JAZZSZENE SCHWEIZ: HILDEGARD LERNT FLIEGEN

Do. 4. Februar 2010 · 21 Uhr · Café Wagner

Andreas Schaerer – Stimme, Human Beatbox, Komposition
Andreas Tschopp – Posaune
Matthias Wenger – Alto-, Sopranosaxophon, Flöte
Patrick Schnyder – Baritone-, Tenorsaxophon, Flöte
Marco Mueller – Kontrabass
Christoph Steiner – Schlagzeug, Glockenspiel

Hildegard-live
Die Band »Hildegard lernt fliegen« ist derzeit so ziemlich das Kreativste, was die Schweiz an kulturellem Export zu bieten hat. Das Sextett wurde im Sommer 2005 gegründet und spielt ausschließlich Eigenkompositionen von Bandleader Andreas Schaerer. Durch die ungewöhnliche Besetzung und den bewussten Verzicht auf ein Harmonieinstrument entsteht ein sehr eigenständiger Bandsound. Ob das dann Jazz ist oder Theatralik, Human Beat Box oder Noiseart, morbid polkaeske Ästhetik oder balladesk-kontrapunktische Kammermusik, Instrumentalakrobatik oder einfach nur ein Feuerwerk an Innovation, spielt dabei irgendwann keine Rolle mehr.

Nicht umsonst räumt die Band derzeit in der Schweiz alles ab, was es an Preisen zu gewinnen gibt – und hinterlässt hingerissene Jurymitglieder, denen die Kinnlade auf die Tischplatte klappt.

»Hildegard lernt fliegen« ist eine kleine musikalische Sensation!

Eine an Frank Zappas oder John Zorns Musik erinnernde, raffiniert gemischte Mixtur... sehr empfehlenswert, da ein wohltuendes Vademekum gegen Winterdepressionen! (Basellandschaftliche Zeitung)
Die Berner Band „Hildegard lernt fliegen“ schafft das Kunststück, den in Jazzkreisen traditionellerweise mit Skepsis goutierten Humor in packende Musik zu kleiden. (Berner Bund)

(Photo: Band-Info)

Weitere Informationen ––––>




JAZZSZENE SCHWEIZ: ERIKA STUCKY BUBBLES & BANGS

25. Februar 2009 · 20.00 Uhr · Volksbad-Jena


Stucky-kl
Erica Stucky – Stimme, Akkordeon, Percussion
Jon Sass – Tuba
Lucas Niggli –
Drums/Percussion

Hippie-Picknicks im Golden Gate Park von San Francisco, dazu spielen die Monkees, Donovan und Nancy Sinatra den blumigen Soundtrack. Dann kreist plötzlich die Münze im Talerbecken, Jodelchöre und Trachtengruppen ziehen durchs Bild, am Horizont die Walliser Gipfel. Viel ist über diese verrückte transatlantische Biographie berichtet worden, die ein junges Maidli von der Bay Area nach „Wallis Wonderland“ entführte. Wie Erika Stucky ihren Kindheits-Kulturschock an der Pariser C.I.M. Jazzschule gesangsbildend nicht nur therapierte, sondern transformierte, mit George Gruntz und Ray Anderson das Jazz-Parkett machtvoll bestieg. Und wie sie schließlich mit ihrem ureigenen Projekt „Bubbles & Bones“ amorph bis metamorph den interkontinentalen Spagat hinlegte.

Die staunende Presse beschrieb das mitunter so:
„Changierend zwischen Alpen-Girlie und Jazz-Lady – eher herzzereißend als seriös avantgardistisch. Serious fun“ (Rolling Stone).
„Vokale Aktionskunst zwischen Laurie Anderson, Meredith Monk und Tom Waits“, konnte Stereoplay ausmachen.
Und ganz nüchtern protokollierte die FAZ: „Es gibt nicht viele Vokalistinnen von der Art Erika Stuckys.“ Welch nobles Understatement. (Pressetext)

(Photo: Gina Folly)

Weitere Informationen ––––>

Konzerte des 16. JAZZFRÜHLING JENA 2010


Do | 18. März 2010 | 21 Uhr
Rosenkeller
MARIAHILFF

Picture-Taker-kHU0ID
Lars Rudolph – Gesang, Trompete
Ole Wulfers – Mandoline, Säge, Gesang
Boris Joens – Mandoline, Gitarre, Gesang
Hermann Halb – Mandoline, Gitarre, Gesang
Ronald Gonko – Bass

