 

Andreas Schaerer voice, mouth percussion, bass-synth
Luciano Biondini accordion
Kalle Kalima electric guitar
Lucas Niggli drums 

 

Als Sänger hat man eine besondere Verantwortung. Denn mit der Stimme kann man sich nicht unsichtbar machen. Sie ist präsent, Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, ein Instrument, das direkt auf die Persönlichkeit verweist. Und außerdem produziert die Sprache Bedeutung. Jeder Text ist ein Anker, nahezu jede Aussage reicht über die Musik hinaus. Wer singt, muss daher vieles bedenken. „Eine Stimme kommt immer sehr direkt aus der Musik“, erzählt Andreas Schaerer. „Es gibt die Tendenz, dass Stimme, weil sie präsenter ist, einfacher zwischen Zuhörer und Musik vermitteln kann. Ich habe mich bewusst damit beschäftigt, wie ich mit der Stimme Musik oder ein Instrument begleiten kann. Es ist weniger schwer, begleitende Pattern zu finden, als zu erreichen, dass die Stimme sich nicht dauernd in den Vordergrund drängt. Selbst wenn du ganz leise Dinge machst, sie kommt einfach raus. Will man diese „traditionelle“ Rolle als Sänger erweitern, muss man das sehr bewusst gestalten.“ 

Die Schlagworte sind gefallen. Es geht um Präsenz, Vermittlung, Gestaltung. Denn der Schweizer Andreas Schaerer ist Sänger aus Leidenschaft. Wenn er singt, dann ist der ganze Körper Instrument, elastisch und tänzerisch. Er schlüpft in die Musik, nimmt Rollen ein, die sich aus den Klängen ergeben. Das ist ein ungewöhnliches Konzept und es weitet sich noch, wenn Andreas Schaerer auf Partner wie den Schlagzeuger Lucas Niggli, den Gitarristen Kalle Kalima und den Akkordeonisten Luciano Biondini trifft. Dann entsteht ein Quartett, das es schafft, Unterschiede produktiv zu verknüpfen: „Die Band gibt es seit 2016. Der Nukleus war das damals bereits bestehende Duo mit Lucas Niggli. Wir konnten uns nicht entscheiden, ob wir auf Dauer eher in eine elektronische oder in eine akustische Richtung gehen wollten. Geplant waren zwei Trios. Mit Kalle loteten wir die eine Richtung aus, mit Luciano die andere. Die Energie unter uns vieren war aber auf Anhieb so einmalig, dass ein Quartett daraus geworden ist. Und alle spielen wir auch sonst zusammen, also Duos in verschiedenen Kombinationen“. 

Diese besondere Chemie führt auch zu einem eigenen Tempo. Das erste Album des Quartetts A Novel Of Anomaly erschien 2018. Danach folgten über einhundert Konzerte, aber auch reichlich andere Projekte, die wie Hildegard lernt fliegen, Out Of Land, The Big Wig oder Evolution ihre Zeit beanspruchen. A Novel Of Anomaly hat sich daher sechs Jahre Raum gegeben, um mit „Anthem For No Man's Land“ an die ersten Experimente anzuknüpfen. Und die Musik wurde einerseits größer, andererseits offener. Denn Andreas Schaerer zieht sich weiter aus der ersten Reihe zurück, hinein in das Kollektive. Er verlässt die Sprache als Bedeutung, ohne auf den dramaturgischen Reiz des Gesprochenen zu verzichten. Was er singt, klingt bekannt, ist aber erfunden. Es weckt Assoziationen, sorgt so souverän für Sprachstimmungen, dass man beim beiläufigen Hören Englisch, Spanisch, Griechisch, Italienisch zu entdecken meint. Das ist kein Witz, sondern eine Philosophie und hat auch gesellschaftliche Aspekte: „Die Schnittstelle zwischen Sprache, Musik und Klang ist schon besonders spannend. Es hat mich schon immer interessiert, mit diesem Bruch zu spielen, wo sich Inhalt auflöst und Sprache nur noch Klang ist, trotzdem aber noch genug sprachliche DNA hat, um weiterhin als solche verstanden zu werden. Das ist fließend, ein spielerischer Ort. Auch Kinder sprechen ja viele Phantasiesprachen. Und bei diesem Album habe ich viel in diese Richtung überlegt. Einige Stücke funktionieren gut ganz ohne, andere aber wieder verlangen nach einer Sprache. Ich habe zuerst mit imaginärem Englisch oder Italienisch experimentiert, wo ich nur die Klangtemperaturen verwendet habe. Denn mir war schnell klar, dass „Anthem For No Man's Land“ eine freiere Sprache nutzen muss, die keiner Nation angehören. Es sind alles Worte, die es nicht gibt. Wenn man sie googelt, gibt es keine Treffer oder es kommt: ‚Meinten Sie …?‘“ 

