Veranstaltungsarchiv
I AM THREE
WEGWEISER-KONZERTE: ALTES ERHALTEN - NEUES GESTALTEN !
Silke Eberhard – Altsaxofon
Nikolaus Neuser – Trompete
Christian Marien – Schlagzeug
„I Am Three" kommen tief aus dem Inneren des Mingussche Werks, das sie auf ihren ersten beiden Platten in eine zeitgemäße, mutige und eigenwillige Version verwandelten. Mit ihrem neuesten Programm „In Other Words" erzählen sie nun ihre eigenen Geschichten. Mingus' Geist schwebt noch über allem und das erspielte Bandidiom bleibt ungetrübt wild und experimentierfreudig, voller Groove und engverzahnter Interaktion, aber die Kompositionen stammen nun aus den Federn der drei auf allen Ebenen des Projekts gleichberechtigen Bandmitglieder. "In Other Words": Es wird aufregend!
„Es gibt Stunden, die mich mit deutschem Humor versöhnen. Ein dreifach Hoch auf den gewitzten Jazz, der das bewirkt.”
Rigobert Dittmann, Bad Alchemy 122, 2024
„This is pretty wild stuff!”
Lynn René Bayley, The Art Music Lounge, 2024
Duo Willi Kellers & Julie Sassoon
WEGWEISER-KONZERTE: ALTES ERHALTEN - NEUES GESTALTEN !
mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur Medien (BKM) und der Initiative Musik
Förderprogramm LIVE500
Julie Sassoon - Piano
Willi Kellers - drums
Beginn:20:00 Uhr
Einlass 19:15 Uhr
https://www.willikellers.de/audio-video/willi-kellers-julie-sassoon/
Tickets:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500004639000
Dieses Duo ist eine transzendente Einheit fast meditativer Improvisationen. Lyrische Melodien und perkussive Ausbrüche, die sich mit Schlagzeugrhythmen aus Bartoks oder Strawinskys Welt überlagern, Jazz, Afrika, Wildheit wechseln mit sehr leisen, fast unhörbaren atmosphärischen Sequenzen ab. Julie Sassoon kommt aus der Klassik, hat eine Ausbildung als Konzertpianistin und ist über den Jazz zur improvisierten Musik gekommen. Willi Kellers hat, neben unzähligen Größen des Jazz, mit Keith Tippett und Marylin Crispell gespielt, und Julie steht diesen beiden mit ihrer ungeheuren Emotionalität in nichts nach.
Julie Sassoon, deren Spiel gerne mit Keith Jarrett verglichen wird, oszilliert zwischen Komposition und Improvisation: aus fein gewirkten, facettenreichen Klangclustern von hohem assoziativ imaginativem Ausdruck, gebunden und offen zugleich, entsteht eine schwebende Musik, die sowohl meditative Ruhe als auch nervöse Unruhe zu vermitteln vermag. Fragile Zartheit kontrastiert mit kraftvollem Ausdruck.
"...an unclassicable venture... Julie Sassoon consistently makes the piano, her voice and her deepest emotions sound awesomely and naturally inseparable…" John Fordham, Guardian
"...Her music cannot be categorised… I know of no music quite like it… simply spellbinding..." All about Jazz .
Willi Kellers: Zahlreiche Konzerte und Tourneen mit Peter Brötzmann, Tony Oxley, Frank Wright, Willem Breuker, Albert Mangelsdorff, Peter Kowald, Keith Tippet, Lol Coxhill, Marylin Crispel, Manfred Schoof, Fred Frith, Charles Gayle, Cecil Taylor, Luten Petrowsky, Barre Phillips u.v.a.,
spielte auf allen europäischen Festivals und vielen Festivals weltweit.
"Einer der besten Schlagzeuger Deutschlands" Jan Kühnemund, Rolling Stone
Aki Takase / Daniel Erdmann Duo - „ELLINGTON“
Lange Brigitte-Reimann-Nacht
Lange Brigitte-Reimann-Nacht – Programmstruktur
Teil I:
„Franziska“ 18.00 Uhr – 19.40 Uhr
- Porträtfilm Brigitte Reimann
- Lesung aus „Franziska Linkerhand“
(Anna Thalbach)
- Gespräch mit Angela Drescher zur Neuauflage von
„Franziska Linkerhand“ (Moderation D. Ebert)
- Jazz-Musik David Helbock .
- Lesung aus „Franziska Linkerhand“ (Stadtplanung)
oder aus dem Briefwechsel Reimann/Henselmann
(Anna Thalbach)
- Podium zur Stadtplanung in der DDR und zum
Briefwechsel Reimann/Henselmann mit Thomas Flierl
und Dr. Matthias Lerm (Moderation Matias Mieth.
20 Minuten Pause
Teil II:
„Schwarzer Schnee“ 20.00 Uhr – 21.30 Uhr
- Jazz-Musik David Helbock
- Lesung aus dem Briefwechsel Reimann/Pietschmann
und Podium mit Kristina Stella (Mod. Martin Straub)
- Wort-Musik-Performance zu den späten Reimann-
Tagebüchern mit der Gruppe Megaphon .