Herzenbrechendes, knochenschüttelndes, eigenartiges Mandolinenorchester mit einem super Bass und diesem merkwürdigen Sänger mit seiner schönen Trompete. Das ist klare Popmusik, aber von ganz unten, aus dem Himmel, aus der Hölle. Vom Arsch und vom Mund. Nichts wie das gibt es auf der ganzen verdammten Welt.
Lars Rudolph ist Schauspieler – zu sehen in Filmen wie „Auf der anderen Seite“, „Luther“, „Die Unberührbare“, „Der Krieger und die Kaiserin“ – und Musiker – Bandprojekt „Ich schwitze nie“ mit Hanno Leichtmann und Nicholas Bussmann. (www.larsrudolph.de)
Die Musiker des Mandolinenorchesters betätigen sich in weiteren Projekten mit klangvollen Namen wie „Kapaikos“, „Party Diktator“, „Feedbackorchester“ oder „Synthesizerorchester“.

Weitere Informationen ––––>



Do | 25. März 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
SHOOT THE MOON

shootthemoon2
Wer hatte als Kind keine Mixkassetten? Meine waren aus dem Radio aufgenommen; das Kassettendeck auf „record“ gestellt und im Äther gesurft: 18 Takte Strauß-Walzer, ein halber Wetterbericht, ein 80er-Jahre-Popsong-Refrain,  kurzes Rauschen, Wortfetzen, bulgarische Volksmusik, dann sofort ein Dixieland-Solo.
20 Jahre später: Shoot the Moon.
Wir sind zu sechst:

Almut Schlichting – Saxofon, Komposition
Winnie Brückner – Gesang
Sabine Ercklentz – Trompete
Tobias Dettbarn – Bassklarinette
Sven Hinse – Kontrabass
Rudi Fischerlehner – Schlagzeug

Sängerin, drei Bläser, Rhythmusgruppe – Alle Songs und Texte erfunden von mir, von den anderen fünf auseinandergebaut, diskutiert, probiert, wieder zusammengepuzzelt. Das Resultat ist von allen gemeinsam geprägt. Der Bandsound ist offen, karg, dunkel, filigran oder verdichtet. Wir können klingen wie eine Indie-Rockband, wie eineJazzband oder wie eine staubige Hochzeitskapelle. Wir haben zu sechst orchestrale Kraft, können aber auch in fast kammermusikalische Duo- und Triobesetzungen zerfallen.
Der Bandsound ist offen, karg, dunkel, filigran oder verdichtet, das Resultat von allen gemeinsam geprägt. Shoot the Moon gibt es nun schon seit einigen Jahren. Es ist eine Berliner Band, die mittlerweile ein fester Bestandteil der deutschen Jazzszene geworden ist.
2006 erschien die Debut-CD „Treasure Island“ bei NRW Records im NRW-Vertrieb. Mit der gerade erschienenen, neuen CD „Glory and Decay“ ist Shoot the Moon jetzt bundesweit unterwegs.


„Almut Schlichtings Sextett mit dem schönen Namen Shoot the Moon läßt Tom-Waits-Polkas mit dem kontrollierten Irrsinn eines Ornette Coleman kollidieren; trunkene Walzer flirten mit beckenschiefem Blues, und Marvin Gaye ertrinkt in den Bugwellen eines postmodernen Piraten-Shantys.“ Berliner Morgenpost

Weitere Informationen
––––>


Di | 30. März 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
LA PROJECT

Picture-Taker-Og3lU7
Fabian Fernandez (Los Angeles) – guitar
Ralph Grässler (Berlin) – bass
Marcus Horn (Erfurt) – drums