Dazu passt die Musik. Alle Beteiligten lassen ihre Vorlieben ineinandergreifen. Mal klingt „Anthem For No Man's Land“ nach Prog Rock und dem psychedelischen Sound der Siebziger. Mal schwelgen die Klänge in der Italianita oder haben Tango-Elemente. Man findet Einflüsse westafrikanischer Rhythmen, alpenländischer Melodien. Kammerjazz mündet in eine raffinierte Form von Dada, die Vielfalt der Klänge und Motive passt zu den Bildern, die die imaginären Sprachen hervorrufen: „Ich finde den Titel „Anthem For No Man's Land“ eine schöne Idee, eine Hymne für ein Niemandsland oder ein Jedermenschensland“. Musik, die mehr kann, als beim Naheliegenden zu bleiben. Das passt zu dieser Band. 

 

Tickts über Touristinfo Jena:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005155000

 

Mittwoch, 26.11.2025, 20:00 Uhr // Jenaer Kunstverein, Markt 16
FALK ZENKER trifft Rainer Seiferth

Falk Zenker trifft den in Spanien lebenden Rainer Seiferth

Rainer Seiferth ist ein Nomade – sowohl musikalisch als auch geographisch. Seine Musik wird von den unterschiedlichsten Quellen gespeist: dem akustischen Jazz á la Ralph Towner, der Alten Musik und ihren historischen Zupfinstrumenten, der traditionellen Musik seiner spanischen Wahlheimat...was unvereinbar scheint kommt hier ganz selbstverständlich zusammen. In Eigenkompositionen und Arrangements, dargeboten auf der klassischen Gitarre und der altspanischen Vihuela, spielt und improvisiert Seiferth mit den Jahrhunderten, Epochen und Regionen.
Auf Seiferth's spanischen Alben "Guadiela" und "Viento adentro" sind Eigenkompsitionen und Arrangements des Gitarristen zu hören, interpretiert u.a. zusammen mit dem italienischen Bandoneonisten Daniele di Bonaventura, dem Geiger Diego Galaz, dem US-amerikanische Trompetisten Chris Kase und dem katalanischen Perkussionisten Aleix Tobias. Rainer Seiferth präsentierte seine Musik u.a. im Madrider Círculo de Bellas Artes, der Sala Orive (Córdoba), dem Festival Galapajazz , dem Gitarrenfestival Ruhr, der Nürnberger Gitarrennacht, dem Pumpwerk Hockenheim und vielen anderen Spielorten in Spanien und Deutschland.
"Rainer Seiferth ist einer dieser ausländischen Freigeister, verzaubert von Spaniens Süden und mit genügend Sensibilität ausgestattet um diese Leidenschaft mit beachtlicher Schönheit künstlerisch umzusetzen." Zeitschrift Cuadernos de Jazz (Spanien)
"Verspielt, tänzerisch, lyrisch und voller feiner Zwischentöne" Zeitschrift Folker

