Café Wagner
Café Wagner

Christoph Erb – tenor-sax, bass-clarinet
Hans-Peter Pfammatter – keyb
Flo Stoffner – guitar
Julian Sartorius – drums
Das Wort lila in Sanskrit bedeutet Spiel. Mehr als das: göttliches, schöpferisches Spiel. Es bedeutet Zerstörung und Wiederaufbau, Werden und Vergehen des Kosmos". (Stephen Nachmanovitch)
Der Schweizer Tenorsaxophonist und Bassklarinettist Christoph Erb und Hans-Peter Pfammatter an den Keyboards zählen zu den herausragenden Vertretern einer jungen Innerschweizer Jazzguerilla. Erb gründete 2006 sein Bandprojekt »Lila« und hat dafür junge exquisite Landsleute als Begleiter gefunden: eben genannten Hans-Peter Pfammatter, bekannt als Mitglied in Christy Dorans »New Bag«, sowie Flo Stoffner und Julian Sartorius, ihres Zeichens Gitarrist bzw. Schlagzeuger, die das fulminant aufspielende Quartett vervollständigen.
Ihr zeitgenössischer Jazz ist eine spannende Mischung aus Bebop, Funk und Hardrock, auch Minimal-Music-Elemente tauchen auf, und immer wieder wird eine kräftige Anleihe beim Free Jazz genommen. So entstehen äußerst vielseitige Soundcollagen, oft wild, hart und ungestüm, mal schräg und abgefahren, dann wieder auch radikal, die auch mal zerfließen können und deren Drive in so manchen Stücken berauschend ist. Man könnte Joe Zawinul's Ausspruch „nobody solos, everybody solos“ ohne Zögern von Weather Report auf Lila übertragen und dennoch präsentiert sich die Formation stets vollkommen wie aus einem Guss. Keiner versucht sich in den Vordergrund zu drängen oder den anderen niederzuspielen, vielmehr verstehen sie es perfekt, sich und ihr Spiel zur Erzeugung einer bemerkenswerten Gesamtdynamik einzusetzen und die Zuhörer so gänzlich zu fesseln.
Die Musik dieser experimentierfreudigen Gruppe oszilliert so auf erfrischende Art zwischen aggressiver Deftigkeit und bizarrer Klangmalerei, vertrackte Grooves wechseln sich ab mit frei pulsierender Energie.
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18.| Februar 2012 | 20.00 Uhr
Kunsthof-Jena
Anna Hügel Quartett
mérite caché – songs about the space between

Linda Vogel – harp
Valeria Zangger perc
Benj Hartwig – violin
Mit ihrem Programm mérite caché (verborgene Werte) spielt sich das Anna Hügel Quartett auf wunderbar leichte Weise an die rätselhaft-kraftvollen Texte aus Laotses Tao Te King heran. Dabei entstehen Stücke wie poetische Miniaturen, mal sanft den Raum durchflutend, dann wieder temperamentvoll aufbrausend. Die aparte Besetzung von Harfe (Linda Vogel), Geige (Benj Hartwig) und Perkussion (Valeria Zangger) bildet einen eigenwillig schillernden Rahmen für Anna von Schrottenbergs facettenreiche Stimme. Gekonnt hält die Sängerin die französische, italienische und englische Übersetzung der Texte in der Schwebe und fasziniert mit ihrem Quartett durch eine wundervolle Verknüpfung von Chanson, Pop und Jazz.
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Fr | 24. Februar 2012 | 20.00 Uhr
Kunsthof-Jena

Christine Börsch-Supan – vocals
Martin Knorz – piano, fender rhodes
Phillip Staffa – guitar
Fabian Hönes – drums
Eine Schildkröte fährt Karussell, der Mond wird mit Papierstreifen verpackt, jemand findet sein Zuhause auf dem Grund des Ozeans und zwei Uhren beschließen zu heiraten: wundersame Geschichten zwischen Realität und Fantasie entfalten sich in der Musik der Zazous. Dem Jazz verschrieben bewegt sie sich in einer Landschaft zwischen Song, freien Fragmenten und dem Spiel mit Klang und Geräusch. Sie ist geordnet und wild, verspielt und melancholisch, kantig und fein. In lyrischen und sanften Zwiegesprächen oder geräuschvollen und expressiven Improvisationen begeben sich Stimme, Gitarre, Fender Rhodes und Schlagzeug auf eine Reise - und entdecken, dass Reales und Fantastisches nur einen Schildkrötensprung weit auseinander liegen.
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Fr | 24. Februar 2012 | 20.00 Uhr
Achtung Änderung der Auftrittsortes!
GEWÖLBEKELLER – HAUS AUF DER HAUER, Jena (Am FAULOCH)
VVK: 9,10 EUR (erm.) / 10,30 EUR (incl. Gebühren) | AK: 10,00 EUR (erm.) / 12,00 EUR
Aufgrund baulicher Probleme kommt es zu einer kurzfristigen Verlegung des Auftrittsrotes. Um das Konzert nicht gänzlich zu gefährden, haben wir als Ausweichspielstätte das „Haus auf der Mauer“ gewinnen können, speziell den Gewölbekeller (Eingang „Am Fauloch“).
Für die Vermittlung durch den Rosenkeller möchten wir uns bedanken.