Das LA PROJECT fand seinen Ursprung in einer Recording Session im April 2009 in Los Angeles. Die beiden musikalischen Blutsbrüder Fabian Fernandez und Marcus Horn trafen nach 10 Jahren eigener Wege in den unterschiedlichsten Teilen der Welt, wieder aufeinander und nahmen 12 Stücke moderner Gitarrenmusik auf.
Der Jazzgitarrist Fabian Fernandez machte nach seinen Studien in England und Holland Station in Miami, Florida und spielte dort mit den Gypsy Kings, Miami Sound Machine und Felix Pastorius. Seit 2002 ist er ein gefragter Gitarrist der Los Angeles Studio und Konzertszene. Er spielte z.B. die Musik für die Spongebob Serie ein und arbeitet mit Größen wie Vinni Colaiuta und Greg Bisonette.
Der Berliner Bassist Ralph Grässler ist festes Mitglied der Berlin Voices und des Berlin Jazz Orchestra. Er spielt regelmäßig mit Jiggs Whigham, Manfred Krug, Uschi Brüning und Ernst Ludwig Petrowski und arbeitet mit unzähligen Künstlern der deutschen und internationalen Jazzszene.
Die rhythmische Basis mit solistischen Ausflügen übernimmt der Schlagzeuger Marcus Horn. Er ist ein hochgeschätzer Musiker der Thüringer Szene. Internationale Künstler wie Laura Simo, Ester Ambrosino, Tom Nokling aber auch Stars aus dem Showbiz nehmen seine trommelnden Dienste regel­mäßig in Anspruch. Auch als Solokünstler und Pädagoge schuf er sich einen Namen.

Weitere Informationen ––––>



Mi | 31. März 2010 | 20 Uhr
Volksbad Jena
Kooperationskonzert mit Jenakultur – Pianospezial
YARON HERMAN (F)

YaronHermann-kl
Seit dem Erfolg seines ersten Soloalbums „Variations“ und seiner Nominierung für den wichtigen „Talent Jazz ADAMI 2007“ Award gilt Yaron Herman als einer der beeindruckendsten Pianisten der neuen Generation. Ein „Wunderkind des Jazz-Pianos“ (Elle, Libération), das durch seine leidenschaftliche Energie und durch die Tiefe und Substanz seines Klavierspiels beeindruckt und der mit seiner außerordentlichen Originalität begeistert.Als 16-jähriger beginnt der auffallend begabte Junge in Israel mit dem Klavierstudium. Wenige Jahre später zieht Yaron nach Paris wo er sich in der französischen Jazzszene sehr schnell einen Namen macht. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten, er wird vom Publikum und den größten Jazzkritikern gefeiert, und „Le Monde“ prognostiziert, „Yaron Herman wird schon bald in die Geschichte des Jazz eingehen“.
Im Laufe des Jahres 2009 hat Yaron Konzerte im Théâtre des Champs Elysées in Paris, in China, in der Sumida Triphony Konzerthalle in Tokyo und auf vielen renommierten Venues/ Festivals in Europa und USA gegeben. Auch in Deutschland weckt Yaron Herman immer mehr Interesse. So wurde er bereits zum zweiten Mal in Folge als Showcase Künstler für die Jazzahead 2009 ausgewählt und hat dieses Jahr schon auf einigen der wichtigsten Jazz Festivals wie z.B. Palatia Jazz, Jazztage Dresden oder das Jazzfest Berlin gespielt! Seine beeindruckende, weltweite Konzert-Agenda (über 120 Konzerte in 30 verschiedenen Ländern), seine wachsende Popularität und seine bemerkenswerte Karriere bis heute bestätigen die Tatsache, dass es sich bei Yaron Herman um ein Phänomen handelt, das in der Geschichte des Klavierspiels einzigartig ist!
logo_institut_francais

Mit Unterstützung des

Weitere Informationen ––––>



Do | 8. April 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
KLIMA KALIMA

klima_kalima
Kalle Kalima – Gitarre
Oliver Potratz – Bass
Olli Steidle – Drums

Kalle Kalima ist zweifellos einer der umtriebigsten der Berliner Szene, mischt hier mit schrägen Projekten wie „U.N.K.L.“ oder „Momentum Impakto“ den Bereich der improvisierten Musik auf und scheint immer auf dem Sprung zu sein, unterwegs zum nächsten Gig, zum nächsten ideengeladenen Projekt.
Im Februar 2008 gewann KLIMA KALIMA den „Neuen Deutschen Jazzpreis“ in Mannheim.
Stellen Sie sich vor: Kaurismäki drehte einen Film über einen finnischen Elch, der sich in Berlin Mitte verirrt. Das noch als Geheimtip gefeierte Berliner Jazzgitarrentrio Klima Kalima spielt die Filmmusik dazu. Die Jungs kommen jetzt mit ihrer neuen CD „Chasing Yellow“ groß raus. Ihre erste CD „Helsinki on my mind“ erschien 2004.

