Café Wagner
R.I.S.S. – Rusconi | Irniger | Sisera | Stulz
Stefan Rusconi – p

Christoph Irniger – ts
Luca Sisera – b
Michael Stulz – dr
Leidenschaftliche Liederliebhaber
Es gibt viele Formen von Flirts. Es gibt Flirts, die vom Winde oder von einer Alkoholfahne verweht werden. Es gibt Flirts, aus denen nimmer mehr wird als ein Flirt. Es gibt aber auch Flirts, die mehr oder weniger schnell in Liebe umkippen.
An Flirtversuchen zwischen Jazz und Pop mangelt es wahrlich nicht. Oft kommt dabei allerdings nicht viel Gescheites heraus. Doch jetzt gibt es zum Glück das Schweizer Quartett R.I.S.S. und damit eine Gruppe leidenschaftlicher Liederliebhaber, die mehr wollen, als bloss zu flirten. Der Pianist Stefan Rusconi, der Tenorsaxofonist Christoph Irniger, der Bassist Luca Sisera und der Schlagzeuger Michael Stulz drücken ihre alles andere als bloss platonische Liebe zu gehaltvollen Pop-Songs mit der interaktiven Chuzpe des Jazz aus. R.I.S.S. ist eine Jazzband, die mit dem kollektiven Ethos einer Popband ans Werk geht. Wenn man einen Blick auf die Songliste dies aktuellen Albums wirft, dann tauchen zwischen den eigenen Nummern dieses Schweizer Quartetts Rockklassiker wie „House Of The Rising Sun“ und Titel von Björk oder Radiohead auf. Wird hier etwa wieder mal versucht, Rocksongs zu verjazzen? Keine Sorge, das Unternehmen ist wesentlich gewagter.
Einen musikalische Eindruck findet Ihr auf myspace.
Konzerte des 17. Köstritzer JAZZFRÜHLING Jena 2011
Mi | 23. März | 20 Uhr
Rosenkeller, Johannisstraße 13
An Pierlé & white velvet

Di | 29. März | 21.00 Uhr
Café Wagner
THE TIGERS OF LOVE

Steffen Faul – trumpet
Meinrad Kneer – bass
Uli Jenneßen – drums
So mancher ist schon als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet. Aber nicht dieses Quartett: The Tigers of Love haben die Kraft der Liebe entdeckt; einer leidenschaftlichen Liebe zum lebendigen, akustischen Jazz. Einem Jazz mit Melodien, die zum Mitsingen einladen. Mit Rhythmen, deren Energie sich direkt in die Nerven und Muskelfasern der ZuhörerInnen überträgt. Mit musikalischen Ideen, die darauf brennen, ausprobiert zu werden. Und deren Umsetzung man aufmerksam folgt, um nur kein Detail zu verpassen.
Natürlich, das pianolose Quartett mit zwei Bläsern erinnert an berühmte Vorgänger in der Jazzgeschichte: Gerry Mulligan und Chet Baker fanden in solchen Besetzungen zum spontanen Kontrapunkt, Ornette Coleman befreite den Jazz von der lästigen Bindung an die wohltemperierte Klaviatur. The Tigers of Love stellen sich nur zu gerne in diese Traditionslinie, in direkter Verbindung zum Herzen des Jazz: zum improvisierenden Zusammenspiel. Dieses »Interplay« haben die Tigers als konstituierendes Konzept ihrer Musik kultiviert.
Weiter lesen –––> (Tobias Richtsteig)
Do | 31. März | 21.00 Uhr
Café Wagner
JESSICA LURIE UND JOHANNES STEINER

Jessica Lurie – sax, flute
Jessica Lurie und Johannes Steiner arbeiten beide als Musiker und Komponisten und haben in den letzten zwei Jahren in verschiedenen Projekten zusammen gearbeitet. Das neue Projekt Die Resonanz – als Duo konzipiert – beinhaltet die gemeinsame Liebe zu Jazz, Worldmusic und rhythmischen, komplexen Strukturen und äußert sich musikalisch in den Kompositionen von Johannes Steiner und seiner individuellen Art die diatonische Harmonika einzusetzen und in Jessica Luries kraftvollen, kreativ-musikalischen Sprache am Saxofon und Querflöte.
Die dafür geschriebenen Kompositionen berühren das Herz und der Spielwitz dieses Duos bringt es zum Lachen. Eine musikalische Reise, die zum Träumen einlädt.
Im Rahmen der Tournee »Musik quer beat Europa« wird das gleichnamige Konzertprogramm und die CD mit dem Titel »Chamagula si a na« erstmals in Europa präsentiert.

Mit Unterstützung des Generalkonsulates der
Vereinigten Staaten von Amerika in Leipzig.
Sa | 2. April | 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
Tanzschule Hartwig
BIG BAND TANZNACHT

Seit 2007 immer im Herbst als »Swingtanznacht«, kommt die BIG BAND TANZNACHT dieses mal als rauschende Frühlingsnacht daher.
Die Blue Beans Big Band freut sich, ihre »swingende Musik« wieder auf ein tanzwütiges Publikum loslassen zu können. Da wird getanzt, geschwoft und gefeiert bis zur Erschöpfung.
Alte Traditionen des „Dancefloor“ werden wach im Tanzsaal der Tanzschule Hartwig.
Damit es stilecht aussieht freuen wir uns über eine schicke Garderobe aus den 30er/40er Jahren und damit auch alle stilecht tanzen können, wird es zwischendrin ein paar Einheiten Swingtanzunterricht geben.
Die Blue Beans Big Band packt ihre besten Swingtitel aus und hat auch noch einiges zusätzlich im Gepäck. Die Tanzschule Hartwig wird ein mitreißende Tanzshow zur Livemusik der Blue Beans Big Band bieten und außerdem einen Einführungskurs in Swingtänze.
Big Band und Tanzschule freuen sich auf ein tanzendes und begeisterungsfähiges Publikum.
Di | 5. April | 21 Uhr
Café Wagner