in Kooperation mit Jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg
ROVA SAXOPHONE QUARTET (USA)

Larry Ochs – Sopranino-sax, tenor-sax
Jon Raskin – bariton-, alto-, sopranino-sax
Steve Adams – alto- und sopranino-sax
Im Februar 1978 hatte das ROVA seinen ersten Auftritt beim Free Music Festival am Mills College in Oakland und begann schnell eine intensive weltweite Konzerttätigkeit. Im Gegensatz zum etwa gleichzeitig gegründeten afroamerikanischen World Saxophone Quartet kombinierte ROVA immer Improvisation mit Strukturen in der modernen Komposition. »Ich finde ROVA aktueller und spannender. Im Format mit vier Saxophonen schöpfen sie die Überschneidungen zwischen Free Jazz, moderne Klassik, experimenteller Musik und auch noch ein paar happigen Brocken anderer Stilrichtungen aus … Aber zum Glück braucht man kein Doktorat in Musiktheorie, um zu schätzen, was diese Jungs tun.« (S.V. Aaron, allaboutjazz.com 2011). Ab den 1970er Jahren kreierte jedes Gruppenmitglied auf seine Weise Kompositionen und grafische oder verbale Konzepte – ebenso inspiriert von Charles Ives, Edgar Varèse, Olivier Messiaen und John Cage wie von John Coltrane, Anthony Braxton, Steve Lacy und Ornette Coleman. Die Erforschung der Synthese von Komposition und kollektiver «freier» Improvisation und ihre vielgestaltige und dynamische Umsetzung haben ROVA zu einem internationalen Trendsetter gemacht. Das fast ausschliesslich selbstverfasste Repertoire erreicht heute ein grosses Volumen und wurde über die Jahre mit einer Reihe von Plattenaufnahmen dokumentiert. Früh suchte ROVA auch die Zusammenarbeit mit ähnlich orientierten Musikern wie den Gitarristen Henry Kaiser, Fred Frith und Nels Cline, dem Perkussionisten Andrea Centazzo, dem Saxophonisten / Komponisten John Zorn, dem russischen Ganelin Trio und dem Kronos Streichquartett. Auch kollektive intermediale Projekte entstanden, z.B. mit der Margaret Jenkins Dance Company.
Nach 35 Jahren sind mit Ausnahme von Steve Adams, der 1985 den austretenden Andrew Voight ersetzte, noch alle Gründer dabei.
www.rova.org