„Eine kammermusikalische CD für mitdenkende Hörer, die vor allem auf dialogisch–spielerische Improvisation Wert legen“ (Frithjof Strauß, Jazzpodium 12/04).
„… melodisch überraschend und erfreulich unakademisch. Geht durchaus als Geheimtipp durch.“ (Ralf Dombrowski, Jazz thing Nr. 56.)

Weitere Informationen ––––>


Di | 13. April 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
mundo4

mundo-kl
Joana Espadinha – vocal
Christian Pabst – piano
Joao Hasselberg – doublebass
Henning Luther – drums

Das Portugiesisch-Deutsche Quartett um die Sängerin Joana Espadinha spielt brasilianische Musik. Die vier jungen Musiker verbindet, neben dem Wohnort Amsterdam, die Leidenschaft für die Melodien und treibenden Rhythmen der großen Musiker Brasiliens.

Die Band hat sich zum Ziel gesetzt eine eigene musikalische Perspektive auf die farbenfrohe brasilianische Musik zu entwickeln. mundo4 besteht weiterhin aus Christian Pabst (piano), Joao Hasselberg (doublebass) und Henning Luther (drums). Bei Auftritten pflegen die Musiker einerseits eine musikalische Tradition, andererseits experimentieren sie spontan, ohne aber den authentischen „Beat“ zu verlieren.  Jeder einzelne Musiker bekommt die Möglichkeit sich solistisch auszudrücken.

Weitere Informationen ––––>


Di | 20. April 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
KEN VANDERMARK & PAAL NILSSEN-LOVE (USA, N)

Ken Vandermark – tenor & baritone saxophone, clarinet
Paal Nilssen-Love – drums

vandermarknilssen
Bei diesem Konzert werden sich viele musikalische Elemente treffen. Nicht nur aus dem Jazzbereich sondern auch aus der Rock- und zeitgenössischen Musik. Die große amerikanische Tradition Free Improvisation mit dem Meister Sun Ra im Vordergrund ist für Vandermark und Nilssen-Love genauso wichtig wie die musikalische Aura der Werke von Anton Webern, John Cage, Helmut Lachenmann oder elektronische Musik, die auf die Grenzen von E- und U-Musik trifft.
Ken Vandermark erhielt im Jahr 1999 den mit 100.000 Dollar dotierten „McArthur Genius Grant“, die höchstdotierte Auszeichnung, die ein Jazzmusiker weltweit erhalten kann. Mit diesem Preis, der über fünf Jahre verteilt ausgezahlt wird, wurden bisher Größen wie Max Roach, Steve Lacy oder Ornette Coleman ausgezeichnet. Für Vandermark bedeutete es die Befreiung von finanziellen Zwängen und die Möglichkeit seinen künstlerischen Neigungen bestmöglich nachgehen zu können.
Paal Nilssen-Love begann seine Musikerkarriere in einem Jazzclub in Stavanger, der von seinen Eltern betrieben wurde. Er studierte in der Abteilung für Jazzstudien an der Universität von Trondheim. Seit den 1990er Jahren ist er in der norwegischen Avantgarde Jazzszene aktiv. 1993 gründete er eine erste eigene Formation, das Quartett Element, und arbeitete außerdem mit Iain Ballamy und Chris Potter. Er zog 1996 nach Oslo und war um 1998/99 Mitglied in den Bands von Trygve Seim, Frode Gjerstad und Bugge Wesseltoft. 2000 spielte er im Trio mit Mats Gustafsson und Ingebrigt Håker Flaten; außerdem gehörte er dem Trio von Håkon Kornstad an. Weiterhin spielte Nilssen-Love in den Bands Atomic (mit Fredrik Ljungkvist und Magnus Broo), School Days, The Thing, dem Sten Sandell Trio, dem Scorch Trio und verschiedenen Duo- Projekten mit Ken Vandermark, John Butcher, dem Organisten Henrik Asheim, Lasse Marhaug und Peter Brötzmanns Chicago Tentet.