20 Minuten Pause
Teil III:
„Singend im Regen“ 21.50 Uhr bis 23.00 Uhr
- Chopin-Jazz-Arrangement David Helbock
Auszug aus den Tagebüchern (Zusage: Anna
Thalbach)
-David Helbock und sein Jazz-Trio
( David Helbock und Trio Random/Control) .
Ticketlink:
https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500004637000
SKY JACK
WEGWEISER-KONZERTE: ALTES ERHALTEN - NEUES GESTALTEN !
SKYJACK Album Release-Tour «LIGHT CYCLE»
made in Switzerland
Marc Stucki (CH) – tenorsax
Andreas Tschopp (CH) – trombone
Kyle Shepherd (SA) – piano
Shane Cooper (SA) – bass
Jonno Sweetman (SA) – drums
Skyjack ist eine Naturgewalt, die Musik immer kollektiv und doch aus der Feder der einzelnen Bandmitglieder. Eleganz, Kraft, Tradition und Freiheit gesotten in einem Topf voller Gewürze aus zwei Kontinenten.
Skyjack ist eine Kollaboration von Musikern aus der Schweiz und Südafrika. Die Zusammenarbeit hat ihren Ursprung in der Berner Jazzwerkstatt, wo sich Kyle Shepherd, Shane Cooper und Kesivan Naidoo (drums) auf verschlungenen Pfaden und in verschiedenen Formationen mit Marc Stucki und Andreas Tschopp trafen. Die Begegnung sprühte Funken auf musikalischer und persönlicher Ebene und hatte zur Folge, dass im Juni 2013 eine Quintett Tournee durch Südafrika und Swaziland stattfand. Obwohl die Formation als solche vor der Tour noch nie gespielt hatte, wurde bereits bei der ersten Probe klar – so fühlt sich kein Projekt an, Skyjack ist eine Band. Hier hatten sich fünf Musiker vom gleichen Geiste, fünf hoch energetische Improvisatoren gefunden. Im Jahre 2015 gewann die Band den hochdotierten „Transnational“ Preis in der Schweiz. Die Produktion ihres ersten Albums „Skyjack“ folgte im Jahre 2016 mit einer ausgedehnten mehrheitlich ausverkauften 3-wöchigen Releasetour durch Südafrika im September. Im April 2017 war die Band einer der Headliner am Cape Town International Jazz Festival.
Im Frühjahr 2018 konnte die Band eine weitere ausgedehnte Tour durch die Schweiz und Deutschland mit einem vielbeachteten Konzert am Zürcher Taktlos Festival spielen. Im Herbst 2018 folgte dann eine Pre- Release Tour mit ihrem im April 2019 bei Enja/Yellowbrid Records erschienenen Album „The Hunter“ durch Südafrika mit anschliessender Release Tour durch Deutschland und die Schweiz im 2019. Kesivan Naidoo beschloss 2020 zeitgleich mit der Corona-Pandemie die Band zu verlassen. 2022 folgte eine Tour durch Südafrika mit anschliessender Recording-Session mit dem neuen Schlagzeuger Jonno Sweetman.
Skyjack releasen ihr drittes Studioalbum „Light Cycle“ als Doppel-Vinyl LP auf dem Südafrikanischen Label As-Shams Records im Februar 2024.
ADELE NEUHAUSER & EDI NULZ
WEGWEISER-KONZERTE: ALTES ERHALTEN-NEUES GESTALTEN !
ADELE NEUHAUSER & EDI NULZ - MYTHOS. Was uns die Götter heute sagen.
Eine musikalische Lesung nach Stephen Fry
Adele Neuhauser kehrt in Begleitung des Trios „Edi Nulz“ zurück zu ihren
griechischen Wurzeln.
Sie liest aus Kultautor Stephen Fry’s „MYTHOS. Was uns die Götter heute
sagen" die äußerst humorvollen, neu adaptierten Sagen der Antike.
Zügellosigkeit, Lebenslust, Mord und Totschlag, Triumph und Tragödie:
Die griechischen Göttersagen sind wilder und wüster als das Leben selbst
und bieten damit alles, was sich Leser wünschen. Die alten Griechen
inspirierten unter anderen Shakespeare, Michelangelo, James Joyce und
Walt Disney.
In Stephen Frys brillanter Nacherzählung erwachen die alten Sagen zu
neuem Leben. Wir bestaunen die Entstehung des Universums aus dem
Chaos, verlieben uns mit Zeus, sehen die Geburt des Hermes, nehmen
Teil am musikalischen Wettstreit zwischen Apollon und einem Satyr und
weinen mit König Midas über die vergoldete Welt.
Die Musik von "Edi Nulz" passt nicht nur von ungefähr wunderbar zu
Stephen Frys grandiosen und umwerfend komischen Erzählungen.
Ihr stimmungsvoller "Kammerpunkjazz" fabuliert sich bereits seit
Anbeginn mit einer gehörigen Portion Humor über die Bühnen in die Ohren
seiner Fans.