18. Köstritzer JAZZFRÜHLING Jena
Do | 1. März 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner
Café Wagner

Mit Unterstützung der
XL-target trifft POSTBOTE_one*

KJ Dave Doran – drums, samples, programming
Christy Doran – guitar, efx
Nu Btz ReMix Sounds und Samples der coolen triphop/break beat Extraklasse! Drummer KJ Dave Doran hat mit seinem neusten Projekt »XL-target« die Drumtracks experimentell mit Jungle und Ambient Jazz gekoppelt. Dabei entstand kein emotionsloser synthetischer Elektros ound, sondern urbane groovige Future Music. Die Genregrenzen sind aufgehoben und zu treibenden Tracks mit temporeichen Beats verschmolzen. Zur Seite steht ihm sein Bruder, der Gitarrist Christy Doran. Es entstand ein ReMix mit treibendem Break Beat und fettem Gitarrensound. Ein volles Paket Energie und Rhythmus – der zur Zeit coolste live Triphop – Partysound der New Generation.
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Christoph Bernewitz – gutar
Peter Ehwald – sax
Anna Kristin Webber – sax
Martin Krümmling – drums
Die Berliner Band spielt cineastische Musik. Viele der Stücke erinnern an Soundtracks von Roadmovies und Film-Noir Streifen. Konzept dabei ist: die Vorder- und Rückseite, also das Motiv und den Inhalt älterer Postkarten musikalisch umzusetzen.
Gespickt sind die Kompositionen vor allem mit den Improvisationen der Bandmitglieder, welche mittlerweile einen festen Bestandteil der Europäischen Jazz und Impro-Szene ausmachen.
Christoph Bernewitz lebt in Berlin, ist seit 10 Jahren mit seiner Band Clueso unterwegs, schreibt Musik für POSTBOTE_one* und spielt in verschiedenen anderen Projekten.
Anna Kristin Webber ist gebürtige Kanadierin, studierte in New York und lebt jetzt in Berlin. Sie hat mehrere CDs mit ihrer eigenen umverwechselbaren Musik veröffentlicht und spielt in vielen Berliner Bands.
Peter Ehwald ist Berliner. Er lebte in Köln, New York und London und führt mit seiner eigenen und intelligenten Art Saxofon zu spielen zahlreiche Projekte an.
Martin Krümmling ist gebürtiger Thüringer. Studierte ebenfalls in Berlin und New York, veröffentlichte CDs mit seiner Musik, auf denen unter anderem auch Anna Webber und Mark Turner zu hören sind.
10.| März 2012 | 20.00 Uhr
Kunsthof-Jena

Felix Franzke – guitar
Krystoffer Dreps – trumpet, flugel horn
Sebastian Flaig – drums, perc
Jakob Petzl – double bass
Simon Schorndanner – tenor sax
Im Land zwischen Jazz, Orient und Neuer Musik angesiedelt bewegt sich das junge Quintett zwischen lyrischen arabischen Weisen und expressiver Avantgarde. Urbane Klangflächen und schlichte Melodien verweben sich mit der hochkomplexen Rhythmik des Orients zu eigentümlichen Tongebilden. Die Minimalismen eines Steve Reich werden ebenso aufgegriffen wie die Modi eine Olivier Messiaen und lassen im Zusammenklang mit traditionellen Perkussionsinstrumenten des Nahen Ostens eine eigenständigen unverwechselbaren Bandsound entstehen.
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Di | 20. März 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner
HELIOCENTRIC COUNTERBLAST – A TRIBUTE TO SUN RA
»Entdeckung des Jahres 2010« (Franziska Buhre, Jazzthetik)

Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbh mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Dirk Steglich – flute, tenor-sax
Andreas Dormann – baritone-sax
Gerhard Gschlössl – trombone
Uri Gincel – piano, space-keys
Mike Majkowski – bass
Philipp Bernhardt – drums
Nikolaus Neuser – trumpet
Herman »Sonny« Blount ist den meisten wohl besser bekannt unter dem Namen Sun Ra. Irgendwann aus dem All auf die Erde gelangt (Herkunftsort: Saturn), schuf er mit seinem Arkestra einzigartige, intergalaktische Werke.
Diesen widmet sich die achtköpfige Band Heliocentric Counterblast (Herkunftsort: Berlin). Sie fand vor anderthalb Jahren zusammen und hat inzwischen ihren eigenen Cosmic-Jazz-Sound entwickelt.
2010 erhielt sie eine Förderung vom Berliner Senat. Gerade ist die neue CD fertig geworden, die im Frühjahr 2012 bei Enja Yellowbird erscheinen wird. Dazu ist eine Tour geplant. Wie formulierte es Sun Ra schon sehr zutreffend? „Wir müssen eine Musik machen, die schädlichen Schwingungen von anderen Planeten widersteht.“ So sei es.
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Fr | 23. März 2012 | 20.00 Uhr
Volksbad Jena
VVK: erm.13,50 EUR – voll 16,80 EUR + VVKG | AK: erm 15,00 EUR – voll 18,00 EUR
Jazzmeile Thüringen präsentiert
INGRID LUKAS: SILVER SECRETS (CH/EE)