Dmitry Suslov – sax
Sebastian Wehle – sax
Yves Theiler – piano
Robert Lucaciu – bass, comp.
Philipp Scholz – drums
Zeitgenössischer Jazz mit kammermusikalischer Attitude, ist ein Versuch die Musik des jungen multinationalen Quintetts zu beschreiben.
Die Kompositionen der aufstrebenden Künstlers Robert Lucaciu (D) bilden die musikalische Grundlage des Quintetts. Sie nehmen Bezug auf europäische ausnotierte Musik; und doch leben ihre Klänge von der Spontaneität freier Improvisationen.
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Do | 7. April | 21 Uhr
Café Wagner
SCOPE
Projektkonzert – MADE in SWITZERLAND

Hans-Peter Pfammatter – piano, keyb & elecronics, comp
Lucien Dubuis – bass-clarinet
Urban Lienert – e-bass
Lionel Friedli – drums
Filigrane Frechheit, vertraute Verzücktheit, überraschende Apokalypsen und punk-clash Beats prägen den Sound von Scope. Kollektive Klänge wechseln ab mit groovigen Passagen. Elektrobass, Bassklarinette, Keys, Electronics und Schlagzeug richten das Betrachtungsfeld (Scope) auf Ton, Klang und Kollektiv. Diverse Stile werden überlagert. Hans-Peter Pfammatters Kompositionen bieten die notwendige Angriffsfläche um abzuheben.
An der Schnittstelle Jazz/elektronische Musik hat er sich in den letzten Jahren mit diversen Projekten einen Namen gemacht, und hier setzt auch seine eigene Band Scope an: Hans-Peter Pfammatter, der zu den besten Musikern der jüngeren Schweizer Jazzgeneration gehört, legt seinen Kompositionen ein paar griffige Themen und viel Groove zugrunde und lässt die Energie der Band arbeiten.
Die Musik von Scope ist durchsetzt mit knappen Jazzrock-Phrasen und Free-funkigen Attacken. Lucien Dubuis und Lionel Friedli bewähren sich als gut eingespielter Kern des »Dubis-Trios«, Urban Lienert lässt den Bass in elastischem Schub fliessen, Pfammatter waltet und wurlitzert mit jazzigen Sprenkeln und ein paar scharfen Portionen Klangzauber. Scope wählen nicht den freien Improgroove oder das konzeptionell Versponnene. Sie musizieren linear, mit einem Puls, den sie harmonisch schlank halten, um möglichst elementar zu bleiben. Auch das ist New Jazz, aber auf der Inspirationsbasis von Rock, Crossover und Elektronik.
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Mit Unterstützung der
Di | 12. April | 21 Uhr
Café Wagner
Die Pilze
Projektkonzert – MADE in SWITZERLAND

Benedikt Reising – alto-sax
Martin Eberle - trumpet, fl-horn
Xavier Nussbaum – tenor-sax
Benjamin Kuelling – piano
Marco Mueller – bass
Rico Baumann – drums
Aufmüpfig und mit viel Schalk trotzen Die Pilze mit ihrer Musik dem altbackenen Image des Jazz. Mit ihrem rebellischen Jazz kämpfen sie gegen verschimmelte Klischees.
Der Bandname lässt auf eine Punkband schließen. Damit tarnen Die Pilze ihre Musik, die sie irgendwo im jazzigen Unterholz verstecken, zwischen Funkbäumen, Punkgebüschen und wuchernden Improvisationssträuchern – eben dort, wo man auch Pilze findet. Hinter dem ungewöhnlichen Namen stecken sechs Musiker um den Altsaxophonisten Benedikt Reising, die sich an der „Swiss Jazz School Bern“ kennen gelernt haben. Die jungen Musiker lieben das Versteckspiel, ja das Spielerische überhaupt. „Ich mag das Absurde am Namen. Er ist total sinnlos. Es ist super, wenn man nicht gleich an Jazz denkt, sondern zuerst an Punk“, erklärt Benedikt Reising.
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Mit Unterstützung der
Do | 14. April | 21 Uhr
Café Wagner

Projektkonzert – Kreatives Hörlabor Thüringen

Thomas Webe
Johannes Frisch
Mit seiner intuitiv verjazzten Sphären-Elektronik steht das Kammerflimmer Kollektief aus Karlsruhe schon seit Jahren für einen der elaboriertesten Pop-Entwürfe Deutschlands. Derzeit besteht die Gruppe aus Heike Aumüller, ihrem Mann Thomas Weber sowie Johannes Frisch. Das Trio puzzelt seine Musik aus Harmonium, Synthesizer, Kontrabass und neuerdings auch verstärkt aus Gesängen zusammen, und das nicht nur mit unbändiger Vitalität und schillernder Poesie, sondern vor allem mit beeindruckender Nervenstärke.
(Michael Lutz)
Mit Unterstützung der der Kulturstiftung Thüringen.
Do | 5. Mai | 21 Uhr
Café Wagner
SCIENCE FICTION THEATRE
Projektkonzert – MADE in SWITZERLAND