Videos Rainer Seiferth:
https://rainerseiferth.de/de/media-de/#videos

www.rainerseiferth.de

Der Gitarrist, Komponist und Klangkünstler Falk Zenker wurde unlängst von der Fachzeitschrift Akustik Gitarre zu einem „der kreativsten Nylongitarristen des Landes“ gekürt. Seit mittlerweile drei Dekaden begeistert er mit seinem virtuosen Gitarrenspiel zwischen Mittelalter, Klassik, Flamenco, Weltmusikmoderne, Improvisation und live geloopten Beats Publikum und Kritiker immer wieder aufs Neue.
So schrieb beispielsweise das Jazzpodium über ihn: „Er ist ein Klangtüftler und Brückenbauer der besonderen Art, klassisch geschult und gesegnet mit der Gabe, immer wieder auf sensible, stilvolle und  ganz eigene Weise Verbindungen zwischen Räumen und Zeiten zu erschaffen, wie nur er das kann - liebenswert, weltbürgerlich, typisch Zenker und sehr, sehr schön.“
Aktuell spielt und improvisiert Zenker Musik seiner letzten drei Alben Estampie, Falkenflug und Wellentanz und neues noch unveröffentlichtes Material. Mit raffiniertem Live-Looping vervielfältigt er dabei ab und an sein Gitarrenspiel zu orchestral-pulsierenden Klanglandschaften, das er als erster deutscher Akustikgitarrist
seit 1997 auf der Bühne zelebriert.
„Musikalisch ist der Rahmen so weit wie ein klarer, besternter Abendhimmel. … Meist klingt es einfach nach Falk Zenker, einem Künstler, der mit allen musikalischen Wassern gewaschen ist und auf höchstem Niveau komponiert, improvisiert und arrangiert.“
[Folker]

YouTube-Playlist Falk Zenker:
https://www.youtube.com/watch?v=e8n5SYcZRNI&list=PLr8c0SJ5-bkOAsnQk4Qe_laggBo5XbGFT&index=1

www.falk-zenker.de

https://www.youtube.com/channel/UCeAp70QdnfHLneSQXuYtRbA

Kennengelernt haben die beiden sich vor ca. 25 Jahren in Bayreuth und verfolgen seitdem aufmerksam und wertschätzend die musikalische Arbeit des jeweils anderen. Nun endlich erfüllen sich beide den langjährigen Wunsch für ein musikalisches Gespräch über ihre unterschiedlichen Quellen und Bezugspunkte und werden den vermutlich sehr weiten gemeinsamen Raum darin ausloten.

 

Samstag, 15.11.2025, 20:00 Uhr // Kunstverein Jena, Markt 16
SCHIKANE


Trompete, Gitarre, Drums - Oben, Mitte, Unten?
Vielleicht...
Möglicherweise aber auch anders herum....

Nikolaus Neuser - tr
Jörg Schippa - git
Denis Stilke - dr

Jedenfalls drei Klangkollaborateure im gegenseitigen Austausch der Ideen
und Verhandeln des Materials aus der Neuköllner Vielfalt.
Eine neue Band dreier Berlin-Jazzer, die sich aus unzähligen Projekten schon
lange kennen und nun gemeinsam aufbrechen zu neuen Ufern zwischen
Jazz, Rock, Blues, Free und allem was sonst noch so über den Weg laufen
könnte.