Céline-Giulia Voser – cello
Michel Gsell – vocals, violin, e-bass
Patrik Zosso – drums
Weggeblasen sei er gewesen, als er die Musik von Ingrid Lukas gehört habe. Das sagt kein Geringerer als der norwegische Jazz-Musiker Bugge Wesseltoft. Ingrid Lukas, die ursprünglich aus Estland stammt, mittlerweile jedoch in Bern lebt, hat ihre Musik unter anderem im Schweizer Jazz-Club Exil als Resident und an den Montagen von Nik Bärtsch's Ronin weiterentwickelt. Nach ihrem ersten Album „We Need To Repeat“ veröffentlicht sie nun ihr zweites Album „Silver Secrets“, auf dem sie die Musik ihrer alten Heimat zum Programm macht. Ingrid Lukas bewegt sich, sehr reduziert und zurückgenommen durch nordische Songlandschaften, betörend in ihrer estnischen Heimatsprache singend, ganz selbstverständlich immer wieder ins Englische wechselnd. Dabei erschafft sie förmlich eine Sehnsucht, die nicht von den Wörtern, sondern von ihrer Stimme verbürgt wird.
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Sie kommt aus Estland, lebt seit 17 Jahren in der Schweiz und macht Musik, die ganz locker Grenzen überwindet. Ingrid Lukas ist eine Musikerin, für die man sich Zeit nehmen muss.
Im Wechselspiel zwischen üppigen Arrangements und intimen Songwriterstücken, zwischen gefühlvollen Liedern und eigenwilligen Klängen und Stilen gelingt es Lukas auf ihrem neuen Album „Silver Secrets“ zu faszinieren.
Björk, Sigur Ros, Tori Amos – die Vergleiche drängen sich fast auf, sind aber nicht angebracht, weil die Musikerin ihren eigenen, sehr speziellen Sound entwickelt hat. Die Songs haben manchmal den Charakter von Filmmusik, lassen beim Hören Bilder im Kopf entstehen.
„Ich mache einfach“, sagt Lukas im OÖN-Gespräch. „Ich lasse mich von Stimmungen inspirieren, von spannenden Begegnungen, spannenden Menschen, von der estnischen Gesangstradition, die ich in meinem Herzen trage, aber auch von den Schweizer Bergen. Ich setze mich nicht hin und sage mir: Okay heute schreibe ich ein Lied über die Liebe.“ Es würde sie mitreißen und sie würde der Inspiration folgen, es passieren lassen. „Manchmal bin ich selbst überrascht, wenn ich den fertigen Song höre und dabei heraus finde, wie es mir selbst geht, was mich beschäftigt.“
Wie ist es ihr bei „Silver Secrets“ gegangen? Lukas lacht. „Das war eine Befreiung. Das Album ist ein Ende und ein Neubeginn. Musikalisch geht es mehr in Richtung Elektronik.“ Die Inspiration, die sie zu den Liedern geführt hat, kann die Songwriterin aber nicht wirklich erklären. Manchmal sind es scheinbar banale Dinge, wie die im Laternenlicht schimmernden Schneeflocken, die sie in einer Dezembernnacht in Oslo gesehen hat und die sie zum Titelsong ihres Albums inspiriert haben. „Es ist eine Emotion, die ihre Zeit braucht, sich aber dann im Körper ausbreitet und etwas macht, von dem ich keine Ahnung habe, was es ist. Es wird dann verarbeitet und irgendwann kommt es ganz einfach wieder aus mir heraus. Dann ist es ein Lied.“
Dass sie mit ihrer Musik Zuhör-Willige braucht, ist ihr bewusst. „Ich lade die Menschen ein, sich darauf einzulassen. Manchmal gelingt es, manchmal nicht. Es ist mir schon bewusst, dass es nicht Mainstream ist, auf den sich alle einlassen wollen oder können. Umso schöner ist es, wenn sie es tun, wenn ich live meine Leidenschaft und mein Feuer für die Musik zeigen, Zuhörer überzeugen kann.“ Eine andere Art von Musik könnte sie ohnehin nicht machen. „Ich brauche meine Musik, um zu überleben. Ich fühle mich darin wohl und könnte ohnedies nicht anders.“
OÖN (Oberösterreichische Nachrichten)
Sa | 24. März 2012 | 20.00 Uhr
Kunsthof-Jena