Christoph Grab – sax, samples, hacked toys
Flo Stoffner – guitar
Christian Roesli – keyb
Flo Goette – bass
Tobias Schramm – drums
SCIENCE FICTION THEATER sind ein Rockdrummer, ein Bassist mit Punk-Roots, ein frickelnder Pop-Gitarrist, ein Analog-Synthie-Freak und ein kauziger Jazzsaxophonist.
Inspiriert durch Komponisten wie Lalo Schifrin (Mission Impossible, Jaws, Streets of San Francisco usw.), Nino Rota (Fellini, The Godfather usw.) und Ennio Morricone, spielen SCIENCE FICTION THEATER ihre ganz eigene Version von abgründiger Filmmusik und groovendem Souljazz der 60er Jahre, gespickt mit elektronischen Klängen und Beats des 21. Jahrhunderts und liefern einen wilden Mix aus Easy Listening-Elementen, elektronischen Soundscapes und jazzigen Instrumental-Improvisationen. – und dann – ’Das Ganze in Technicolor‘!
Bei SCIENCE FICTION THEATER fängt der Spaß an, wo er bei anderen aufhört. Intelligent groove – serious fun!
Die todernste Kunst kollidiert mit dem augenzwinkernden Wühlen in Klischees und dem virtuosen Jonglieren mit musikalischen Versatzstücken. Das Resultat ist ein farbiger, filmreifer Soundtrack zwischen Surf, Trash, Punkjazz und Easy-Listening, in dem süße Melodiefetzen ebenso Platz haben wie jazzige Improvisationen, elektronische Soundscapes und Noise-Eskapaden.
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Di | 17. Mai | 21 Uhr
Café Wagner
THREE FALL

Tilmann Schneider – trombone
Sebastian Winne – drums, perc
Das Trio mit der außergewöhnlichen Besetzung Posaune, Schlagzeug und Tenorsaxophon bzw. Bassklarinette hat sich in kürzester Zeit mit seiner innovativen Musik einen Namen gemacht. Mit zahlreichen Erfolgen konnten Three Fall sich als eine der kreativsten Nachwuchsbands etablieren. Dazu gehören u.a. der Gewinn des „futuresounds 2008“ Wettbewerbs der Leverkusener Jazztage, Auftritte auf namhaften europäischen Festivals (u.a. als Support von Nils Petter Molvær und McCoy Tyner) und die Veröffentlichung Ihres ersten Albums »Bomboclive!«.
Die Band begeistert das Publikum mit ihrer Spielfreude, ihrer frechen HipHop-Attitüde, ihrer frischen Energie und vor allem ihrer Suche nach mystischen Momenten - ob im Jazz, im Alltag oder in der Stille.
Wird der Boden unter den Füßen weggezogen, beginnt der freie Fall. Freier Fall ist die Bewegung eines Körpers in der Anziehungskraft der Erde.
Der besagte Körper im freien Fall ist ein Trio, zwei Bläser und ein Schlagzeuger, die ohne „Boden“ unter den Füßen musizieren, d.h. ohne gängigen Bass und ohne Akkord-Instrument.
Es werden Geschichten mit Saxophon, Bassklarinette, Posaune, Schlagzeug und Perkussion erzählt, die aus eigenen Kompositionen stammen. Diese entspringen aus dem festen Vertrauen zum freien Fall.
Die drei Musiker wagen den „Absprung“ in eine eigenständige, kreative Musikwelt und lassen sich dabei in eine Ideenwelt aus Intuition und Struktur fallen. Hierbei schaffen sie eine neue Musik, die ihnen sowohl als Individuen als auch im Kollektiv Ausdruck verleiht.
Diese vom gebürtigen Südafrikaner Lutz Streun gegründete Band hat keine herkömmliche Musikausrichtung: Musik ist die Anziehung, die Anziehungskraft der Erde.
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Do | 26. Mai | 20 Uhr
Kurz & Klein Kunstbühne
Buchpräsentation »Woodstock am Karpfenteich«
mit Lesung von Ulli Blobel und Bert Noglik


Neu!
Als „Special Guest“ wird Christoph Dieckmann aus
»Mich wundert, daß ich fröhlich bin« lesen!
anschließend Konzert:
Günther „Baby“ Sommer & Ulli Gumpert