PRESSE:
... eine quicklebendige, collagenhafte Mixtur aus Jazz-Elementen und Rock-
Gesten, aus Punk und Blues und offenen Strecken. Die sparsame, quasi
punktuelle Instrumentierung erlaubt dabei ständige Rollenwechsel, bizarre
Kontrastierungen und eine freche Fragilität.
Hans-jürgen Schaal/ Jazzthetik 11/12-2023

Ihr aufmüpfiger Patchwork-Jazz erinnert ein STück weit an die späten
1980er-, frühen 1990er-Jahre, in denen stilistische Brüche, jähe Tempo- und
Timbrewechsel und ein Hin- und Herspringen zwischen unterschiedlichen
Bezugssystemen an der Tagesordnung waren.
Wolf Kampman/Jazzthing 11/23

Das Projekt SCHIKANE ist ein typisches Produkt des originellen Stil-
Schmelztiegels innerhalb der Berliner Improvisationsszene. Jazz, Rock,
Punk, Zirkus und noch viel mehr existieren hier als Zutaten zu dem, was sich
beharrlich weigert, stilgebunden, korrekt und schubladenkonform in der
Manege Platz zu nehmen.
Jacek Brun, Jazz-fun
Die Güteklasse der drei Zackenbarsche im Neuköllner Pool zeigt sich auch
darin, dass die 2 ½ bis ausnahmsweise mal 5 ½ Min. ihrer 13 Schikanen
pickepacke vollgestopft sind mit hirnerfrischend ausgetüftelten Drehungen,
dröhnenden Dehnungen und Wendungen, wie sie in keinem Dummy-Manual
für Blutsauger zu finden sind, sondern nur von Könnern auf dem Hochseil
und am Trapez unterm Zirkusdach gewagt werden können. [BA 121 rbd]/
Rigo Dittmann/Magazin "Bad Alchemy"

Freitag, 07.11.2025, 20:00 Uhr // Villa Rosenthal - Mälzerstrasse 11
WARE Jan Klare & Florian Walter

WARE
mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal Jena

Jan Klare & Florian Walter – Saxophone und ähnliches

WARE ist ein Saxophon-Ensemble, ziemlich ähnlich wie das Rascher Saxophonquartett, aber zu zweit und naiver. WARE liefert Komplexität, Surpristik und Konstrukte. Mit entweder zwei baugleichen Altsaxophonen oder Kontrabassklarinette und Kontrafagott spielen Walter und Klare Kompositionen, die sich zwischen contemporärer Klassik, Jazz und soziologischer Klangforschung bewegen – definitiv immersiv.

Der Bandname leitet sich aus den Nachnamen der Protagonisten ab und eröffnet vielerlei Alliterationen (genauso wie das auf Corporate Identity anspielende Outfit).

WARE haben die Ambition zur Unterhaltung, den Wunsch das "Geschichten-Erzählen" mit Vielschichtigkeit, Eleganz und Tiefe zu verbinden und neben dem Materiellen das „Spirituelle“ wieder zu entdecken.

TICKETS:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005325000

https://florianwalter.yolasite.com/ware.php

https://youtu.be/LU_LiiiTiSo

https://youtu.be/s7IOWSFXY

Donnerstag, 06.11.2025, 20:00 Uhr // Cafe (MVZ) Wagner, Kochstrasse 2a
AKKU-Quintett by Manuel Pasquinelli

Manuel Pasquinelli - Drums, Compositions
Michael Gilsenan - Sax
Maja Nydegger - Keys
Markus Ischer - Guitar
Andi Schnellmann - Bass
at concerts:
Jonas Fehr - Live Visuals

https://www.akkuquintet.com/
Foto: by Jeremie Dubois

Das Schweizer AKKU Quintet spielt pulsierenden, treibenden Minimal Jazz mit Postpunk-Einschlag. Obwohl Repetition eine wichtige Rolle spielt, ist die Musik von Schlagzeuger und Komponist Manuel Pasquinelli farbig und lebendig. Die atmosphärischen Live-Auftritte der Band zeichnen sich aus durch traumwandlerische musikalische Reisen. Bei ihren Live-Shows bilden Visuals das optische Pendent zur Musik. So kreieren AKKU Quintet ein Universum, das einen die Aussenwelt für einen Moment vergessen lässt. Seit rund 10 Jahren ist die Band in sehr konstanter Besetzung als Teil der jungen Schweizer Jazzszene unterwegs. Sie spielten Konzerte und Tourneen in der Schweiz, England, Deutschland, Frankreich, Österreich, sowie in den USA, Kanada und Russland. AKKU Quintet hat bis heute fünf Alben veröffentlicht und wurde 2020 mit dem Kantonalen Berner Musikpreis ausgezeichnet.