Chicagos Ken Vandermark trifft sich mit dem Wunderdrummer Paal Nilssen-Love zur Improvisation zwischen Geräusch und purer Schönheit. Irrwitzig, rau, energetisch, neugierig, abenteuerlustig und riskant. Intro

Weitere Informationen ––––>



Do | 22. April 2010 | 20 Uhr
Volksbad Jena
Kooperationskonzert mit Jenakultur
PORTICO QUARTET

Jack Wyllie – soprano, tenor saxophones and electronics
portico-rgb
Milo Fitzpatrick – double bass
Duncan Bellamy – drums,
Nick Mulvey – hang and percussion

Ist Brit Jazz das nächste große Ding? Oder vielleicht sogar das aktuelle große Ding? Auf jeden Fall wird diese junge Band aus London in Kürze eine der angesagtesten neuen Jazz Bands sein. Portico Quartet besteht aus vier Jungs aus Süd-London, deren Album „Knee Deep in the North Sea“ 2008 auf der Shortlist des Mercury Prize stand. Was nichts anderes bedeutet, als dass das Debüt des Portico Quartet von der Preis-Jury zu den zwölf besten britischen Alben des Jahrgangs 2007/08 gezählt wurde. Auch die passende Schublade scheint schon gefunden – „Indie-Band, die Post-Jazz spielt“.

Weitere Informationen ––––>


Favo_34-kl
Di | 27. April 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
FAVO-DUO Volker Schlott & Falk Breitkreuz

Falk Breitkreuz – bass clarinet
Volker Schlott – soprano saxophone

Die kleinste groovende Kapelle der Welt entstammt den FUN HORNS. Prädikat: groovig, sentimental, leicht verständlich, optimaler Sound, akustisch, authentisch, auf höchstem Niveau unterhaltend, crossover, klassisch, jazzig … mit Musik von Piazolla, Puccini, Beatles, P. Metheney, V. Schlott u. F. Breitkreuz.

Weitere Informationen ––––>



Fr | 30. April 2010 | 20 Uhr
Volksbad Jena
Kooperationskonzert mit Jenakultur – Pianospezial
SZENE SCHWEIZ: COLLIN VALLON TRIO

Colin_Vallon_06
Colin Vallon – piano
Pat Moret – bass
Samuel Rohrer – drums

Die Musik des 27-jährigen Colin Vallon gehört zum Bemerkenswertesten und Spannendsten, was der Schweizer Jazz zu bieten hat. Der Musiker aus Yverdon hat alles, was ein überdurchschnittlicher Pianist braucht: brillante Technik, Sinn für perfektes Timing, persönliche Ausdrucksweise. Wo die meis­ten Jazzpianisten bereits am Ende ihres Lateins angekommen sind, da fängt Colin Vallon erst richtig an. Er jongliert nicht nur mit Melodien und Harmonien, sondern integriert auch eine Vielzahl präparierter Klänge in sein Spiel.
Zusammen mit Bassist Patrice Moret und Drummer Samuel Rohrer entwickelt er eine spannende Multi-Stilistik, die auf dem modernen Jazz gründet, von da aus aber in alle möglichen Richtun­gen schreitet. Die dramaturgisch großartigen Kompositionen lebt das Trio in sensiblem Interplay aus. Mutig und intelligent zugleich. Eine magische Combo.
Aktuelle CD: «Ailleurs» (2007, HatHut Records)

Ein Trio, das von Brad Mehldau die Poesie und von Esbjörn Svensson die Dynamik entliehen hat. (Die Zeit)
schweizerkulturstift

Mit Unterstützung der

Weitere Informationen ––––>



Di | 4. Mai 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
SZENE SCHWEIZ: KEROUAC trifft Greg Osby & Philipp Schaufelberger

keruac-kl
Greg Osby – alto saxophone
Michael Jaeger – tenor saxophones
Philipp Schaufelberger – guitar
Vincent Membrez – piano
Luca Sisera – bass
Norbert Pfammatter – drums