Günter „Baby“ Sommer – drums, perc
Eigenwillig, der Gumpert. Einzelgänger, dabei einer, der durchaus in der Lage ist, Kollektivgeist zu entfalten. Nicht jene Einheitsstimmung auf kleinem gemeinsamen Nenner, wie sie von so vielen Bands praktiziert wird. Eher das wirkungsvoll koordinierte, mitunter auch spontan inszenierte Mit- und Gegeneinander der Charaktere. Reichlich Reibung also und zum Schluss vielleicht eine Hymne oder die Persiflage auf eine Hymne. Ulrich Gumpert, Klavierspieler und Komponist mit Genealogien merkwürdigster Wahlverwandtschaften.
Geboren und aufgewachsen im Thüringischen, begann er seine Studien in Weimar und ging dann nach Berlin, spielte mit Tanzbands und fand Zugang zur Band von Klaus Lenz. Das, sagte er rückblickend, war die eigentliche Schule, wichtiger als die gleichfalls besuchte Musikhochschule „Hanns Eisler“.
Nach über 20 Jahren haben Gumpert und Sommer das musikalische Zwiegespräch wieder aufgenommen – eine Unterhaltung über Themen von gestern und heute. Für lange Zeit konnte man die beiden Musiker zusammen nur im »Zentralquartett« oder in unterschiedlichsten Formationen getrennt voneinander erleben. Die Zusammenarbeit von Gumpert und Sommer spannt sich aber über einen Zeitraum von fast vier Jahrzehnten. Mit ihrer ersten Duo CD »Das Donnernde Leben« geht das Gumpert–Sommer-Duo 2010 ganzjährig auf Tour.
Günter „Baby“ Sommer ist einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz, welcher mit einem hoch individualisierten Schlaginstrumentarium zugleich eine unverwechselbare musikalische Sprache entwickelt hat. Sommer wurde 1943 in Dresden geboren und studierte an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“. Seine musikalischen Beiträge zu den wichtigsten Jazzgruppen der DDR wie dem »Ernst-Ludwig-Petrowksy-Trio«, dem »Zentralquartett« und der »Ulrich-Gumpert-Workshopband« ermöglichten Sommer den Einstieg in die internationale Szene. So arbeite Sommer nicht nur im Trio mit „Wadada“ Leo Smith und Peter Kowald sondern traf mit so wichtigen Spielern wie Peter Brötzmann, Fred van Hove, Alexander von Schlippenbach, Evan Parker und Cecil Taylor zusammen. Sommers Solospiel sensibilisierte ihn für Kolloborationen mit Schriftstellern wie Günter Grass. Sommers Diskografie umfasst mittlerweile über 90 Tonträger. Als Professor an der Musikhochschule in Dresden nimmt er Einfluss auf die professionelle Vermittlung des zeitgenössischen Jazz an die nachfolgenden Generationen.
mehr unter ---> (Foto: Peter Rytz)
Sa | 28. Mai | 15.30 Uhr
Volksbad Jena

Wie weiter? Jazz-Positionen.
Neue Projekte und Produktionen (Beispiel: Hörlabor-Projekt)
Werkschau und Analyse zum Jazz in Mitteldeutschland – kulturpolitische und touristische Visionen

Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbh mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Projektkonzert – Kreatives Hörlabor Thüringen

Jörg Huke – trombone
Volker Schlott – sax
Rainer Brennecke – trumpet
25 Jahre Fun Horns
Die Fun Horns spielen im Spitzenfeld des europäischen modernen Jazz. Die 1986 gegründete Band hatte schon 1988 den ersten großen Erfolg auf der „Jazz-Bühne-Berlin“, dem Einladungen zu vielen Festivals folgten.
Heute sind die Fun Horns frischer Wind aus vier unterschiedlich geformten Metallrohren (Saxophone, Trompete, Posaune). Sie wirbeln den Staub von Jahrzehnten auf, einen Teil davon blasen sie respektlos weg, ein anderer wird mit Neuem zu sinnfälliger Originalität verbunden. Den Fun Horns zu zuhören, ist ein akustisches Erlebnis erster Klasse.
Die Fun Horns – ein vehementer Durchbruch in die Positivbereiche der Publikumsresonanz, und bei allem Erfolg wohl doch erst die Spitze des Eisberges. Von Unterkühltheit keine Spur.
Mitreißende Musik, die der Späßchen nicht bedarf, um im besten Sinne Spaß zu machen: die Fun Horns.
Dr. Bert Noglik
Als wir uns 1986 in Ost-Berlin trafen um einen professionellen Bläsersatz für Studioproduktionen zu gründen, schlug die Geburtsstunde der „Fun Horns“.
Nach kurzer Zeit stellten wir fest dass vier Bläser ohne jegliche Begleitung ziemlich gute Musik machen können und begannen ein eigenständiges Konzertprogramm zu entwickeln.
Den ersten grossen Erfolg hatten wir bei der „Jazz-Bühne-Berlin'88“, dem Einladungen zu vielen Festivals in aller Welt folgten.
In den zurückliegenden Jahren arbeiteten wir an vielen musikalischen Konzeptionen, wobei sich das Ideal, vier unterschiedliche Vorstellungen vier gleichberechtigter Musiker zu vereinen als sehr kompliziert, aber auch als sehr fruchtbar bei der Suche nach einer eigenständigen „Sprache“, erwiesen hat.
...und die Gründe dies zu tun... Der Spass an der Musik, den sie hoffentlich mit uns teilen können.
Jörg Huke
Mit Unterstützung der der Kulturstiftung Thüringen.
Jazzfrühling-Zugabe
Do | 9. Juni | 20 Uhr
Volkshaus Jena
It’s Cellotime
Konzert mit dem Jugendorchester der Musik- und Kunstschule Jena (Leitung Martin Lentz u. Stefan Politzka) und der Blue Beans Big Band (Leitung Klaus Wegener)