"Das Berner Akku Quintet gehört zu den spannendsten Formationen des hiesigen Jazzschaffens.
Die fünf Musikerinnen und Musiker kreieren Tracks, die wie grossflächige Tableaus wirken, wie wandfüllende, düstere Gemälde mit bunten Farbsprenkeln. ...."
Ane Hebeisen, "Der Bund"

Dienstag, 28.10.2025, 20:00 Uhr // Cafe (MVZ) Wagner, Kochstrasse 2a
GERMAN MASTERS(G.M.) OF THE GUITAR - 4 Gitarristen ein Konzert

45 Jahre Jazz im Paradies – Jubiläumskonzerte

Uwe Kropinski - g
Jürgen Heckel - g
Joe Sachse - g
Charlie Eitner - g

Ticketlink: https://www.tixforgigs.com/de-DE/Event/66577/german-mastersg-m-of-the-guitar-4-gitarristen-ein-konzert-cafe-wagner-wagnerga

und Touristinfo Jena:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500005299000

Klingt geheimnisvoll. G.M. of Guitar. Keine Idee, was sich hinter den Buchstaben G.M. verbergen könnte? Ganz einfach: G.M. gleich German Masters.

Deutsche Meister der Gitarre? Ein bisschen dick aufgetragen? Im Grunde nicht, obwohl sich die vier G.M., also Helmut „Joe“ Sachse, Uwe Kropinski, Gerhard „Charlie“ Eitner und Jürgen Heckel, selbst gar nicht als solche sehen (wollen). Und schon gar nicht als DIE G.M., denn es gibt natürlich noch einige mehr.

Aber mal ehrlich, diese vier Namen stehen für eine Musiker-Generation (Jahrgänge 1948, 52 und 55), die dem Jazz - insbesondere in der DDR - unverwechselbare, singuläre musikalische Handschriften gegeben hat und noch immer gibt - inzwischen in ganz Deutschland und darüber hinaus. Das geht gar nicht ohne „Meisterschaft“ auf dem Instrument. Diese vier G.M. of guitar finden nun erstmals in einem gemeinsamen Konzert auf der Bühne zusammen! Nicht gezählte Stunden des Übens, unzählbare gerissene Saiten und gefahrene oder geflogene Reisekilometer liegen hinter ihnen. Kleine und große Konzertbühnen, Hallen und Kaschemmen, mal viel mal wenig Publikum, schlecht und gut bezahlte Gigs - kurz: vier gelebte Jazz-Musiker-Leben. Addiert über 200 Jahre Jazz.

Die Einflüsse anderer Gitarristen waren vielschichtig. Charlie Christian, Derek Bailey, Wes Montgomery, Pat Martino, John McLaughlin, Jimi Hendrix, Pat Metheny, John Scofield, Larry Coryell, Paco de Lucia und viele andere haben auf verschiedene Weise ihre Spuren im Spiel von „Joe“, Uwe, „Charlie“ und Jürgen hinterlassen und schließlich dazu beigetragen, dass vier sehr individuelle musikalische Handschriften gewachsen sind. Blues, Rock, Flamenco, Jazz, Pop. Alles ist aufgehoben im Spiel der vier Musiker. Oft fließen diese Ströme ineinander oder verästeln sich in ein großflächiges Delta. Mal dominiert das Gewässer mit reißenden Stromschnellen, mal der still und friedlich dahingleitende Fluss.