Kerouac ist das innovative, eigenständige Quartett um den Zürcher Tenorsaxophonisten Michael Jaeger, das sich seit seinem starken Debüt „Erfindungen“ in der Schweiz und dem nahen Ausland einen Namen gemacht hat. Konsequent suchen die vier Schweizer Musiker seit einigen Jahren nach neuem und authentischem Jazz, in dessen Zentrum das improvisierende Kollektiv steht. Die Synergien entstehen zwischen den jungen und herausfordernden Musikern Michael Jaeger, Vincent Membrez und Luca Sisera sowie dem renommierten Walliser Schlagzeuger Norbert Pfammatter.
Dass der Amerikanische Altsaxophonist Greg Osby mit der „Working Band“ Kerouac zusammenarbeitet, zeigt eine gemein­same Vision für den modernen Jazz: Komplexität und Einfachheit, Kompromisslosigkeit und Freiheit; Stille und Chaos sind hier keine Gegensätze, sondern bedingen sich gegenseitig.
Neben Noten liest das Ensemble auch von kleinen Uhren diri­gierte Zeitpartituren von Jaeger, welche das Geschehen organisieren. Die Musik von Kerouac mit den Gästen Greg Osby und Philipp Schaufelberger beinhaltet gebundene und ungebundene Musik, gleichwertig nebeneinander und ineinander verknüpft.

„Es war eine Bandsprache von bemerkenswerter Konsistenz zu vernehmen, die über weite Strecken kollektiv gebaut ist, mehr vom Wir- als vom Ich-Gefühl kündet. (...) Das Packende an seinem Ensemble ist gerade, dass hinter einer sich vordergründig frei entfaltenden Musik sehr viel Strukturbewusstein steht.“
Tages Anzeiger, zum Konzert am Unerhoert Festival Nov. 2007
schweizerkulturstift

Mit Unterstützung der

Weitere Informationen ––––>



Do | 6. Mai 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
LUCA DONINI QUARTET – Hochenergetische Jazz aus Italien

donini quartet
Luca Donini – Saxofone
Mario Marcassa – Kontrabass, E-Bass
David Cremoni – E-Gitarre, Akkustikgitarre
Emilio Pizzocoli – Schlagzeug

2004 gastierte zum ersten Mal das Luca Donini Quartett in Jena und überzeugte das Publikum mit ihrer faszinierenden Spielweise. Das Quartett spielt eine sehr abwechslungsreiche Musik von Ethno, Blues, Fusion, Funk bis modernen Jazz, mit spanischen, orientalischen und afromaurischen Einflüssen.
In Italien zählt das Luca Donini Quartett zu den besten und originellsten Gruppen im Bereich Ethno-Jazz.

Weitere Informationen ––––>



Di | 11. Mai 2010 | 21 Uhr
Café Wagner
SZENE SCHWEIZ: DER WAWAWA

Der Wawawa I
Benedikt Reising – sax
Marco Müller – bass
Rico Baumann – drums

Sein Debüt hatte Der Wawawa in einer hochfrequentierten Berner Altstadtwohnung, als er an der Geburtstagsfeier der Isländischen Tänzerin Hildur Ottarsdottir zum Tanz aufspielte. Die Liste der Bühnen ist lang und bunt: Jazzclubs, Waldlichtungen, Fabrikhallen, Wohnzimmer.
Würden weidende Kühe Mp3-Player verwenden, wäre der Wawawa wohl ganz oben auf ihrer Playlist, akustisch und holzig bringen Benedikt Reising, Marco Müller und Rico Baumann den Groove eines warmen Heubodens in die Welt.
Rollend und knisternd liefern sie den Soundtrack zur Straßen­bahnfahrt durch die winterliche Großstadt. Transparent und luftig vertonen sie die Fahrt in ihrem Volvo-Cabrio, mit dem sie auf Tour sind. Der Wawawa ist nicht einfach eine Band sondern vielmehr eine Kugel mit drei Beinen, die durch die Welt tanzt.
Keine Absicht war, dass ein junges Mädchen nach einem Konzert sagte, von nun an könne sie nie wieder etwas anderes hören, aber das passiert eben, sogar in Jazzclubs.
schweizerkulturstift

Mit Unterstützung der

Weitere Informationen ––––>


Do | 27. Mai 2010 | 20 Uhr
Volksbad Jena
Empfehlung – Pianospezial »PIANO & FORTE«
TINGVALL TRIO

Tingvall2-kl
Martin Tingvall – piano, comp.
Omar Rodriguez Calvo – double bass
Jürgen Spiegel – drums