»Cellokonzert« von Édouard Lalo,
»Snake Flakes« von Gunther Tiedemann,
»Evita« von Andrew Lloyd Webber,
»Porgy & Bess« von George Gershwin
»Dunkle Prophezeiung« von Friedrich Busch (Uraufführung)
»James Bond Medley« von Monty Norman, arrangiert von Tim Jäkel
Solisten:
Claudia Schneider – vocal
Johann Aparicio-Bohorquez – cello (Orchester)
Matthias Hejlik – cello (Big Band)
Friedrich Busch – violin
Toni Morbitzer – trumpet
Nach langen Jahren spielen die großen Ensembles der Musik- und Kunstschule endlich wieder ein Konzert zusammen.
»It’s Cellotime«! Virtuos, elegisch, jazzig, romatisch, solitisch, kammermusikalisch... die vielfältigen Möglichkeiten des Cellos werden dageboten von den Solisten JBB (1. Solocellist der Staatskapelle Weimar) und Matthias Hejlik (neuer Cello-Lehrer an der Musikschule) sowie Celloschülern der Musikschule. Dabei erklingen neben dem berühmten Cellokonzert von Edouard Lalo das funkige „Snake Flakes“ für Solocello und BigBand, das Gunther Tiedemann extra für die Blue Beans Big Band arrangiert hat.
Natürlich werden die beiden Ensembles auch ohne Cellosolisten zu hören sein und auch das Nachwuchsorchester IV und die Jugend Big Band „Masters of Muppets" werden zu diesem vielfältigen Programm beitragen. Genießen Sie einen spannenden Abend mit einigen Überraschungen.
Konzerte der 18. JAZZMEILE THÜRINGEN 2011 in Jena
Do | 15. September 2011 | 21 Uhr
Café Wagner

TANGO TRANSIT
Martin Wagner – acc
Andreas Neubauer – dr
Hanns Höhn – b
Die Musik von Tango Transit macht neugierig. Mit druckvollen Rhythmen und spannenden Melodien entwickeln drei Musiker in intensivem Zusammenspiel ihren eigenen lyrisch ekstatischen Sound.
Tango Transit zeigt, dass Jazztango aktuell ist und sich weiter erneuert. Radikal emotional, mit Elementen aus Klassik und Jazz, Funk und Drum & Bass, transportiert die Band die Grundidee des Tangos in die Moderne.
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Sa | 24. September 2011 | 20 Uhr
Schillerhof

BÖHMERS BRUMMSCHLEIFE
Andres Böhmer – git
Lars Födisch – b
Fabian Hönes – dr
„Andres´ Melodien meiden jedes Klischee“ schrieb das Jazzpodium zur ersten Quartett-CD des Bandleaders und nannte die Titel seiner zweiten, in Duo-Besetzung verfassten, Platte „zarte unvergessliche Kunstwerke“. Nun ist die Musik für ein drittes Album fertig und erklingt im Vorfeld der geplanten Veröffentlichung: Nahezu Swing-freier Trio-Jazz mit einer Verbeugung vor der Volksmusik.
Di | 4. Oktober 2011 | 21 Uhr
Café Wagner

Stephan Payen – sax
Guillaume Orti – sax
Hasse Poulsen – g
Hendrik Simonsen – b
Tom Rainey - d
„Progressive Patriots“ beziehen sich auf das gleichnamige Buch des britischen Schriftstellers und Musikers Billy Bragg, der sich die Frage nach Definitionen von Identitäten stellt.
Hasse Poulsen ist Däne, hat eine englische Mutter, ist in Kenia aufgewachsen, studierte in Amerika, lebt seit 10 Jahren in Paris und seine Kinder sprechen mit ihm französisch.
Hasse Poulsen spürt bei diesem Konzert, mit den Altsaxophonisten Guillaume Orti und Stéphan Payen, dem Kontrabassisten Henrik Simonsen und dem Schlagzeuger Tom Rainey seinen Identitäten nach.

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Mit Unterstützung des
Do | 13. Oktober 2011 | 21 Uhr
Café Wagner

Tobias Preisig – v
André Pousaz – b
Michi Stulz - dr
Stefan Rusconi - p
Es soll nach wie vor Leute geben, die der Meinung sind, die Geige habe im Jazz nicht viel verloren. Preisig widerlegt dieses Vorurteil spielend: In seinen Händen wird die Geige zu einem expressiven Jazzinstrument par excellence.
Mit seinem Quartett spielt der Violinist Tobias Preisig eine leidenschaftliche und melodienselige Musik, die zwischen Melancholie und Euphorie oszilliert, mal sanft pulsierend, mal geschmeidig-druckvoll vorwärts drängend. Preisig hat mit seiner Band einen flexiblen Klangkörper geformt, dessen beeindruckendes Ausdrucksspektrum von meditativer Ruhe bis zu explosiven Ausbrüchen reicht.
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Mit Unterstützung der
So | 16. Oktober 2011 | 20 Uhr
Villa am Paradies

Martin Meusinger – sax
Christian Dähne – b
Johannes Ludwig – dr
Eric Haupt – g
Auf sich kreuzenden musikalischen Wegen haben sich die 4 Freunde des Jazz und der improvisierten Musik mit einer gemeinsamen Motivation gefunden: Jugend jazzt! Der Kern der Band, Eric, Johannes und Christian an Gitarre, Schlagzeug und Bass, fand sich an der Musikschule in Bad Salzungen und begeisterte sich schon früh vor allem für "groovenden Jazz" (Zitat J. Medeski). Das nötige Pünktchen auf dem "i" folgte mit der Einladung des vielseitigen Saxophonisten Martin Meusinger. Gemeinsam erforschen sie das Universum musikalischer Spannung und Energie, um hieraus ihren ganz eigenen Sound zu beziehen.
Das Jazz Quartett Düff, das im Rahmen des Landeswettbewerbes Jugend jazzt 2010 in Sondershausen von der Jury zur Bundesbegegnung delegiert worden ist, erhielt nun bei der 9. Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ in Dortmund den Preis der Kreissparkasse Böblingen. Darüber hinaus konnte Eric Haupt (Gitarre) den zum ersten Mal vergebenen RWE-Preis mit nach Hause nehmen.
Do | 20. Oktober 2011 | 20 Uhr
Volksbad Jena