Speziell für diese musikalische Lesung mit Adele Neuhauser ließen sich die
Musiker von griechischen Skalen, phrygischen Klängen und den ungeraden
Rhythmen des Südens inspirieren.
Das Programm basiert auf Stephen Fry: Mythos. Was uns die Götter heute sagen. Aus dem
Englischen von
Matthias Frings (Aufbau Verlag, Berlin 2018)
Mit freundlicher Genehmigung von Stephen Fry
Texrechte bei Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.
NI! (FR) & MAKROPLASTIK
AG Tanztee präsentiert: NI! (FR) & MAKROPLASTIK
Seit die diversen Bands des Lyoner Labels Dur Et Doux (Poil, Chromb!, Piniol, Ultra Zook um nur einige zu nennen) ihren irrsinnigen Output auch hier in Deutschland zum Besten geben, heißt es hinter vorgehaltener Hand, das Trinkwasser in Lyon sei mit psychoaktiven Substanzen versetzt. Anders ließe sich der Umstand nicht erklären, dass so viel unglaublich gute Musik von dort kommen kann. Die 4-köpfige Kapelle Ni! wird diese Mär weiter füttern, und die Fragezeichen werden nach dem Konzert noch größer sein als zuvor. Irgendwo zwischen Math-Rock, Noise-Music und knallhartem Geballer liefern die Jungs von Ni! eine Show ab, bei der kein Auge trocken bleiben wird.
Musik: Live in Nantes ( https://tinyurl.com/535adyzu )
Support: Makroplastik (D)
Volle Experimentalbreitseite aus Dresden. Sind Makroplastik eine Band? Eine Soundinstallation? Darf man da mal anfassen?
Infos: kuba-jena.de
MAREILLE MERCK SOLO
Mareille Merck - git
In ihrem Solo-Programm erforscht Mareille Merck (*1996) die endlosen Möglichkeiten des
Instruments Gitarre. Sie nutzt die Freiheit des Solo-Spiels, um stilistische Grenzen aufzubrechen. So
verbindet sie beispielsweise Fingerstyle-Techniken mit typischen Jazz-Elementen. Sie besticht mit
ihrem innovativen, eigenständigen Umgang mit dem Instrument, lotet vielseitige Klangfacetten mit
viel Liebe zum Detail aus und haucht den eingängigen Melodien ihrer Kompositionen beispielsweise
mit Flageoletts, offenen, teils ungewöhnlich gestimmten Saiten oder ihrem eigenwilligen Umgang mit
dem Tremolo-Hebel Leben ein. Zu einem Selbstläufer werden technische Fähigkeiten dabei keinesfalls
- im Fokus steht immer der Kern der musikalischen Aussage, welche von Mareille mit ihrem
unverwechselbaren Sound gestaltet und mit Klangvielfalt und Präzision umsponnen wird.
Mercks Soloalbum «Kaleidoskop», welches sie mit Nik Bärtsch zusammen produzierte, erschien am
05.September 2025. Es folgten zahlreiche Presse-Reaktionen, darunter die Auszeichnung «Platte des
Monats» im Magazin Gitarre & Bass, «Audiophiles Album des Monats» im Magazin Audio Stereoplay
sowie 5/5 Sterne im Magazin Jazzthetik. Die Releasetour führte Merck neben der Schweiz auch nach
Deutschland, Österreich und Dänemark.
«Ihr Spiel hat mal etwas Geheimnisvolles, kann aber auch mit prägnanten Linien und auch schonmal
krachenden Chords für viel Dynamik sorgen. Nach ein paar Tracks hat man ihre sehr eigene
musikalische, gitarristische Sprache erkannt, ihre feine Sensibilität was Dynamik und Tonbildung
angeht, ihren Groove.» Jazzthetik 09/10-2025, Lothar Trampert
Mareille Merck SOLO
In her solo program, Mareille Merck (*1996) explores the endless possibilities of the guitar. She uses
the freedom of solo playing to break down stylistic boundaries. For example, she combines fingerstyle
techniques with typical jazz elements. She captivates with her innovative, independent approach to
the instrument, exploring versatile sound facets with great attention to detail and breathing life into
the catchy melodies of her compositions with flageolets, open, sometimes unusually tuned strings, or
her use of the tremolo bar. Technical skills are by no means an end in themselves—the focus is always
on the core of the musical message, which Mareille shapes with her unmistakable sound and weaves
together with sonic diversity and precision.
Merck's solo album “Kaleidoskop,” which she produced together with Nik Bärtsch, was released on
September 5, 2025. It was met with numerous positive reviews in the press, including the “Platte des
Monats” award in Gitarre & Bass magazine, “Audiophiles Album des Monats” in Audio Stereoplay
magazine, and 5/5 stars in Jazzthetik magazine. The album release tour took Merck to Switzerland,
Germany, Austria, and Denmark.
“Her playing has something mysterious about it, but she can also create a lot of dynamics with concise
lines and sometimes crashing chords. After a few tracks, you recognize her very own musical, guitaristic
language, her fine sensitivity in terms of dynamics and tone formation, her groove.” Jazzthetik 09/10-
2025, Lothar Trampert (translated from German)