Helmut „Joe“ Sachse ist der „freieste“ Spieler der vier G.M., aber die Freiheit seines Spiels gründet sich auf ein lebendiges Geschichtsbewusstsein, auf dem intensiven Studium seiner Meister. Sachse ist nicht denkbar ohne seine Liebe zum geschriebenen Wort von Tucholsky, Morgenstern, Kishon … Nicht ohne seinen Schraubenzieher (der eigentlich Dreher heißt) und ohne seinen Gitarrenkoffer, der insbesondere in Solo-Konzerten zum Metrum wird.

Gerhard „Charlie“ Eitner verbindet in seinem Spiel Kraft und Energie mit Sensibilität. Er kommt vom Rock bzw. Jazzrock. In den 1970er und 80er Jahren waren die Bands „Fusion“, „Unit“ oder die „Blechband“ von Hannes Zerbe seine musikalische Heimat. Seine Musik, die immer dem Gestus des Songs verpflichtet ist, bewegt sich heute im Spannungsfeld zwischen Blues-Roots, Kammermusik, Folk, Soul und Jazz.

Uwe Kropinski ist als Gitarrist ein Solitär. Auf oft atemberaubende Weise verschmilzt er die Jazzgitarre mit mediterraner Gitarren-Tradition. Der Korpus seiner Gitarre wird zum Perkussionsinstrument. Er spielt so virtuos, dass man denkt, mindestens zwei Musik zu hören. Auch für Uwe spielt das gesprochene Wort eine wichtige Rolle. In Konzerten spielt er nicht nur Gitarre, er rezitiert neben eignen auch Texte von Texte von Rilke, Eichendorff und Benn.

Jürgen Heckel wurde mit dem Gitarren-Virus durch die Musik von Carlos Santana, John McLaughlin und Weather Report infiziert. Unter diesem Einfluss gründete er 1978 die Band BAJAZZO, die in den 1980er Jahren eine der meist beschäftigten Bands der DDR war und bis heute die Spielwiese für Jürgens musikalische Ideen ist. Als Produzent arbeitet er mit Musikerinnen und Musikern unterschiedlichster Couleur zusammen.

Nun gehen die vier also gemeinsam auf die Bühne: Helmut „Joe“ Sachse, Uwe Kropinski, Gerhard „Charlie“ Eitner und Jürgen Heckel.Jeder wird solistisch spielen, aber es wird auch unterschiedliche „alte“ und „neue“ Duo-Konstellationen geben. Und natürlich einen Part im Quartett!

Eben ein Gipfeltreffen der „G.M. of guitar“! – Text Ulf  Drechsel

Donnerstag, 16.10.2025, 20:00 Uhr // Cafe (MVZ) Wagner, Kochstrasse 2a
MEIN EINZIGER FREUND

 Besetzung:

Michael Jaeger, Tenorsax, Clarinet, Altsax
Vincent Membrez, Synths-
Gerry Hemingway, Drums, Vocal

 

Mein einziger Freund lebt im Moment, formt die Stille und feiert mit seinem Echtzeit-Ambient die Transformation. Das Trio Jaeger-Membrez-Hemingway reisst die Zuhörer:innen aus dem Vertrauten und katapultiert sie in ein elektro-akustisches Universum voller Schönheit.

Michael Jaeger (Saxophone), Vincent Membrez (Synthesizer) und Gerry Hemingway (Schlagzeug) sind Mein einziger Freund. Sie kommen aus der Schweiz und den USA und sind seit einigen Jahren gemeinsam unterwegs. Ihr Ambient ist laut und still wie die Mitternacht. Ihr Klang ein lebendiger Organismus.Der Amerikanische Schlagzeuger Gerry Hemingway kreiert und spielt seit 1974 Solo- und Ensemblemusik. Er war lange Zeit Teil des Anthony Braxton Quartett und lebt heute in Luzern. Der Zürcher Saxophonist Michael Jaeger ist eine prägende Stimme des Schweizer Jazz und hat als Bandleader mit Musikern wie Greg Osby, Tom Rainey oder Norbert Pfammatter gearbeitet. Der Bieler Vincent Membrez zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, die von Pop bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Seine persönliche Sprache auf den Synthesizern transportiert Spontaneität, Energie und Groove.