Patricia Vonne - g, voc, castanets
Robert LaRoche - g, voc
Harmen de Bresser - b, voc
Ruud van Bree - dr
Im Prinzip ist ein PATRICIA VONNE Konzert so etwas wie das musikalische Äquivalent zu den Filmen ihres Bruders, Robert Rodriguez: Handwerklich auf dem höchsten Niveau, mit einer Vorliebe für Retro Schnickschnack und klassischem Tex-Mex, totally over the top und schräg doch unterhaltsam.
PATRICIA ist dabei zweifelsohne ein mindestens ebenso flamboyanter Charakter wie die überzeichneten Figuren, die die Rodriguez-Filme bevölkern. Wenn schon Stereotypen, dann aber auch richtig, wie im Film. Denn, Patricia Vonne ist nicht nur als Musikerin tätig, sondern arbeitet auch als Schauspielerin z. B. in „Spy Kids“, „Four Rooms“ (Tim Ross), „Desperado“, „Once Upon a Time in Mexico“ (mit Antonio Banderas) und „Sin City“ (Bruce Willis, Quentin Tarantino).
.... Ehrensache, dass sie natürlich immer auf den Geburtstagsfeten von Tarantino und Rodriguez spielt.
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Do | 20. Oktober 2011 | 21 Uhr
Café Wagner

IRÈNE
Yoann Durant – sax
Clément Edouard – sax, elec
Julien Desprez – g
Sébastien Brun – dr, elec
Irène ist ein Cocktail aus modern-experimentellem Jazz, in dem Indie-Rock, aktuelle und elektronische Musik aufs Beste verschmelzen.
Das Quartett Irène hat auf dem letzten Concours National de Jazz in La Défense (Paris), dem Top-Wettbewerb Frankreichs, fast alle Preise abgeräumt. Hier spielt der erstaunliche Saxophonist Yoann Durant mit, der schon bei Rétroviseur auf sich aufmerksam gemacht hatte. Seine Technik zur Tonerzeugung scheint keine Grenzen zu kennen, und mit seiner Gestik spielt er auf bemerkenswerte Weise mit der Räumlichkeit des Tons.
Das Ganze wird getragen von einer wunderbaren Dynamik der Nuancen und Stimmungen, eine wahre Dramaturgie, die einem präzisen Szenario folgt, an dem jedes Mitglied der Gruppe geschrieben hat. Die Partituren zeichnen sich trotzdem durch eine relative Leichtigkeit aus, mal mit großen Energieschüben und hoher Tondichte, mal zerbrechlich und mit unwiderstehlich melodischer Grazie.“
„Irène ist noch ganz neu und doch überrascht die Gruppe schon mit erstaunlicher Reife!“ (Neuentdeckung Jazzmag)

Video bei: --->
Mit Unterstützung des
Do | 27. Oktober 2011 | 21 Uhr
Café Wagner

ROCKINGCHAIR
Arielle Besson – tp
Sylvain Rifflet – ts, cl
Julien Omé – g, ukulele
Guido Zorn – b
Nicolas Larmignat – dr
Rockingchair ist eine der aufregendsten Formationen der modernen französischen Szene und kombiniert den Lyrizismus von Radiohead mit der schöpferischen Kraft von Alas No Axis. Die jungen Künstler kombinieren explosiven Rock, fantasievolle Lyrik und ausgewogene Soundeffekte mit großer Sorgfalt.
„Wer es sich bei dieser Musik in einem Schaukelstuhl, einem „Rocking Chair“ also, gemütlich machen will, der sei gewarnt: Denn der Schwung der Klänge könnte einen womöglich bald aus dem beweglichen Sitzmöbel schleudern." (Jazzthing, 04 / 05.2011)

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Mit Unterstützung des
Sa | 29. Oktober 2011 | 19 Uhr
Volksbad Jena
6. JENAER BIGBANDBALL
Infos unter: --->
So | 30. Oktober 2011 | 20 Uhr
Villa am Paradies

Pascal von Wroblewsky hat mit ihrer Vieroktavenstimme deutsche Jazzgeschichte geschrieben.
Seit Mitte 1980 prägt sie das Bild des modernen deutschen Jazz verschiedenen Besetzungen und Projekten, angefangen bei ihren eigenen Bands bis hin zu großen Orchestern wie der Bigband vom Hessischen Rundfunk, den Orchestern der Komischen Oper und Staatsoper Berlin oder dem Babelsberger Filmorchester und zuletzt mit dem WDR-Symphonieorchester. Ihr Repertoire ist umfangreich, sie singt klassische Jazzstandards und moderne Kompositionen, führt ebenso regelmäßig zeitgenössische Musik z.B. von Kurt Weill oder Hanns Eisler auf wie Crossover-Konzerte mit klassischen Musikern und adaptiert Händel, Monteverdi, Beethoven oder Wagner. Ihre Tourneen führen sie durch die ganze Welt mit Musikern wie Joe Pass, Martin Drew oder auch den Swingle Singers. Pascal veröffentlichte mehere CDs, für ihr Album Swinging Pool bekam sie eine Goldene Schallplatte. Sie gastierte aber auch bei Musikern wie Gerhard Schöne, Reinmar Henschke oder Eric Fish demnächst erscheint ein neues Album mit Andy Miles.
Im Anschluss an das Konzert wird DJ Oliver Goldt jazziges auflegen …
Di | 1. November 2011 | 20 Uhr
Volksbad Jena