Felix Franzke – guitar
Johannes Moritz – sax, clarinet
Hendrik Krause – bass
Friedemann Pruß – drums
Pumuckl ist derweil ausgerissen und sucht nach Freiheit in der groooßen weiten Welt. „Oh mei, schee is des nit!“ denkt sich da der Eder und hat ein wenig Angst, um den, ihm ans Herz gewachsenen Kobold.
Von diesem Umstand, den Gedanken des Eders, Geschichten über ihn und seinen kleinen Klabauter und von großen Abenteuern Pumuckls in fernen Ländern erzählt die Band Meister Eder.
Auch die vier Musiker suchen ihre Freiheit und verbinden so in ihren Songs moderne Jazzklänge und Rockmusik mit freien Passagen. Dabei entsteht eine zeitweise lyrisch-sanfte und versöhnliche, zugleich auch aufgewühlte und mitreißende, zerrende und schubsende, dann wieder klare und direkte Musik, ganz im Sinne der Geschichten des Pumuckels und Meister Eders.
Massive, treibende Grooves, pumpende Basslinien, verzerrte Gitarren und das dröhnende Saxophon paaren sich hier mit der Zartheit der Klarinette, Klangflächen, fließenden Melodien, Klackern und Rasseln und umfließen einander. Wer den Eder kennt, weiß dass er gütig und großherzig ist, aber auch eine cholerische, jähzornige Seite hat. Dieses Miteinander beeinflusst und thematisiert die Musik der Band Meister Eder.
(Quelle:www.exmatrikulationsamt.de/6049630)
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Di | 27. März 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner

Mit Unterstützung der

Dario Sisera – drums
Franz Hellmüller – guitar
Luca Sisera – bass
Carles Peris – sax
Das Schweizer Quartett Radar Suzuki besteht aus den Musikern Dario Sisera an den Drums, Luca Sisera am Bass, Franz Hellmüller an der Gitarre und Carles Peris am Saxophon sowie an der Querflöte. Die Gebrüder Sisera aus Chur spielen seit ihrer Jugend immer wieder in gemeinsamen Formationen, den Anstoß zur Gründung von Radar Suzuki gibt schließlich Dario Siseras Abschlusskonzert für das Performance-Diplom an der Musikhochschule Luzern im Juni 2007.
Radar Suzuki klingt mal entspannt melodiös, mal verschroben experimentell, klingt filigran und nichtsdestoweniger energetisch. Der spielerische, doch hochpräzise Balanceakt auf dem Grat zwischen Improvisation und ausgeklügelten Arrangements verlangt vom Zuhörer einen erprobten Orientierungssinn, belohnt ihn aber immer wieder mit ungewohnten Perspektiven. In der Werkstatt stellt Radar Suzuki im Rahmen der Kulturwoche »Kulturraum Chur« das aktuelle Album »Lahar« (Unit Records) vor.
mehr unter ––––> und dariosisera.ch
Do | 29. März 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner
1. WAGNER JAZZCORNER – OPEN STAGE
Wagner-Session: Das World-Jazz-Trio ANKAMO lädt ein.
Das Café Wagner bietet einmal im Monat unter dem Titel Wagners Corner, die Möglichkeit sich auf der Bühne öffentlich zu produzieren.
Warum nicht auch mal Jazzsession-mäßig …
Do | 12. April 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner
DIGITAL PRIMITIVES - Hum Crackle Pop Tour

Assif Tsahar – sax, clarinet
Chad Taylor – drums, m'bira
Master-musician Cooper-Moore bringt neben Banjo, Stimme und Klavier auch einige seiner selbstgebauten Instrumente ins Spiel, Assif Tsahar überzeugt einmal mehr als Vollblutmusiker, der Herz und technische Versiertheit, Tradition und Experiment in einen unverwechselbaren Sound (den alten Meistern verbunden) münden lassen kann, und Chad Taylor verbindet seine jahrelange Spielerfahrung (u. a. mit Roy Campbell, Fred Anderson, Jemeel Moondoc, Jeff Parker bis Marc Ribot, Craig Taborn und Rob Mazurek) mit groovend dynamischer Kraft zu perkussivem Spiel.
Blues, Folk, Jazz, Funk, die Wurzeln der amerikanischen Musik, der afrikanischen Vorfahren werden da zu neuer Fusion gebracht, voller Dramatik, aber auch voller Spiel- und Lebensfreude.
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Di | 17. April 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner

Mit Unterstützung der
BRINKMANSHIP – Urban electronic jazz

René Reimann – guitar, electronics
Emanuel Schnyder – double bass, e-bass
Christoph Staudenmann – drums, computer
Seit vierzehn Jahren würdigt Brink Man Ship die Geschichte des Jazz durch dessen reflexive Weiterentwicklung zur Musik des 21. Jahrhunderts.
Wichtige Anregungen findet Brink Man Ship in der Zusammenarbeit mit Leuten wie Nils Petter Molvaer, Nya, Joy Frempong oder dem Grafik Designer Heiwid von Büro Destruct. Durch Hunderte von Konzerten in Clubs und an internationalen Jazzfestivals hat sich die Band Anerkennung im In- und Ausland erworben:
Musik des 21.Jahrhunderts
Ein brodelnder Mix aus Electro-Beat, Jazz, Funk und Neue Musik, die Klangwelten von Morgen. Vielschichtig, suggestiv,eigenständig und fulminant. Ausgezeichnet (*****)
Cede.ch, Egischa März 2011
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Mi | 18. April 2012 | 19.30 Uhr
Volksbad Jena
VVK: erm.8,00 EUR – voll 13,00 EUR + VVKG | AK: erm 10,00 EUR – voll 15,00 EUR

in Kooperation mit Jazzmeile Thüringen und Bachtage Thüringen

Gabriel Coburger – tenor sax, sopran sax, flute
Buggy Braune – piano
Olaf Casimir – bass
Kai Bussenius – drums
Bach in neuem Gewand: Vier renommierte Hamburger Jazzmusiker erweisen Bach ihre Reverenz, mit ungewöhnlichen Arrangements und vielen Improvisationen. Und während ihre ersten Schritte in diese Richtung vor fünf Jahren noch anlässlich einer Einladung der Thüringer Bachwochen erfolgten, ist die Leidenschaft der vier Musiker inzwischen so groß, dass sie als festes Ensemble das „Bach Jazz Quartet“ gegründet haben.
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Do | 19. April 2012 | 20.00 Uhr
Volksbad Jena
VVK: erm.10,00 EUR – voll 13,00 EUR + VVKG | AK: erm 13,00 EUR – voll 16,00 EUR

Das Beste was Norwegen zu bieten hat!
Strange, irgendwie sehr speziell: Torun Eriksen aus Norwegen schreibt Musik zwischen Jazz, Soul und 70er-Pop-Discostyle -- eine ungewöhnliche Mischung, das steht schon fest. Nach Silje Nergaard und Rebekka Bakken präsentierte Universal Music 2004 mit der 26-jährigen Torun Eriksen eine weitere junge norwegische Sängerin und Songschreiberin, die das Zeug dazu hat, auch international für Furore zu sorgen. Die Gemeinsamkeiten dieser drei Künstlerinnen erschöpfen sich damit allerdings auch schon. Denn im Gegensatz zu ihren Landsfrauen profiliert sich Torun Eriksen mit einer überraschend "schwarzen" Stimme, souliger Phrasierung und einem dazu passenden Repertoire, das sich überwiegend aus jazzigen Soul- und Rhythm'n'Blues-Originals zusammensetzt, die nicht selten vom Flair der 70er Jahre umweht sind.
So | 22. April 2012 | 20.00 Uhr
Perle
Café Wagner

Mit Unterstützung der

Benedikt Reising – altosax
Marc Stucki – tenorsax
Andreas Tschopp – trombone
Marc Unternährer – tuba
Rico Baumann – drums
Vier Bläser und ein Schlagzeuger, das ist Le Rex. Und Le Rex steht für eine Art ausgefuchsten Adventure-Jazz, eine ultimative Mischung aus Groove, Harmonie und fetten Bläsermelodien mit dem Hang zum Unerwarteten. Ihre aktuelle Scheibe hat die Band in Guerilla-Manier auf Korsika aufgenommen, in Dorfecken, auf Feldern und in leeren Hallen. So abenteuerlich das klingt, so umwerfend ist auch die Musik der fünf Berner. Das Spektrum der Musik von Le Rex reicht von knackigen Popgrooves bis balkanesken Hornriffs, mitreißend ausgelassenen Rhythm and Blues Parts bis zu bleierner Begräbnisromantik. Und manchmal wird es auch ein bisschen romantisch, fast so wie an der korsischen Küste. Die fünf Musiker sind, obwohl sie gänzlich ohne Strom musizieren, jederzeit elektrisierend.
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Di. | 24. April 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner
Ken&Paal = Vandermark, Nilssen-Love