Mit der Debüt-CD "Zoomorphisms" (UNIT) schafft Mein einziger Freund ein lebendiges Experiment, in dem Free Noise, Jazz und Improvisation zu einem pulsierenden Klanggewebe verschmelzen.

 

Michael Jaeger, tenorsax, cl, altsax

 Der Zürcher Saxophonist Michael Jaeger ist eine prägende Stimme des Schweizer Jazz. Mit seinem unverkennbaren Sound auf dem Tenorsaxophon, dem Altsaxophon und der Klarinette lotet er musikalische Grenzen aus und liebt es Neuland zu betreten. Dabei besticht er durch seine Vielseitigkeit, denn er verpflichtet sich sowohl der Jazztradition als auch der freien Improvisation. All about Jazz schreibt «Jaeger ist ein musikalisch Reisender und deckt ein breites Klangspektrum ab, in dem stilistische Diversität eine Schlüsselkomponente ist.» Mit seiner Band Michael Jaeger KEROUAC tourte er durch Europa und China, veröffentlichte drei Alben und erlangte internationale Anerkennung. Als Bandleader arbeitete er unter anderem mit Greg Osby, Tom Rainey, Luca Sisera, Isa Wiss, Norbert Pfammatter und der Choreografin Yvonne Meier. Konzertreisen führten ihn wiederholt durch Europa, in die USA, nach Ägypten und Russland.

 

Vincent Membrez, p, synth:

Als Pianist und Keyboarder, der einer bestimmten Klangvorstellung verpflichtet ist, bei der der Musiker beiseite tritt, um die Musik besser zu befreien, sucht er seit Jahren in den Projekten, an denen er teilnimmt, nach diesem Gleichgewicht. Er entwickelt eine persönliche Sprache auf Klavier, Keyboards und Synthesizern, in der Spontaneität, Energie und Groove die Schlüsselwörter sind. Seine Vielseitigkeit und Neugier für alle Musikgenres führten ihn zur Zusammenarbeit an Projekten von Jazz bis Pop, zeitgenössischer Musik, Rock und freier Improvisation. Wir treffen ihn auf der Bühne mit seinem Projekt QONIAK an der Seite von Lionel Friedli oder als Sideman mit Veronica Fusaro, Anna&Stoffner, Sissy Fox, Fanny Anderegg oder Sarah Buechi. Im Laufe der Jahre hatte er die Gelegenheit mit vielen großartigenq Musikern aus allen Gesellschaftsschichten zusammenzuarbeiten und auf Bühnen in der Schweiz, Europa und auf der ganzen Welt aufzutreten. Seit 2022 ist er Dozent für Piano/Keyboard an der HEMU in Lausanne.

 

Gerry Hemingway, dr, voice:

Gerry Hemingway kreiert und spielt seit 1974 Solo- und Ensemblemusik. Seit Mitte der 80er Jahre leitete er eine Reihe von Quartetten und Quintetten und war Mitglied einer Vielzahl von Bands, darunter BassDrumBone, Brew mit Reggie Workman & Miya Masaoka, dem Schweizer WHO-Trio sowie zahlreichen Duo-Projekte mit Izumi Kimura, Samuel Blaser, Thomas Lehn, John Butcher und anderen. Gerry Hemingway ist Guggenheim-Stipendiat und hat zahlreiche Aufträge für Kammer- und Orchesterwerke erhalten. Er ist bekannt für seine elf Jahre im Anthony Braxton Quartet sowie seine Arbeit mit Cecil Taylor, Anthony Davis, Derek Bailey, Evan Parker, Wadada Leo Smith, Frank Gratkowski, Simon Nabatov und vielen andere.