Den Namen schon einmal gehört? Sie kennen die Stimme – sie hinterlässt ein bleibenden Eindruck in der Seele.
Wer zarte und einzigartige Musik sucht, wird sicherlich mit der australischen „Kammerpop“ Band naked raven und dem mit ihrem Sound inzwischen untrennbar verbundenen kristallklaren Gesang von Janine Maunder vertraut sein. 2001 erschien Janine erstmals mit der etablierten australischen Formation als neue Frontfrau. „Natürlich war ich nervös – als ‘die Neue’ auf der Bühne – aber die herzliche Art, mit der ich willkommen geheißen wurde, war so überwältigend, dass ich seitdem eine Liebesaffäre mit dem europäischen Publikum habe.“ Kurz nachdem sie naked raven beigetreten war, wurde Janine zur hauptsächlichen Songwriterin des Ensembles. Es folgten viele Touren in Europa sowie eine Anzahl hochgelobter Alben und eine in Berlin vor vollem Saal begeisterter Fans aufgenommene Live-DVD.

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Mit Unterstützung von
Di | 8. November 2011 | 21 Uhr
Café Wagner

Kreatives Hörlabor Thüringen mit Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen

Samuel Blaser – tb
Marc Ducret – g
Bänz Oester – b
Gerald Cleaver - dr
Der Virtuose mit der Posaune Samuel Blaser schaffte es, wovon viele Schweizer Jazzer nur träumen, sich in der New Yorker Jazzszene zu etablieren. Dort erhielt er ein Stipendium für das Konservatorium am Purchase College. Blaser macht sich in der New Yorker Jazz-Szene sehr schnell einen Namen und räumte mehrere Preise ab – sowohl im Jazz als auch in der Klassik.
Für sein neuestes Werk „Pieces of old Sky“ hat er eine ausgesprochen hochkarätige Band zusammengestellt.
Weiter Infos: --->
Sa | 12. November 2011 | 20 Uhr
Sparkasse Jena – Ludwig-Weimar-Gasse 5
Soul, Funk, Latin, Blues, Jazz...

Welcher Wahnsinnige schleppt heutzutage noch freiwillig 5–6 Zentner in Form von Hammondorgel, Lesliekabinett und Fender-Rhodes-Piano auf die Bühne, verzichtet auf machbare Gagen, um sich einen vierstimmigen Bläsersatz zu leisten und spielt dann auch noch frech eine Musik, die alles „Gestylte“ und „Trendige“, was heute so als Klangtapete im Quotenradio läuft, konsequent ignoriert???
…und wer hält das nun inzwischen schon über 35 Jahre durch, und hat auch keineswegs die Absicht in nächster Zeit damit aufzuhören? Die Band „Pro Art“ aus Ilmenau.
Wenn man „Pro Art“ erlebt, kann man verstehen, warum das so ist. Die Band hat einfach nur Spaß am Groove. Ein Wort, das so oft und gern missbraucht wird, hier lebt es.

Tim McMillan aus Melbourne, Australien, ist ein abtrünniger Durchschnittsbürger und ein ganz und gar einzigartiger Musiker. Er präsentiert seine virtuosen akustischen Fähigkeiten in nahezu athletischen Gitarrenkniffen und einem scharfsinnigen und melodischen Songwriting.
Während Musik und Texte vielleicht dunkel wirken mögen, so liegt doch auch etwas Unschuldiges und Gnädiges über dem Ganzen. In Form von fröhlichen Gitarren - Licks, plötzlichen Stilwendungen mitten im Song und einer insgesamt leicht verschrobenen Stimmung wird so eine gesunde Balance zwischen Dunkel und Hell gehalten.
Weiter Infos: --->, Video bei: --->
Di | 15. November 2011 | 21 Uhr
Café Wagner

Kreatives Hörlabor Thüringen mit Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen
MEISTER EDER MEETS THE SVIN

Im November dieses Jahres werden eine dänische und eine deutsche Band mit einer gemeinsamen Tour durch beide Länder ihren Beitrag zum kulturellen Austausch und einem gegenseitigen besseren Verstehen leisten.
„Meister Eder“ aus Deutschland (Berlin, Leipzig) und „SVIN“ aus Dänemark (Esbjerg, Kopenhagen) wollen auf dieser Tour gemeinsam auftreten, um die musikalischen Grenzen zu überwinden und den kulturellen Austausch zu fördern.
„Meister Eder“ kombiniert die im Jazz verankerten Wurzeln mit einer modernen Herangehensweise an Rock- und freie Musik.
„SVIN“ dagegen bedient sich einer Sprache aus dichten melancholischen Atmosphären, die von Verzerrung und spannenden Klangfarben geprägt sind.
Do | 17. November 2011 | 21 Uhr
Kassablanca Gleis 1

Brass macht Spaß!
Pullup Orchestra, die eine und einzige Swiss-HipHop-Jazz-Brassband. Sie kommt mit ihrem neuen Mixtape und hard working Lungenflügeln zu TapTab. Die Kapelle mit dem Ex-Plenty-Enuff-Trompeter Pippo Labhart fabriziert zu zehnt eine explosive Mischung aus Brassband-Sound und HipHop. Mit Trompeten, Posaune, Saxophon, Snare und Pauke, mit dem Sprachtalent Samwhaa! und der soulfullen Stimme von Valérie Maerten, lassen sie die Wände von Herzschmerz und Trübsinn einfach einfallen. Blech chunnt gääch! Hiphoplastig gehts auch hinter den Decks zu: Kosi, Clapto und Rasko – übernehmen Sie!
mehr unter --->
Mit Unterstützung der
Fr | 18. November 2011 | 20 Uhr
Volksbad Jena