Paal Nilssen Love – drums
Seitdem er 1989 beschlossen hat, sein weiteres Leben der Musik zu widmen, hat Ken Vandermark, der anerkanntermaßen einer der wahrhaft begnadeten Vertretern seines Faches, gewissermaßen schockweise neue Gruppen und Formate kreiert – jede mit einem eigenen Konzept, jede maßgeschneidert auf die Musikerpersönlichkeiten, mit denen er arbeitet. Die musikalische Bandbreite reicht von Bebop über Improjazz zu Jazzrock und Modern Contemporary, die Formate vom Duo bis zum Tentet. Die stets hohe Qualität und Beständigkeit seines Schaffens, machen ihn 2004 zum 'Musician of the Year'; die New York Times meint lapidar: 'Those seeking a nutshell definition of what it means to be a committed artist need look no further'. – Ganz klar: Wer 'cutting edge' Jazz hören will, sollte sich Vandermark nicht entgehen lassen – weder auf Platte, noch live.
Dass es jetzt mit dem Duo mit Paal Nilssen-Love geklappt hat, ist ein außergewöhnlicher Glücksfall – denn der 36-jährige Norweger ist ein Schlagzeuger, wie es nur wenige gibt. Kein geringerer als Pat Metheny lobt ihn als 'simply one of the best new musicians I've heard during the latest years', das Down Beat Magazine schreibt schlicht: 'Nilssen-Love is one of the most innovative, dynamic and versatile drummers in jazz'. Ein Wunder ist das nicht, schließlich wächst Nilssen-Love in einem Jazzclub auf, den seine Eltern betreiben – der Vater spielt Schlagzeug. Nilssen-Love beginnt sechzehnjährig seine professionelle Karriere, kann alles vom brottrockenen Funkrock bis zum Freeflow, gilt als einer der besten Solisten der Welt und ist, weil intimer Kenner der Schlagzeugtradition von Max Roach über Elvin Jones bis hin zu Barry Altschul, der optimale Duo Partner für den ebenfalls traditionsgesättigten Vandermark. Ein Konzert der beiden ist ein Feuerwerk der Ideen, mitreißend in bester John Coltrane / Rashied Ali Tradition. – Catch them if you can!
mehr unter ––––> sowie www.kenvandermark.com und www.paalnilssen-love.com

Mit Unterstützung des Generalkonsulates der
Vereinigten Staaten von Amerika in Leipzig.
Do | 26. April 2012 | 20.00 Uhr
Kunsthof-Jena
Lea W. Frey Trio – We can’t Rewind

Peter Meyer – guitar
Bernhard Meyer – bass
Der Berliner Sängerin gelingt mit ihrem Solo-Album so etwas wie die Quadratur des Kreises – die Reduktion der Originalsongs auf das Wesentliche, sich diese mit ihrer Interpretation gewissermaßen “einzuverleiben“ und als neuen Song entstehen zu lassen. Hier wird Gesang gelebt und nicht einfach nur gesungen. Intensiv, zerbrechlich, behutsam oder authentisch.
„…hier versinkt Jemand ganz tief in den Songs, krabbelt hervor, interpretiert und kämpft mit jedem einzelnen Ton, ohne Grenzen zu akzeptieren, singt ganz wunderbar in hellen und dunklen Tönen, verweigert sich und schließt doch Frieden.“ (Schallgrenzen 5/11).
(Quelle: http://www.leawfrey.de)
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Do | 3. Mai 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner

Mit Unterstützung der
Hildegard LERNT Fliegen

Matthias Wenger – sax
Marco Müller – bass
Andreas Tschopp – trombone
Andreas Schaerer – vocals, comp.
Benedikt Reising – bariton sax.
„Hildegard Lernt Fliegen“ ist längst kein unbeschriebenes Blatt, kein ungekalfatertes Schiff, keine ungehörnte Hirschkuh mehr im Schweizer, ja im Europäischen Jazz. Doch dass die Hildegard nun auch noch ein Kino sei, setzt dem Zaunkönig endgültig die Krone auf.
2010 empfing Moskau „Hildegard Lernt Fliegen“ wie einst Zar Alexander seine ungekrönte Kaiserin. Den ganzen Trubel hat denn auch Michelle Brun mit ihrem Film Tales Wander wunderbar auf Leinwand gebannt, Robert Siodmak würde gelb vor Neid.
Exklusiv für die Schweizer Premiere und das BeJazz Winterfestival erbaut Stararchitekt und Bassist Marco Müller ein Lichtspielhaus im Foyer der Vidmarhallen in dem der Film „Tales Wander“ rund läuft.
Längst hat das Sextett Hildegard Lernt Fliegen das Vorschulalter hinter sich. Im Sommer 2005 gründete der Sänger und Komponist Andreas Schaerer eine Band, die seitdem nicht mehr locker lässt. Die Musik aus der Feder Schaerers entwindet sich jeder Beschreibung, wie die Regenbogenforelle der Hand des Anglers. 2007 wurde sie dann aber doch erstmals an Land gezogen und auf CD gebannt, erschienen bei dem Schweizer Label Unit Records. Die Presse überschlug sich in Lobeshymnen, die dazugehörigen Partituren können hier studiert werden. Das Album ging über den Ladentisch wie sprechende Telefone und musste nach wenigen Monaten nachgepresst werden.
Etliche Liter Raststättenkaffees, zahllose Autobahnkilometer durch die Schweiz, Österreich, Deutschland und Slowenien und Myriaden gespielter Noten folgten. Das Publikum war begeistert, ebenso die Fachjurys; Im Mai 2008 gewann Hildegard Lernt Fliegen den ZKB Jazzpreis. 2009 tourte die Band unter den Fittichen von Suisse Jazz Diagonales durchs polyglotte Land. Die Liste der Bühnen wurde länger und bunter. Nicht nur in Jazzclubs und Kleintheatern hisste die Hildegard ihre Segel, auch gastierte sie bei zahlreichen Festivals, so z.B. am Jazznojazz Zürich, Cully Jazz, BeJazz Winterfestival, Offside Festival Geldern, Suisse Jazz Diagonales, Langnauer Jazz Nights, Dresdner Jazztage, Stanser Musiktage, u.a.m.
November 2009 war noch immer in keiner Weise an Füsse hochlegen zu denken, unablässig vom „fernen Kern der Sache“ singend, brauste die Hildegard in Richtung Zukunft durch die Nacht. Das zweite Album erschien als fantastisches Bilderbuch des Zürcher Illustratoren Peter Baeder, der bereits seit dem Debutalbum als Haus- und Hofmaler Hildegard ein Gesicht verleiht.
Ein charmant surreales Bühnenstück schuf Maria Sigrist mit dem ersten Hildegard Video Clip zum Song „Seldom was covered with snow and an old oak“.
Im Herbst 2010 fand Hildegard Lernt Fliegen in Russland eine neue Heimat. Zwei Wochen tourte Hildegard durch eine Welt, die extra für sie gemalt zu sein schien. Mit an Bord waren die Filmemacherin Michelle Brun und der Tonmeister Martin Ruch, die sich im Anschluss an die Tour Monate lang wegsperrten, während sich die Band erneut in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien umhertrieb. Im darauf folgenden Herbst kehrte Hildegard Lernt Fliegen ins Reich des Bären zurück, um den Tourfilm Tales Wander und die CD Live In Moscow „heim“ zu bringen.
Im Dezember 2011 wird die von Peter Baeder gestaltete Wunderkiste Cinema Hildegard nun auch unter den Schweizer Christbäumen liegen.
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Sa | 12. Mai 2012 | 20.00 Uhr
Volksbad Jena
VVK: erm.10,00 EUR – voll 13,00 EUR + VVKG | AK: erm 13,00 EUR – voll 16,00 EUR

Helge Lien – piano
Frode Berg – bass
Knut Aalefjær – drums
Wie man „The Art Of The Trio“ perfekt beherrscht, das kannte man bislang nur von Brad Mehldau, Bill Evans und E.S.T. Mit dem norwegischen Helge Lien Trio macht sich nun eine neue Formation auf den Weg, dem Piano-Trio neue, spannende Klangbilder hinzuzufügen. Das perfekt aufeinander eingespielte Trio hat mit 'Hello Troll' ein Album vorgelegt, das lyrisch-impressionistische Stimmungsbilder zeichnet, deren Anziehungskraft man sich nur schwer entziehen kann.
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Di | 22. Mai 2012 | 21.00 Uhr
Café Wagner

Ein Dj wechselt nach jedem Song die Platte und gilt als gut, wenn man den Übergang nicht hört. mr.bugslow fängt an – und hört auf. Auf diesem Weg muss sich die Band immer mal wieder die Schweißperlen aus dem Gesicht wischen. Die Band besteht seit Oktober 2005. Die vier Musiker haben sich in Weimar kennen gelernt. Man bedient sich bei elektronischer Musik, die in den Clubs läuft, erinnert sich der eigenen Jugend und hat auch schon mal in ein paar Platten aus den siebziger und achtziger Jahren reingehört. Die Liste der Vorbilder ist genauso lang, wie die Sets, die bei mr.bugslow zumeist aus der Improvisation heraus entstehen.
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