Das Tingvall Trio gehört zu den ganz wenigen jungen Deutschen Jazz-Acts, die sich innerhalb kurzer Zeit auf die vorderen Ränge ihres Genres vorgearbeitet haben. Die Live-Konzerte gerieten zu umjubelten Highlights der letzten Konzertsaison und das Unternehmen „TT“ bekam auch international eine neue Dimen­sion. Neben erfolgreichen Konzerten in Deutschland konnte das Trio auch in Skandinavien, Österreich, Polen und Benelux weitere Fans gewinnen, in Japan war die Auflage von audiophilen Vinylausgaben Gradmesser ihrer Popularität.
Mittlerweile ist das Tingvall Trio zu einem der führenden euro­päischen Piano-Trios herangereift: rein akustisch mit einem song-orientierten Repertoire, welches die Musik so eigenstän­dig macht. Genau diese Eingängigkeit ist bei den Fans mittlerweile zu einem Markenzeichen geraten, welches Hörerschichten weit über den Jazz hinaus erschlossen hat. Der ganz eigene Tingvall Trio Sound speist sich dabei aus den dynamischen Energieströmen in Rhythmus und Groove, die mit fast schon populären Melodie – Miniaturen gepaart werden und dem teilweise „klassischen“ Aufbau der Stücke, der durch Parts der Impro­visationen immer wieder auf spielerische Weise aufgelöst wird.
Das bislang letzte Album „VATTENSAGA“ erzählt Geschichten rund um das wichtigste Grundelement Wasser. Seine Kraft, sein Zauber und seine Magie bestimmen die fast filmisch angelegten Kompositionen.

Weitere Informationen ––––>


Di/Mi | 8./9. Juni 2010 | 20 Uhr
Volksbad Jena
DU BIST HEUTE WIE NEU
Songs von Manfred KRUG & Günther FISCHER
Soul, Funk & Jazz aus der DDR

Nachdem zuletzt die „Leichenoper“ und „Schillers Räuber – Rap’n Breakdance Opera“ als erfolgreiche Großproduktionen der Musik- und Kunstschule Jena und JenaKultur zu erleben waren, können Sie sich nun auf ein neues, spannendes Projekt freuen.
Die die Hits von Manfred Krug
BlueBeansBigBand-2010
und Günther Fischer werden in neuem Glaz erstrahlen. Fast 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung haben die Titel, die sich stilistisch zwischen Soul, Funk und Jazz bewegen, nichts von ihrer Lebendigkeit und ihrem Charme verloren.
Der Schauspieler Manfred Krug (u.a. Spur der Steine, Liebling Kreuzberg, Tatort) war in der DDR auch als Sänger sehr bekannt. Anfang der siebziger Jahre produzierte er mit Günther Fischer, einem der profiliertesten deutschen Komponisten für Unterhaltungs- und Filmmusik der letzten Jahrzehnte (u.a. Solo Sunny, Einer trage des anderen Last, Der letzte Zeuge) vier berühmt gewordene LPs. Diese waren allesamt schnell vergriffene Bückware und werden von Kritikern bis heute zu den besten deutschsprachigen Platten gezählt. Fischer komponierte zeitlose Songs, inspiriert von großen Vorbildern wie Marvin
Gaye und Stevie Wonder. Krug selbst schrieb die Texte und sang sie mit mehr als einem Augenzwinkern.
Zum ersten Mal überhaupt werden die reich instrumentierten Stücke nun in voller Besetzung live gespielt. Mehr als 25 Musiker der Musik- und Kunstschule Jena, darunter Mitglieder der Blue Beans Big Band (Foto), sind daran beteiligt. Das Ensemble aus Bläsern, Streichern, erweiterter Rhythmusgruppe, Backgroundsängerinnen und Solostimme hat dazu die originalen Arrangements der Studioaufnahmen vom Komponisten Günther Fischer erhalten. Er selbst ist von dem Projekt begeistert und plant seinen Besuch zur Premiere.
Ambitionierte junge Musiker und unvergessen gute Songs sind die Garanten für ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Seien Sie dabei!

Gesangssolist: Maximilian Wilhelm
Musikalische Leitung: Klaus Wegener und Kay Kalytta
MKSJ-quer-weiß

Produktionsleitung: Ivo Lange

Ein Projekt der Musik- und Kunstschule Jena