DUO TACUMA/KROPINSKI und MO‘ BLOW
DUO KROPINSKI/TACUMA
Uwe Kropinski – g
Jamaaladeen Tacuma – b
Zwei Meister ihres Faches entfalten souverän spielerisch, aber auf den Punkt genau ein zauberhaftes Klangbild: UWE KROPINSKI, der Berliner Gitarrist, der neben Saitenklängen wie kein Zweiter seinem Instrument auch perkussive Klänge entlockt und JAMAALADEEN TACUMA, der atemberaubend präzise und exorbitant virtuose Bassist aus Philadelphia, der den Tiefton-Viersaiter so unbeschwert grooven lässt, dass man neben all dem Staunen über seine Fingerfertigkeit ganz automatisch in Bewegung gerät.
Weiter Infos: www.kropinski.com, www.jamaaladeenmusic.com

Felix F. Falk – sax, perc
Matti Klein – rhodes
Tobias Fleischer – b
André Seidel – dr
Diese Band hat wirklich Funk-Power. Gerade noch im Studio, wo der schwedische Star-Posaunist Nils Landgren derzeit das neue Album von Mo’ Blow produziert, schon stehen sie wieder auf der Bühne. Zusammen mit Special Guest Anthony Ormesher aus Liverpool (UK) werden sie dem Publikum mit einer gehörigen Portion Funk, Jazz und Groove ordentlich einheizen. Der englische Gitarrist war vor 10 Jahren bereits Gründungsmitglied von Mo’ Blow und avancierte seitdem zu einem der besten Nachwuchsgitarristen der königlichen Insel.
Die Musiker um Saxophonist und Bandleader Felix F. Falk liefern knackige Intros, funkige Themen, knappe Breaks, ausgeklügelte Unisonoparts und überraschende Soli. „Ein sparsames Fender Rhodes, ein elegant wühlender Bass, ein präzise verschlepptes Schlagzeug und dazu der kernige Sound von Falks Saxofon in der Tradition der Texas Tenors: Mehr braucht es nicht, um auf den Punkt zu kommen.“ (Jazzthing)
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Mo | 21. November 2011 | 20.30 Uhr
Rosenkeller

Als „Mahala“ bezeichnen die Roma von ihnen bewohnte Viertel einer Stadt, in denen sie abgeschieden von der Mehrheitsgesellschaft ihr Überleben organisieren und die eigene Kultur pflegen. „Raï“ wiederum ist ein arabisches Wort, welches die heute in der Walachai ansässigen Roma vor langer Zeit auf ihrem Exodus aus Indien über Persien und Ägypten mit in ihren Wortschatz übernommen haben. Der Begriff „raï“ zeichnet jemanden als anerkannte und beliebte Autorität aus. „Banda“ steht für ein Orchester aus verschiedenen Instrumenten (Geige, Trompete, Saxofon, Cymbalom, Percussion, Akkordeons) und ist grundsätzlich an kein Genre gebunden. Das Wort beschreibt weder eine Fanfare noch eine Folk Band, aber kann je nach Umständen genau diese oder jene Formation meinen.
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Mi | 23. November 2011 | 20 Uhr
Volkshaus Jena
Akustische Gitarrenmusik der Spitzenklasse
THE INTERNATIONAL GUITAR NIGHT 2011
Mit den gefeierten Musikern und Musikerinnen Biber Herrmann (D), Viviane Kudo (JP) und Jo Schultz (D), Reentko Dirks & Daniel Wirtz (D), Peter Autschbach (D) und Peter Finger (D) wird das renommierte Festival auch 2011 in Jena wieder mit einer eigenen Mischung verschiedener Musikstile und Spielarten begeistern.
Ein Abend voller musikalischer Überraschungen, einfühlsamer Melodien, packender Rhythmen und mitreißender Momente. In diesem Jahr präsentiert das renommierte Festival Gitarristen und Sänger, die ihr Publikum durch ihre Virtuosität und ihre Musikalität in ihren Bann ziehen werden.
Biber Herrmann (D) – Amerikanischer Folk-Blues und Singer/Songwriter erster Güte
Viviane Kudo (JP) – unverwechselbare Stimme mit äußerst hörenswerten Liedern, begleitet von Jo Schultz (D). Ein Programm zum Zurücklehnen, Träumen und Genießen
Dirks und Wirtz (D) – Neuentdeckung der internationalen Gitarrenszene, meisterhafte Gitarren-Klassiker, augenzwinkernde Arrangements von bekannten Filmmusiken sowie eigene Kompositionen
Peter Autschbach (D) – einer der vielseitigsten deutschen Jazz-Gitarristen, europäische Jazz-Tradition, groovender Latin-Swing und amerikanische Fusion
Peter Finger (D) – Initiator des Festivals, herausragender Fingerstyle-Virtuose
Do | 24. November 2011 | 20.30 Uhr
Rosenkeller

„Mercato“ heißt das Debütalbum des Schweizer Ensembles aus Genf, welches bereits in 2010 mit ihrer „Addis Abeba“ EP dem goldenen Zeitalter der äthiopischen Musik Tribut zollte. Unter dem Eindruck ihrer Reise nach Äthiopien fand sich das sechsköpfige Ensemble unter der Aufsicht des äthiopischen Musikexperten Jeoren Visse im Studio ein, um "Mercato" aufzunehmen. So kombiniert die Band Re-Interpretationen der Musik aus dem goldenen Zeitalter der 60er und 70er Jahre mit den digitalen Elementen, die in den 80ern aufkamen.
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